Bowlingtreff-Leipzig - der geheime Prachtbau

Galerien - Bauarbeiten, Bowlingbetrieb, Architektur

Wie der Bowlingtreff wächst

Ein ungenutztes unterirdisches Gebäude im Zentrum der Stadt - das alte Umspannwerk eignete sich hervorragend für einen Bau, der am Ostberliner Regime "vorbeigeplant" wurde ...

Der ausgefahrene Arm eines gewaltigen Baustellenfahrzeuges greift in ein Loch in einem ausgehobenen Baufundament. Bauarbeiter dirigieren das Gerät am Boden in den richtigen Aushub. Die Baustelle oberhalb ist mannshoch eingegittert.
Blick auf die Baustelle. Die unterirdischen Hallen des Umformwerks dienten in den 20er-Jahren der Stromversorgung des Stadtzentrums. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Der ausgefahrene Arm eines gewaltigen Baustellenfahrzeuges greift in ein Loch in einem ausgehobenen Baufundament. Bauarbeiter dirigieren das Gerät am Boden in den richtigen Aushub. Die Baustelle oberhalb ist mannshoch eingegittert.
Blick auf die Baustelle. Die unterirdischen Hallen des Umformwerks dienten in den 20er-Jahren der Stromversorgung des Stadtzentrums. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Vogelperspekive auf den Leipziger Innenstadtring - ein achteckiges, eingerüstetes Gebäude
Der Bowlingtreff nimmt Form an. Noch eingerüstet erahnt man nicht, welch verblüffende Architektur sich in dem achteckigen Bau verbirgt. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Blick auf das achteckige Bowlingtreffgebäude, im Vordergrund steht eine kelchförmige Skulptur mit scheinbar schwebender Kugel darin.
Im Juli 1987 wurde der Bowlingtreff eröffnet. Auch der Wilhelm-Leuschner-Platz war architektonisch umgestaltet worden. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Vier Bauarbeiter arbeiten in einem Keller im Rohbau - im Hintergrund stapeln sich Bretter, überall gibt es unverkleidete Holzstreben und -stützen.
Die entkernte Transformatorenhalle vor dem Einbau der Bowlingbahnen. Hier verliefen ursprünglich die kupfernen Sammelschienen und Gleichstromverteilungsanlagen - der Volksmundauch sprach daher gern vom "Kupferbergwerk". Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Zwei Männer in kurzärmeligen Hemden, mit Helmen bei Schweißarbeiten. Sie tragen keine Schutzbrillen.
Arbeiter auf der Baustelle. "6.675 Personen leisten 40.000 Stunden Arbeitszeit" - ohne Wissen der obersten Stellen im DDR-Regime. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Bauarbeite rmit Helmen lassen Rohre in Rohbau ein. Im Hintergrund beleuchtet eine Laterne das Geschehen.
Bis in die Nacht wird am Bowlingtreff gebaut um ihn rechtzeitig fertigstellen zu können. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Vor einem Rohbau stehen Bauarbeiter mit Helmen und Zimmersleute in ihrer Kuft. Auf dem Bau weht Richtkranz, eine Fahne mit der Aufschrift
Im Frühling 1986 wird Richtfest gefeiert. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
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Bowlingbahn und Fitnessclub

Der Bowlingtreff Leipzig war mehr als ein Bowlingtreff. Hier wurde geskatet, Billardkugeln rollten, es wurde gefeiert und Körper wurden "gestählt".

Ein trensen, hinter dem zwei Frauen sdtehehn, eine hält ein Paar Schuhe Richtung Kamera, eine andere hantiert an der Registrierkasse, hinter ihnen eine Wand voller Regale mit Bowlingschuhen.
Hier wurden die nagelneuen Bowlingschuhe ausgegeben. (Aufnahme von 1987) Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Ein trensen, hinter dem zwei Frauen sdtehehn, eine hält ein Paar Schuhe Richtung Kamera, eine andere hantiert an der Registrierkasse, hinter ihnen eine Wand voller Regale mit Bowlingschuhen.
Hier wurden die nagelneuen Bowlingschuhe ausgegeben. (Aufnahme von 1987) Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Rusitkal eingerichtete Skatklause mit Tisch und Stühlen
In einer Skatstube konnte in aller Ruhe Trümpfe ausgespielt werden. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
An einem Billardtisch legt ein Mann sein Queue auf dem Billardtisch zurecht.
Auf der Empore wurden kleinere Kugeln "geschoben" - insgesamt gab es fünf Billardtische. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Eine Frau in grauem Rock und Jacket steht in einem Raum mit Fitnessgeräten.
Ein Fitnessraum mit Geräten für zehn Personen. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Ein Barmann hinter einem Tresen schüttet Weinbrandt in eine Glas - vor ihm steht ein Tablett mit gefüllten Cognacgläsern.
Und nach all den sportlichen Aktivitäten gab es in den Getränkebars Erfrischungen aller Art: Ein "Zitronenflip mit Zitronenlikör, Weinbrand, Zitronensaft, Ei, Zucker" kostete 3,70 Mark. Der "Newa-Cocktail" mit "Sekt, Apricot-Brandy, SU-Wodka, Orangensaft, Kirsche und Zitronenscheibe" wiederum gab es für stolze 5,20 Mark. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Ein Kellner in weißem Hemd und Weste präsentiert stolz appetitlich gefüllte Teller. Im Hintergrund Köche in einer Großküche.
Auch für das Kulinarische Wohl war gesorgt: Unterirdisch gab es eine Großküche für die Besucher des Hauses. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
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Architektonisches Kleinod

Von außen wirkt das Gebäude des ehemaligen Bowlingtreffs seltsam zeitlos. Das Innere verblüffte mit einer außergewöhnlichen Architektur - entworfen von Winfried Sziegoleit.

Geschwungene Treppe führt zwischen zwei Säulen unter ein Glasdach.
Die postmoderne Bowlinghalle im Bowlingtreff, aufgenommen 1987. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Geschwungene Treppe führt zwischen zwei Säulen unter ein Glasdach.
Die postmoderne Bowlinghalle im Bowlingtreff, aufgenommen 1987. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Bowlingtreff Leipzig
Die große Bowlinghalle im Bowlingtreff 1987. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Blick zwischen menschenleere Bowlingbahnen zurück auf die Sitzreihen
Blick von den Bahnen ins Innere der Halle, man sieht die Emporen. Dort standen Billardtische und Spielautomaten. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Blick durch eine durchbrochene Mauer in einen Raum mit Fenster.
Die Garderobe Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Lichtdurchflutete Eingangshalle mit Treppen links und hinten; rechts in die Wand eingelassener Platz für eine Skulptur.
Die Bowlingbahnen lagen unterirdisch - auf feinstem Marmor gelangte man zu den Hallen. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Geschwungene Ledersitzreihe vor einer Bowlingbahn, deren Bahnen durch helle Säulen voneinander abgegrenzt sind.
Die kleine Bowlinghalle. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
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Historische Filmaufnahme