Erträge und Aufwendungen des MDR

Hier bekommen Sie einen detaillierten Überblick über die Erträge und Aufwendungen des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS im Jahr 2015 und über ihre Entwicklung.

Erträge des MDR

Der MDR finanziert sich in erster Linie über die Rundfunkbeiträge. Nur einen kleinen Teil der Einnahmen machen Werbeerträge aus.

Struktur der Erträge im Jahr 2015
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Im Jahr 2015 beliefen sich die Erträge des MDR auf 780,9 Mio. Euro, wovon 572,8 Mio. auf Rundfunkbeiträge entfielen.

Entwicklung der Erträge des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS  von 2005 bis 2015.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Tabelle gibt einen Überblick über die Erträge des MDR seit 2005.

Aufwendungen des MDR

Den Erträgen des MDR steht 2015 eine Summe von 765,0 Mio. Euro an Aufwendungen gegenüber.

Struktur der Aufwendungen im Jahr 2015
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mit 329,9 Mio. Euro lagen die Programmaufwendungen auch 2015 deutlich vorn bei den Aufwendungen des MDR.

Entwicklung der Aufwendungen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Anteil der Programmaufwendungen am Gesamtaufwand ist seit Jahren hoch.

Entwicklung von Aufwand und Erträgen im Vergleich

Gegenüberstellung Aufwand und Erträge.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Entwicklung von Aufwand und Erträgen verlief unterschiedlich. Die Erträge werden von der Höhe des Rundfunkbeitrags beeinflusst. Allerdings ist es nicht so, dass eine steigende Beitragshöhe automatisch zu konstanten Mehrerträgen beim MDR führt. Einfluss haben Faktoren wie Beitragsbefreiungen, demografischer Wandel und Abwanderung.

Herstellkosten für ausgewählte Fernsehsendungen 2015

Logo Sachsenspiegel
Der halbstündige MDR SACHSENSPIEGEL war fast jeden Tag im Jahr 2015 neu für die Menschen auf Sendung. Die 360 Ausgaben kamen auf durchschnittliche Herstellkosten von knapp 38.000 Euro pro Folge. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo Sachsenspiegel
Der halbstündige MDR SACHSENSPIEGEL war fast jeden Tag im Jahr 2015 neu für die Menschen auf Sendung. Die 360 Ausgaben kamen auf durchschnittliche Herstellkosten von knapp 38.000 Euro pro Folge. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo der Fernsehsendung Thüringen Journal
Das Ländermagazin MDR THÜRINGEN JOURNAL wurde 360-mal im Jahr 2015 gesendet. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro halbstündiger Folge betrugen knapp 34.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo Sachsen-Anhalt heute
Das Ländermagazin MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE wurde 360-mal im Jahr 2015 gesendet. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro halbstündiger Folge betrugen etwa 35.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo MDR um 11
"MDR um 11" informierte die Zuschauer 2015 in 252 Ausgaben von jeweils 45 Minuten Länge. Die durchschnittlichen Herstellkosten betrugen pro Folge gut 24.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR GARTEN LOGO
"MDR Garten" lief im Jahr 2015 44-mal. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro halbstündiger Folge betrugen knapp 29.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo der Sendung Wuhladko
Das sorbischsprachige Magazin "Wuhladko" lief zwölfmal neu im Jahr 2015. Die durchschnittlichen Herstellkosten betrugen pro halbstündiger Folge gut 38.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Die Oldie-Show mit Hartmut Schulze-Gerlach
Zwölf Sendungen "Damals war's" wurden 2015 im MDR FERNSEHEN ausgestrahlt, jeweils sonntags ab 20:15 Uhr. Die durchschnittlichen Herstellkosten betrugen für jede der rund 90 Minuten langen Folgen gut 87.000 Euro. Bildrechte: MDR/Michael Bahlo
ein Pfarrer steht in der Kirche
Vier gut 80-minütige Gottesdienste wurden 2015 vom MDR FERNSEHEN live übertragen. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro Gottesdienst betrugen etwa 125.000 Euro. Bildrechte: colourbox.com
exakt Logo
Auf 42 Erstaustrahlungen kam das halbstündige Nachrichtenmagazin "Exakt" 2015 im MDR FERNSEHEN. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro Ausgabe betrugen knapp 72.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sport im Osten
Für Sportfreunde ist im MDR FERNSEHEN die 90-minütige "Sport im Osten"-Sendung das richtige Angebot. 2015 lief sie 67-mal. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro Folge betrugen knapp 91.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo der Sendung Umschau
Das knapp halbstündige Ratgeber-Format "Umschau" lief 2015 insgesamt 48-mal. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro Folge betrugen etwa 63.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo artour
Das halbstündige Kulturmagazin "artour" ist donnerstags ab 22:05 Uhr im MDR FERNSEHEN zu sehen. 2015 lief die Sendung 48-mal. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro Folge betrugen etwa 52.000 Euro. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Victoria Herrmann
Das MDR-Wissensmagazin "LexiTV" mit Moderatorin Victoria Herrmann ist montags bis freitags, 15 Uhr, zu sehen und lief 2015 insgesamt 218-mal. Die durchschnittlichen Herstellkosten pro 60-minütiger Folge betrugen knapp 15.000 Euro. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Kim
Die durchschnittlichen Herstellkosten pro gut 120-minütiger Folge von "Kims Club" mit Moderatorin Kim Fisher betrugen etwa 208.000 Euro. 2015 lief das Format dreimal. Bildrechte: MDR/Axel Berger
Feuerwerk beim Laternenfest in Halle
Die Herstellkosten für die 149 Minuten lange Übertragung des Laternenfestes in Halle 2015 betrugen knapp 700.000 Euro. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Moderatorin Uta Bresan auf der
2015 gab es insgesamt fünf Ausgaben der knapp 90-minütigen Show "Musik für Sie" im MDR FERNSEHEN. Pro Sendung betrugen die durchschnittlichen Herstellungskosten knapp 159.000 Euro. Bildrechte: MDR/ Steffen Junghans
Alle (25) Bilder anzeigen

Bezüge der MDR-Intendantin

MDR-Intendantin Karola Wille bezieht seit 1. November 2014 mit Zustimmung des MDR-Verwaltungsrates 275.000 Euro jährlich. Darüber hinaus wurden auf ihre Veranlassung hin alle Vergütungen, die ihr im Rahmen von dienstlich veranlassten Nebentätigkeiten in Aufsichtsgremien verschiedener Rundfunk- und Filmorganisationen zustehen, angelehnt an Regelungen für den öffentlichen Dienst auf 5.000 Euro jährlich begrenzt. Übersteigende Beträge fließen dem MDR zu.

Zuletzt aktualisiert: 13. April 2017, 17:50 Uhr