Reportagen | MDR-Volontäre zum Thema "Mobilität" : Von Null auf 125 in 15 Minuten
Deutschland feiert 125 Jahre Auto-Mobilität. Ein besonderes Kapitel dieser Erfolgsgeschichte wurde in Mitteldeutschland geschrieben. Zehn MDR-Volontäre haben sich in diesem Sommer auf den Weg – sogar durch die Luft – gemacht. In acht Reportagen und einer Web-Dokumentation erzählen sie mobile Alltagsgeschichten. Ab 27. August 2011 samstags, 18:00 Uhr im MDR FERNSEHEN und bei MDR.DE.
Im Mittelpunkt der Reportagen und der Web-Dokumentation stehen drei Generationen von Menschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, für die Mobilität das A und O ist. In der Sendereihe "Bei uns entdeckt" starten die 15-minütigen Filme am Samstag, 27. August 2011 um 18:00 Uhr im MDR Fernsehen. Sie sind zugleich die Abschlussarbeiten der Reaktionsvolontäre. Parallel dazu erzählt eine Web-Dokumentation erstmals die Geschichte des Trabi-Kults von 1989 bis heute. Sie wurde von den beiden MDR-Volontären Constanze Voigt und Duy Tran realisiert.
DIE SENDETERMINE
27.08.2011 | "Ein Traum in Silber"
Von Null auf Hundert in vier Sekunden – davon träumen Studenten der Bergakademie Freiberg. Statt unter die Erde führt sie ihr Traum auf Asphalt. Auf dem Hockenheimring treten die angehenden Ingenieure mit einem selbstgebauten Rennwagen gegen 96 Studententeams aus aller Welt an.
Die Freiberger führt eine junge Frau an – Rebekka Lange, 25. Der Teamerfolg hängt davon ab, wie sie ihre Jungs im Griff hat.
03.09.2011 | "Nächster Halt: Supermarkt"
Alltag auf dem Dorf: Keine Arztpraxis, kein Frisör, kein Supermarkt. Für Ursula Methe, ist der "Einkaufsbus" zum Markttag in Jessen die wichtigste mobile Verbindung.
Die Rentnerin hat zwei Stunden Zeit für Obst und Gemüse, Bank und Frisör – und für ein Schwätzchen am Imbiss. Doch das Schicksal der Einkaufsbusse ist ungewiss.
10.09.2011 | "Traumfabrik auf Rädern"
Hollywood auf Rädern – für Helmut Göldner das Lebenselixier. Seit mehr als 50 Jahren rollt sein mobiles Kino über Land und bringt die Blockbuster zu Leuten, für die die großen Multiplexe zu weit weg oder zu teuer sind. Dafür wuchtet er eine 400 Kilogramm schwere Filmmaschine ins Auto. In seiner Werkstatt warten weitere auf ihre Wiederbelebung.
17.09.2011 | "Öl und Chrom – die Horch Klassik"
Automobilität in Mitteldeutschland hat einen klangvollen Namen: Horch. So einen echten, Baujahr 1930, hegt und pflegt Roland Beetz in seiner Garage. Jetzt will er bei der 1. Horch-Klassik, einer Rundfahrt anlässlich 125 Jahren Automobilbau um Zwickau mitfahren. Aber zwei Tonnen wollen erst einmal in Gang gesetzt und bewegt werden. Eine Geschichte von Oldtimer-Viren, Ersatzteiljagden und jähen Wendungen.
24.09.2011 | "Zwischen Himmel und Erde"
Nach oben – eine andere Richtung kennt Pascal Kreins nicht. Der Thüringer ist 20 Jahre alt und startet zum ersten Mal als Ballonpilot bei einer Deutschen Meisterschaft. Deren Königsdisziplin ist das Zielanfahren – und das will trainiert sein. Pascal scheut dafür selbst schlechtes Wetter nicht. Sein Erfolg steht und fällt aber mit der Crew am Boden. Die führt sein Schwager Christian. Ein heißes Auf und Ab vom Heimatort Heldburg bis zur deutschen Ballon-Meisterschaft in Hessen.
01.10.2011 | "Sicher im Schleudergang"
Fahrsicherheitstraining – die Stunde der echten Männer. Die ersten Sekunden entscheiden. Da taucht eine zierliche Frau auf. Sie muss zehn Kerle überzeugen, dass sie die Bessere am Lenkrad ist. Katrin Langhof ist Fahrsicherheitstrainerin und will Kraftfahrern etwas beibringen, die 80.000 Kilometer im Jahr zurücklegen. Wie knackt sie die hartgesottenen Profis?
08.10.2011 | "Mit Tante Emma auf Tour"
800 Artikel passen in ihren 7,5-Tonner. Den fährt Heidrun Rosenberg zehn Stunden am Tag durch die Magdeburger Börde. Sie ist die einzige mobile Verkäuferin in der Region.
Seit 20 Jahren ist sie eine verlässliche Größe für die Dorfbewohner. Doch ihr Kundenstamm schrumpft von Jahr zu Jahr.
12.11.2011 | "Die Meisterin"
Vier Männer gehorchen ihr aufs Wort. Sie ist die Meisterin: Heike Düsterhöft. Ihr gehört eine Autowerkstatt in Magdeburg – und nicht nur die Kunden schauen manchmal ungläubig. In ihrer Werkstatt gibt es nun mal auch eine Meisterin – die Chefin. Eine Chefin, die man selten in ihrem bequemen Bürostuhl findet. Mal ist sie in der Werkstatt und werkelt an Autos, mal kümmert sie sich um die Finanzen der Firma, mal bringt sie die Kunden nach Hause. Heike Düsterhöft macht alles, was sie kann, selbst. Auch Familie und Nachbarn müssen sich daran gewöhnen, dass die junge Frau überall selbst Hand anlegt – von der Kleinreparatur im Haus bis zum Gartenpool. Wie sie das alles bewältigt? Sie steht als Frau ihren Mann …
