Umschau | 27.11.2012 | 20:15 Uhr : Werbung mit Testsiegeln nicht immer erlaubt
Die Werbung mit Testsiegeln hilft Herstellern, ihre Waren an die Kunden zu bringen. Schließlich suchen viele Verbraucher angesichts der Vielzahl von Produkten nach Orientierung. Testsiegel helfen ihnen, den Überblick zu behalten und das Beste zu finden. Das machen sich wiederum die Hersteller zunutze. Um ihren Umsatz zu steigern, gehen allerdings einige bei der Werbung mit Testsiegeln nicht immer ganz sauber vor.
Bei der Werbung mit Testsiegeln sind die Hersteller nicht immer ganz ehrlich. Das beobachtet auch die Stiftung Warentest. Sie vergibt eines der bekanntesten und begehrtesten Testsiegel. Damit werben Hersteller und Händler gern, denn eine gute Bewertung fördert auch den Umsatz. Allerdings gehen dabei einige nicht immer ganz sauber vor. Jedes Jahr gehen aus diesem Grund mehr als 100 Abmahnungen heraus.
"Es wird trickreicher und feinsinniger. Die Hersteller sind jetzt sehr viel kreativer geworden und versuchen etwas auszuweiten oder so darzustellen, wie es tatsächlich gar nicht ist", erklärt Kerstin Hoppe von der Stiftung Warentest. So wird zum Beispiel gerne der Anschein erweckt, eine ganz Produktgruppe sei positiv bewertet worden, obwohl nur ein einzelne Produktsorte getestet wurde. Verbraucher sollten darum genau hinschauen, wenn Produkte mit Testsiegeln beworben werden. Auskunft gibt auch die Zeitschrift "Test" oder die Internetseite der Stiftung Warentest.
Unsere Bildergalerie zeigt aktuelle Beispiele für falsche Werbung mit Testsiegeln:
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