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Umschau Quicktipp | 11.04.2012 : Digitale Kochbücher

Es gibt inzwischen tausende Kochrezepte im Internet. Der neueste Trend sind sogenannte Koch-Apps. Wir haben getestet, wie hilfreich diese Angebote sind.

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Die Vorteile der digitalen Kochbücher

Während man in einem gedruckten Kochbuch nur eine begrenzte Auswahl an Rezepten findet, kann man im Internet alle nur erdenklichen Kreationen bestaunen - nicht nur auf Fotos, sondern auch in Videos.

Bei den meisten Angeboten wie beim größten deutschen Anbieter "chefkoch.de" sorgt ein Bewertungssystem dafür, dass man trotz der vielen Rezepte den Überblick behält. Dabei können Hobbyköche die Rezepte anderer hinsichtlich deren Geschmack und Machbarkeit bewerten und kommentieren.

Ein weiterer Vorteil: Man kann Zutaten, die man noch zu Hause hat, in eine Suchleiste eingeben. Der Computer gibt dann Hinweise, was man damit kochen kann. Das erspart lästige Vorbereitungen im Vorfeld. Diverse Plattformen erlauben zudem, Kochbücher im Netz selbst mit den eigenen Lieblingsrezepten zu gestalten.

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MDR JUMP

Kochrezepte aus dem Internet

Viele schauen zunehmend ins Internet, um Kochanleitungen zu erhalten. Das klassische Kochbuch rückt immer mehr ins Abseits. Neuester Trend sind sogenannte Kochapps fürs Handy.

11.04.2012, 08:40 Uhr | 01:42 min

Die Nachteile der digitalen Kochbücher

Die Rezepte aus dem Internet unterliegen keinerlei Kontrolle: Jeder kann dort das veröffentlichen, was er will, Rechtschreibfehler und Amateur-Fotos inklusive.

Herkömmliche Kochbücher dienen zudem vor allem der Inspiration: Die schönen und gut aufbereiteten Produktfotografien kann man auf sich wirken lassen. Sie machen Appetit und Lust auf das Kochen. Dieses Gefühl entsteht bei den meist qualitativ minderwertigen Bildern im Netz nicht.

Neuester Clou: Koch-Apps fürs Handy

Mit den Kochseiten im Netz ist noch lange nicht Schluss. Als neue Alternative bieten Rezepte-Apps für Tablets und Smartphones viele Vorteile, von speziellen Kochrezepten für bestimmte kulinarische Vorlieben, über allgemeine Rezeptsammlungen von mehreren Tausend Hobby-Köchen bis hin zu Apps einzelner Lebensmittelkonzerne ist alles dabei.

Die meisten Koch-Apps sind kostenpflichtig, aber nicht so teuer wie die meisten Kochbücher. Ein großer Vorteil ist, dass man die Einkaufsliste durch die Rezepte auf dem Handy immer gleich bei sich hat und nichts ausdrucken muss. Wie bei den Angeboten aus dem Internet dienen die Bewertungen von Nutzern als Orientierungshilfe. Die Auswahl der Gerichte kann fast immer durch kulinarische Vorlieben, Zutaten, Zubereitungszeit, Schwierigkeitsgrad oder Kalorien eingegrenzt werden.

Aber Vorsicht: Bisher sind die Apps meist nur auf Apple-Geräten verfügbar.  Weit weniger Angebote gibt es für Geräte mit anderen Betriebssystemen.

Zuletzt aktualisiert: 18. April 2012, 10:24 Uhr

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