Umschau

Betrug bei Nachnahmezahlung

Mehl- und Zuckerpackungen in einem geöffneten Paket
Statt einer teuren Kamera lieferte ein falscher Postbote nur Mehl und Zucker.

Ina P. kauft auf dem Portal "Ebay-Kleinanzeigen" eine Kamera für 1.500 Euro. Der Verkäufer gibt die Zahlungsmethode "Nachnahme" vor. Als das Paket kommt, bezahlt sie den vereinbarten Kaufpreis an den Mann, der wie ein Postbote auftritt. Nachdem der weg ist, macht sie das Paket auf. Darin findet sie aber anstelle einer Kamera nur Zucker- und Mehltüten. Die Frau erstattet Anzeige. Die Ermittlungen ergeben, dass der Postbote gar keiner war, sondern vermutlich zu einer Betrügerbande gehört. Die 1.500 Euro für die Kamera versucht Ina P. nun mit einem Anwalt zurückzuholen.

Tipp

Stehen mehrere Zahlungsmethoden zur Auswahl, sollte man die Zahlung per Rechnung wählen. Hier wird die Ware geliefert, kann begutachtet werden und ggf. auch bei Mängeln zurückgesendet werden. Ist die Ware einwandfrei, bezahlt man per Überweisung. Bei Neukunden verlangen einige Händler Vorkassezahlung. Das sollte man jedoch nur tun, wenn der Verkäufer vertrauenswürdig ist. Ein Zeichen für Vertrauenswürdigkeit sind zum Beispiel Gütesiegel wie "Trusted Shop" oder "TÜV-Süd – s@fer shopping"

Zuletzt aktualisiert: 08. Februar 2012, 09:57 Uhr

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