Die Wesen des Jahres 2017

Eine Blindschleiche
Sie ist weder blind, noch eine Schlange, heißt auch Hartwurm und ist noch ungefährdet. Aber die Bestände gehen zurück, sagt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und hat sie deshalb zum Reptil des Jahres 2017 gewählt. Bildrechte: dpa
Eine Blindschleiche
Sie ist weder blind, noch eine Schlange, heißt auch Hartwurm und ist noch ungefährdet. Aber die Bestände gehen zurück, sagt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und hat sie deshalb zum Reptil des Jahres 2017 gewählt. Bildrechte: dpa
Flunder liegt im Schlick
Die Flunder wird "Fisch des Jahres 2017". Das haben das Bundesamt für Naturschutz, der Deutsche Angelfischerverband und der Verband Deutscher Sporttaucher gemeinsam entschieden. Mit der Wahl des Plattfischs soll auf die große Bedeutung von Meeren und Flüssen als untrennbare Lebensräume hingewiesen werden. Bildrechte: IMAGO
Eisente
Der Tierschutzverein Jordsand hat die Eisente zum Seevogel des Jahres 2017 gekürt. Lebten 2002 noch rund 4,6 Millionen Exemplare der bunt gefiederten Tiere, belaufen sich aktuelle Schätzungen nur noch auf etwa 1,6 Millionen. Gründe für den Rückgang sind Fischernetze, Jagd, knapper werdende Nahrung, Klimawandel und Windkraftanlagen. Bildrechte: dpa
Grüne Keiljungfer
Wer kümmert sich in Deutschland um die Libellen? Das ist die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen e.V. (GdO). Gemeinsam mit dem BUND hat sie die "Gemeine Keiljungfer“ zur Libelle 2017 gekürt. Noch vor 20 Jahren war sie fast vom Aussterben bedroht. Jetzt nicht mehr – auch weil die Flüsse und Bäche an denen sie lebt viel sauberer geworden sind. Bildrechte: dpa
Das Gänseblümchen ist die Heilpflanze 2017
Der "Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim“ (NHV) mit Sitz in Chemnitz verkündete bereits im Juni seine Heilpflanze des Jahres für 2017: Das Gänseblümchen. Denn über dessen heilende Wirkung sei zu wenig bekannt, so der Verein. Die Blüten würden z.B. Schwächezuständen, Erkältungen und Durchfall helfen. Auch bei "Hautausschlägen und Verletzungen, als Hustenmittel und bei Menstruationsbeschwerden“ würden sie verwendet werden. Bildrechte: MDR/Gerald Perschke
Klatschmohn blüht am 06.06.2016 auf einem Feld im Jerichower Land (Sachsen Anhalt).
Seit 1980 benennt die Loki Schmidt Stiftung eine "Blume des Jahres". 2017 ist es der Klatschmohn. Die Stiftung "möchte damit auf die Gefährdung und den Verlust von Ackerwildpflanzen aufmerksam machen und sich für die Förderung der bunten Vielfalt im Landbau einsetzen“. Bildrechte: dpa
Berglandschaft mit Fichten, bedeckt mit Schnee.
Den Baum des Jahres 2017 finden wir in diesen Tagen nicht nur im Wald. Denn Fichten stehen in allen Größen überall als Weihnachtsbäume. Sie sind der Inbegriff der Weihnacht, stehen aber auch für Monokultur in deutschen Wäldern. Dr. Silvius Wodarz, dessen Stiftung seit 27 Jahren den Baum des Jahres ausruft, begründet es so: "Man kann zur Fichte stehen wie man will – dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken.“ Bildrechte: MDR/Christian Voigt
eine Haselmaus
Die Haselmaus - das Tier des Jahres 2017. Laut Deutscher Wildtier Stiftung ist der Winzling bereits in mehreren Bundesländern gefährdet. Bildrechte: IMAGO
Hafer
Arzneimittelpfanze des Jahres 2017: Der Saat-Hafer. Gekürt vom Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg. Bildrechte: colourbox
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