Voss & Team | 27.10.2016 | 20:15 Uhr Schilder, Leihmütter und Mieterrechte

Aus für Parkverbot-Schilder – Freie Bahn für Straßenreinigung kostet nun 130.000 Euro

In vielen sächsischen Kommunen mussten in den vergangenen Jahren Parkverbot-Schilder entfernt werden, die freie Bahn für die Straßenrandreinigung sorgen sollten. Nach Auffassung des Freistaates rechtfertigt diese wöchentlich einmalige Aktion nämlich kein Verkehrsschild. Die Absicht dahinter: Weniger Schilder im Schilderwald. Doch gut gemeint ist nicht immer gut. Die "gute" Idee kostet Freiberg jährlich 130.000 Euro, denn nun müssen die Schilder jede Woche vor und nach jeder Straßenreinigung auf- und abgebaut werden.

Das Geschäft mit der Leihmutterschaft – "Miss Undercover" unterwegs in Osteuropa

"Miss Undercover" ermittelt in Sachen Leihmutterschaft. Viele Angebote gibt es in der Ukraine. Doch die sind nicht legal. "Miss Undercover" will wissen, wie das Geschäft mit den Leihmüttern läuft. Zusammen mit dem Kameramann, der sich als Ehemann ausgibt, geht es nach Kiew. Dort erkundigen sie sich über die praktische Umsetzung eines Kindeswunsches. Eine Agentur macht ein Angebot für 30.000 Dollar. Und dann gibt es noch ein Treffen mit einer potenziellen Leihmutter in der Westukraine.

Schönheitsreparaturen – Gerichte entlasten Mieter

MDR um 4 Rechtsexperte Gilbert Häfner, Experte zum Thema
Bildrechte: MDR/ Martin Jehnichen

Wer aus einer Mietwohnung auszog, musste bis vor einigen Jahren regelmäßig renovieren. Dazu gehörten das Streichen der Wände, Decken, Fenster und Heizungsrohre und womöglich das Verschließen der Löcher. Doch immer mehr Urteile in den vergangenen Jahren haben die Mieter von Renovierungsarbeiten entbunden. Was Mieter aktuell wirklich machen müssen, erklärt Gilbert Häfner, Präsident des Landgerichts Dresden.

Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2016, 09:45 Uhr