Unterwegs im Altenburger Osterland

Eine Frau steht auf einem Flugfeld
Die Zeichen auf der Landebahn des Leipzig-Altenburg-Airport braucht Moderatorin Steffi Peltzer-Büssow nicht, um den richtigen Weg ins Altenburger Osterland zu finden. Thematisch sind sie aber ein guter Anfang… Bildrechte: Kathrin Welzel
Eine Frau steht auf einem Flugfeld
Die Zeichen auf der Landebahn des Leipzig-Altenburg-Airport braucht Moderatorin Steffi Peltzer-Büssow nicht, um den richtigen Weg ins Altenburger Osterland zu finden. Thematisch sind sie aber ein guter Anfang… Bildrechte: Kathrin Welzel
Ein altes Flugzeug
…denn direkt neben dem Airport kümmert sich der Verein Flugwelt Altenburg – Nobitz um die Flugtradition des Altenburger Landes. Schon 1913 wurde der Flugplatz im Leinawald bei Nobitz eröffnet, hier landeten Zeppeline und starteten MIGs.
 
Bildrechte: Kathrin Welzel
Ein altes Flugzeug
Und deshalb sind neben der historischen Indoor-Ausstellung natürlich die dicken Flugbrummer im Außenbereich der Hingucker. Starfighter und U-Boot-jäger stehen da, Polizeihubschrauber und Agrarflieger - und eine Transall, die es Steffi besonders angetan hat. Bildrechte: Kathrin Welzel
Schloss Altenburg
Die Geschichte des Flugplatzes ist eng mit dem Altenburger Fürstenhaus verbunden, denn Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg überließ 1882 den ehemaligen Exerzierplatz zur weiteren militärischen Nutzung. Ernst I. war der vorletzte Herzog in Altenburg und residierte, wie alle seine Vorfahren, im Schloss. Bildrechte: Kathrin Welzel
Ein Saal im Schloss Altenburg
Seine Privatgemächer lagen in der zweiten Schlossetage und waren bisher noch nie öffentlich zugänglich. Das wird sich ändern, denn die herzogliche Bibliothek - ganz im Zeichen des Jugendstils - ist ab 23. September neuer Bestandteil der Dauerausstellung auf dem Schloss. Bildrechte: Kathrin Welzel
Eine lange Festtafel in Schloss Altenburg
Genau wie das Arbeitszimmer des Herzogs. Das Anliegen der Ausstellungsmacher: Die Zimmer so authentisch wie möglich herrichten, als hätte der Herzog Ernst I. oder sein Thronfolger Herzog Ernst II. das Zimmer gerade verlassen. Bildrechte: Kathrin Welzel
Eine Brücke
Auch für eine andere Art der Fortbewegung engagierten sich die Altenburger Herzöge. Sie forcierten Ende des 19. Jahrhunderts auch den Bau der Bahnlinie zwischen Kotteritz und Langenleuba – Oberhain. 1901 wurde die Bahntrasse mit ihren 7 Viadukten eröffnet. Bildrechte: Kathrin Welzel
Menschen laufen auf einer mit Gras und kleinen Bäumen bewachsenen Brücke entlang
Nach 94 Jahren kam das Aus für die kleine Nebenstrecke. Der „Förderverein Viaduktradweg“ will nun wieder Leben auf Bahndamm und Brücken bringen - ein Radweg soll entstehen. Mit zwei Vereinsmitgliedern guckt Steffi auf die alten Schotterstränge, die künftige Radstrecke. Bildrechte: Kathrin Welzel
Alpakas
Der ist auch mächtig geländegängig und sehr beliebt als Wanderpartner. Lorenzo, einer von sieben Alpakas, die Familie Fischer aus Altmörbitz auf Wandertouren mitnehmen. Bildrechte: Kathrin Welzel
Menschen wandern mit Alpakas über eine Wiese
Und dann geht’s mit den knuddeligen Gedulds-Wonneproppen auf Wandertour. Die Landschaft um Altmörbitz ist ja auch wie gemacht zum Laufen und Genießen. Da gibt’s immer was fürs Auge- wie in der Ferne Burg Gangstein im sächsischen Kohren-Sahlis. Und es gibt was für die Seele, denn die Alpakas entzücken Steffi ungemein und: Sie entschleunigen. Bildrechte: Kathrin Welzel
Marionetten mit geschnitzten Köpfen
Eintauchen in eine andere Welt, das geht übrigens ganz in der Nähe, denn im kleinen Dörfchen Engertsdorf wird im Komödiantenhof Puppentheater gespielt. Sowohl Puppen wie auch Bühne sind original erhalten. Bildrechte: Kathrin Welzel
Marionetten mit geschnitzten Köpfen
Sie erinnern an die Tradition der Puppenspieler-Familie Dombrowsky. Über Generationen waren sie als Wander-Marionettenspieler unterwegs. Bildrechte: Kathrin Welzel
Das Renaissanceschloss Ponitz
Ebenfalls fast an der Grenze zu Sachsen liegt das Dörfchen Ponitz. Bekannt ist es zum einen durch sein kleines Renaissance-Schloss, das von Ostern bis Oktober ein Buchantiquariat samt Lesecafé und kleine Ausstellungen beherbergt. Bildrechte: Kathrin Welzel
Die Friedenskirche in Ponitz
Musikliebhaber kennen Ponitz aber vor allem wegen der Friedenskirche. Seit 1998 heißt sie so. Damit wollte die Kirchgemeinde an den Westfälischen Frieden erinnern. Denn ein Ponitzer Gutsherr, Wolfgang Conrad von Thumbshirn, war an Verhandlungen zur Beendigung des 30-jährigen Krieges maßgeblich beteiligt. Bildrechte: Kathrin Welzel
Die Silbermannorgel in der Friedenskirche in Ponitz
Aber das ganz Besondere ist ein innerer Wert: die Orgel. Es ist eine Silbermann-Orgel. Der sächsische Orgelbaumeister Gottfried Silbermann baute sie zwischen 1735 und 1737. Sie ist eine der wenigen Silbermann-Orgel außerhalb Sachsens. Bildrechte: Kathrin Welzel
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Unterwegs | 16. September 2017 | 18:15 Uhr