Umschau-Quicktipp | 24.07.2012 : Bei Mietwagensuche Preise vergleichen
Mietwagen lassen sich gut online buchen. Das geht zum einen direkt über die Internetseiten vieler Autovermietungen. Zum anderen lassen sich Preisvergleichsportale nutzen, die bei der Suche nach einem günstigen Angebot helfen. Sie lassen sich leicht bedienen und liefern schnell vergleichbare Ergebnisse: Der Kunde tippt ein, wann und wo er ein Auto mieten möchte und bekommt einen Mausklick später eine Reihe von Angeboten präsentiert und kann auch gleich über das Portal buchen.
In einem Vergleich der Stiftung Warentest (09/2011) schnitten die Portale Auto Escape, Auto Europe, CarDelMar, DriveFTI, Sunny Cars oder billiger-mietwagen.de gut ab. Dabei ging es um den Preis für einen Pkw der Kompaktklasse für eine Septemberwoche in Kroatien. Bei der Direktbuchung über einen großen Vermieter wurden rund 640 Euro verlangt. Die günstigsten Angebote in den Vergleichsportalen lagen dagegen bei nur 271 Euro.
Vorsicht Zusatzkosten!
Allerdings kann auch ein günstiger Preis teuer werden - wenn nämlich Extrakosten entstehen. Die können zum Beispiel bei Überschreitung einer vertraglich vorgeschriebenen Kilometerpauschale anfallen. Soll mehr als ein Fahrer mit dem Auto fahren dürfen, sind die Fahrer noch jung, werden Kindersitze benötigt oder liegt die Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten, entstehen in der Regel ebenfalls Zusatzkosten.
Ausreichend versichern!
Unbedingt sollte bei der Buchung auf einen ausreichenden Versicherungsschutz geachtet werden. Darauf weisen auch Verbraucherschützer und die Stiftung Warentest immer wieder hin. Wer darauf verzichtet, geht ein großes finanzielles Risiko ein. Dabei kostet ein guter Versicherungsschutz oft nicht mehr als 20 Euro pro Mietwoche.
Wichtig ist vor allem eine Haftpflichtversicherung. Sie kommt für Schäden auf, die man mit dem Mietwagen an anderen Personen, Fahrzeugen und anderen Gegenständen verursacht. Darum sollte eine Deckungssumme gewählt werden: Empfohlen sind mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und eine Million Euro für Sachschäden. Ist die Summe zu niedrig, müssen im Schadensfall offenbleibende Ansprüche selbst beglichen werden.
Auch eine Vollkasko ist empfehlenswert. Sie kommt für selbstverschuldete Schäden am Mietauto auf. In vielen Policen ist eine Selbstbeteiligung vereinbart, die zwischen 300 Euro und mehr als 1.000 Euro liegt. Wer keine Selbstbeteiligung will, zahlt in der Regel mehr für die Versicherung.
Schäden an Reifen und Glas werden meist nicht von der Vollkaskoversicherung gedeckt. Stiftung Warentest rät daher zu einer entsprechenden Zusatzversicherung.
