Der Fall Biermann – Mit der Gitarre gegen die Staatsmacht

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Wolf Biermann
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Ein französisches Antikriegs-Lied, in Biermann-Manier vorgetragen - rau die Stimme, harsch der Ton und ohne ein Blatt vor dem Mund.

Mi 02.11.2016 16:20Uhr 07:35 min

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Galerie Aus dem Leben des Liedermachers Wolf Biermann

Ein Konzert in Westdeutschland verändert sein Leben von heute auf morgen: Wolf Biermann darf nicht mehr in die DDR zurück. Sie bürgerte ihn am 16.11.1976 aus. Erst 1989 kehrt er zurück und besingt den Untergang der DDR.

November 1976 - die IG Metall hat den Liedermacher Wolf Biermann eingeladen, nach elf Jahren Auftrittsverbot in der DDR in Westdeutschland aufzutreten.
November 1976 - die IG Metall hat den Liedermacher Wolf Biermann eingeladen, nach elf Jahren Auftrittsverbot in der DDR in Westdeutschland aufzutreten. Dieses Konzert verändert Biermanns Leben von Grund auf. Bildrechte: rbb/WDR
November 1976 - die IG Metall hat den Liedermacher Wolf Biermann eingeladen, nach elf Jahren Auftrittsverbot in der DDR in Westdeutschland aufzutreten.
November 1976 - die IG Metall hat den Liedermacher Wolf Biermann eingeladen, nach elf Jahren Auftrittsverbot in der DDR in Westdeutschland aufzutreten. Dieses Konzert verändert Biermanns Leben von Grund auf. Bildrechte: rbb/WDR
November 1976 - die IG Metall hat den Liedermacher Wolf Biermann eingeladen, nach elf Jahren Auftrittsverbot in der DDR in Westdeutschland aufzutreten.
Drei Tage nach diesem Konzert verfügt Ostberlin die Ausbürgerung des unbequemen Liedermachers. Bildrechte: rbb/WDR
Joachim Gauck, Bärbel Bohley, Wolf Biermann
Wolf Biermann solidarisiert sich im September 1990 mit den Besetzern der Stasi-Zentrale, unter ihnen Bärbel Bohley, mitte) in Berlin. Er fordert vehement, dass die Akten des DDR-Geheimdienstes auf gar keinen Fall vernichtet werden dürften. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Wolf Biermann bei einem Auftritt 1992
Nach der Wiedervereinigung arbeitet Biermann sein Leben in der DDR auf. In seinen Stasi-Unterlagen finden sich 1992 Hinweise auf rund 70 Spitzel, die ihn über die Jahre überwacht und denunziert haben. Bildrechte: IMAGO
Liedermacher und Dichter Wolf Biermann
Nach dem Fall der Mauer werden Biermann zahlreiche Preise verliehen. So erhält er unter anderem den Georg-Büchner-Preis, den Deutschen Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung und 2006 schließlich auch das Bundesverdienstkreuz. Bildrechte: MDR/Michael Schöne
Der ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Joachim Gauck (v.l.), die Leiterin der Bundesbehörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Marianne Birthler, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Liedermacher Wolf Biermann gehen in Berlin über die Boesebrücke an der Bornholmer Straße.
Das hochpolitische Kapitel im Leben des Wolf Biermann mag der Vergangenheit angehören, aber manchmal holt ihn diese wieder ein. Hier bei den Feiern zu 20 Jahren Mauerfall mit Joachim Gauck (v.l.), Marianne Birthler und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bildrechte: ddp
Wolf Biermann spielt bei Gedenkstunde Mauerfall im Bundestag.
Auch 2014 ist Wolf Biermann wieder gefragt. Der Bundestagspräsident Norbert Lammert lud ihn ein, die Gedenkstunde im Bundestag zum 25. Jahrestag des Mauerfalls musikalisch zu begleiten. Biermann nutzte die Gelegenheit zu einer verbalen Abrechnung mit der Nachfolgepartei der SED. Er bezeichnete die Abgeordneten der Partei Die Linke als "der elende Rest dessen, was zum Glück überwunden ist". Die Linke seien "Reste der Drachenbrut". Bildrechte: dpa
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