Moderator Markus Kavka präsentiert die unicato Awards 2015
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

unicato | 02./03. Dezember 2015 | 00:35 Uhr Awards 2015: Die besten Produktionen des Jahres

Jedes Jahr im Dezember präsentiert unicato die besten Produktionen des Sendungsjahres. Aus 46 Filmen hat eine fachkundige Jury die sechs ihrer Meinung nach gelungensten ausgewählt. And the winners are ...

Moderator Markus Kavka präsentiert die unicato Awards 2015
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46 Filme umfasst das unicato Spektrum im Jahr 2015 und damit die gesamte Bandbreite von Kurzfilm: Aus Action, Videokunst, schwarzer Humor, Beziehungsdrama, Animation galt es für die Jury die besten drei Filme zu küren. Die Jury, die die Arbeiten bewertete und den gesamten Jahrgang gesichtet hat, bestand aus:

  • Maike Mia Höhne, Kuratorin der Berlinale Shorts,
  • Alexander Farenholtz, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes
  • Knut Elstermann, Filmkritiker und Moderator.

unicato zeigt Filme der Shortlist der Jury und die Preisträgerfilme.

Platz 5 der Shortlist teilen sich zwei Filme: "Leiden des Drehbuchautors" von Katharina Russ von der Filmuniversität Babelsberg und "Wie ist die Welt so stille" der Greizerin Filmemacherin Susann Maria Hempel, die die Bauhaus-Universität Weimar absolviert hat.

In "Die Leiden des Drehbuchautors" zeigt Katharina Russ mit bitterbösem Humor, wie Einschränkungen durch Budget, Drehort und Sendezeit eine spannende Idee zu einer Plattitüde schrumpfen lassen.

Susann Maria Hempels "Wie ist die Welt so stille" ist ein Experimentalfilm, dessen Botschaft soziale Isolation und Kommunikationslosigkeit sind.

Stills aus dem Film "Wie ist die Welt so stille" von Susann Maria Hempel
Still aus dem Film "Wie ist die Welt so stille" von Susann Maria Hempel Bildrechte: Susann Maria Hempel

Auf Platz 4 der Jury steht das Endzeit-Zombie-Drama "Geteiltes Leid", ein Animationsfilm des Bauhaus-Absolventen Robert Sawallisch.

Die Komödie "Herman the German" von Michael Binz mit ihrem schwarzen Humor schaffte es auf Platz drei der Jury.  In dem Film von der Kunsthochschule für Medien in Köln spielen unter anderem Gustav Peter Wöhler und Anke Engelke mit.

Platz 2 geht an Anna Linke, die den Film "Arbeiter verlassen die Fabrik" während ihres Studiums an der Bauhaus-Universität Weimar gemacht hat. Der Zehnminüter vereinigt sozialkritische Aspekte aus dem Leben einer jungen Industriearbeiterin mit einer Liebesgeschichte und erinnert - obwohl in Farbe - von der Bildsprache her an die Ära des Schwarz-Weiß-Films. Der Titel ist an den ersten Film, der überhaupt je entstanden ist, angelehnt: "Arbeiter verlassen die Lumiere-Werke" der Brüder Lumiere aus dem Jahr 1895.

"Bär" heißt die Nummer 1 der Jury: Der crossmediale Fotofilm von Pascal Flörks entstand an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Pascal Flörks erzählt anhand von zeitgeschichtlichen und privaten Fotos aus dem Leben seines Großvaters, ersetzt die Person aber durch einen Braunbären.

Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2016, 18:11 Uhr