Legendäre Fußballclubs in Osteuropa

Kurzer Höhenflug

Die Stars von ZSKA Sofia

Ende der 1980er-Jahre bestand gut die Hälfte der Mannschaft von ZSKA Sofia aus überragenden Spielern, die nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Bulgarien im Westen Karriere machten.

Der bulgarische Fußball-Nationalspieler Christo Stoitschkow 1995
Christo Stoitschkow Christo Stoitschkow gilt als bester bulgarischer Fußballer aller Zeiten. Er war fünfmal bulgarischer "Fußballer des Jahres", 1990 bester europäischer Torjäger und wurde 1994 zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt. Zu seinem 50. Geburtstag 2016 ließ sein alter Verein ZSKA Sofia eine zwei Meter hohe Bronzeplastik im heimischen Wassil-Lewski-Stadion aufstellen. Sie zeigt Stoitschkow beim Jubel über sein Tor gegen Deutschland bei der WM 1994. (Foto: Christo Stoitschkow 1995) Bildrechte: dpa
Der bulgarische Fußball-Nationalspieler Christo Stoitschkow 1995
Christo Stoitschkow Christo Stoitschkow gilt als bester bulgarischer Fußballer aller Zeiten. Er war fünfmal bulgarischer "Fußballer des Jahres", 1990 bester europäischer Torjäger und wurde 1994 zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt. Zu seinem 50. Geburtstag 2016 ließ sein alter Verein ZSKA Sofia eine zwei Meter hohe Bronzeplastik im heimischen Wassil-Lewski-Stadion aufstellen. Sie zeigt Stoitschkow beim Jubel über sein Tor gegen Deutschland bei der WM 1994. (Foto: Christo Stoitschkow 1995) Bildrechte: dpa
Wieder scheitert Bayern Münchens Stürmer Emil Kostadinow (vorn l.) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am 01.03.95 gegen IFK Göteborg am schwedischen Torhüter Thomas Ravelli (am Boden). Hinten l. beobachtet Mehmet Scholl (München) die Aktion.
Emil Kostadinow Emil Kostadinow bildete gemeinsam mit Christo Stoitschkow und Ljubomir Penew das Angriffstrio bei ZSKA. 1990 wechselte er zum FC Porto, später spielte er für den FC Bayern München. (Foto: Kostadinow im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League 1995 gegen den IFK Göteborg.) Bildrechte: dpa
Der bulgarische Stürmer Luboslav Penev (oben) fällt im Zweikampf um den Ball über die Beine des Luxemburger Spielers Frank Devil.
Ljuboslav Penev Der Stürmer Luboslav Penev, 1988 Bulgariens "Fußballer des Jahres", wechselte 1989 von ZSKA Sofia zum FC Valencia. Zum Abschluss seiner Karriere kehrte er 2000 für ein Jahr zu seinem alten Club nach Sofia zurück. Bildrechte: dpa
Stürmer Jürgen Klinsmann (r) und der bulgarischen Abwehrspieler Trifon Ivanov erwarten den Flankenball.
Trifon Iwanow Trifon Iwanow, der wegen seines finsteren Blickes den Beinamen "Bulgarischer Wolf" trug und als gnadenloser Abwehrspieler gefürchtet war, spielte von 1988 bis 1990 bei ZSKA Sofia. Danach wechselte er nach Sevilla, später zu SK Rapid Wien, wo er seine größten Erfolge feierte. 2016 starb Trifon Iwanow. (Foto: Trifon Iwanow und Jürgen Klinsmann beim WM-Spiel Bulgarien-Deutschland 1994.) Bildrechte: dpa
Der bulgarische Mittelfeldspieler Jordan Letschkov bejubelt ein spielentscheidende Tor. Aufnahme von 1994
Jordan Letschkow Jordan Letschkow, der 1990 von ZSKA Sofia zum Hamburger SV gewechselt war, erzielte bei der WM 1994 in den USA das entscheidende Tor zum 2:1 gegen Titelverteidiger Deutschland. Bildrechte: dpa
Dimitar Berbatow gibt Anweisungen
Dimitar Berbatow Der 1981 geborene Dimitar Berbatow spielte von 1999 bis 2001 für ZSKA Sofia. Danach wechselte er in die Bundesliga, zu Bayer Leverkusen. Später spielte er unter anderem für den AS Monaco, für Tottenham Hotspurs und Manchester United.
(SL)
(Über dieses Thema berichtete der MDR im TV auch in "Sport im Osten", 12.09.2015, 14.00 Uhr)
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ZSKA Moskau schreibt Geschichte

Die Bilder vom Sieg gegen Sporting Lissabon

ZSKA-Trainer Waleri Gasajew jubelt im Kreis seiner Spieler mit der Trophäe. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal. Die Moskauer besiegen am 18.05.2005 im Alvalade-Stadion der portugiesischen Hauptstadt Sporting Lissabon mit 3:1.
ZSKA Moskau ist UEFA-Cup-Sieger 2005. ZSKA-Trainer Waleri Gasajew jubelt im Kreis seiner Spieler mit der Trophäe. Bildrechte: dpa
ZSKA-Trainer Waleri Gasajew jubelt im Kreis seiner Spieler mit der Trophäe. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal. Die Moskauer besiegen am 18.05.2005 im Alvalade-Stadion der portugiesischen Hauptstadt Sporting Lissabon mit 3:1.
ZSKA Moskau ist UEFA-Cup-Sieger 2005. ZSKA-Trainer Waleri Gasajew jubelt im Kreis seiner Spieler mit der Trophäe. Bildrechte: dpa
ZSKA-Torwart Igor Akinfejew (2.v.r.) kommt vor Sporting-Spieler Marius Niculae (r) an den Ball und hält. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal. Die Moskauer besiegen am 18.05.2005 im Alvalade-Stadion der portugiesischen Hauptstadt Sporting Lissabon mit 3:1.
Szene aus dem Finalspiel: ZSKA-Torwart Igor Akinfejew (2.v.r.) kommt vor Sporting-Spieler Marius Niculae an den Ball. Bildrechte: dpa
Daniel Carvalho
Bester Spieler des Finales war der Brasilianer Daniel Carvalho. Alle drei ZSKA-Tore bereitete der Mittelfeldregisseur von ZSKA vor. (Im Bild: Carvalho bei der Übergabe des Pokals für den "Spieler des Spiels".) Bildrechte: dpa
Roman Abramowitsch
Der Milliardär Roman Abramowitsch ist der Eigentümer von ZSKA Moskau. Es ist auch Abramowitschs erster Europapokalsieg. Bildrechte: dpa
ZSKA-Spieler Juri Shirkow (r), Daniel Carvalho (M) und Vagner Love bejubeln einen Treffer gegen Sporting Lissabon. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal. Die Moskauer besiegen am 18.05.2005 im Alvalade-Stadion der portugiesischen Hauptstadt Sporting Lissabon mit 3:1.
Die ZSKA-Spieler Juri Shirkow (rechts), Daniel Carvalho (Mitte) und Vagner Love bejubeln einen Treffer gegen Sporting Lissabon. Bildrechte: dpa
Fans jubeln über UEFA-CUP-Sieg von ZSKA Moskau
Tausende ZSKA-Fans feiern in der russischen Hauptstadt den UEFA-Cup-Sieg ihres Vereins. Bildrechte: dpa
Sporting-Spieler Tello (r) wird von ZSKA-Akteur Ivica Olic beim Kopfball übersprungen. Olic trägt wegen einer Verletzung eine Schutzmaske. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal.
Der aus Kroatien stammende ZSKA-Stürmer Ivica Olic musste im Finale wegen einer Verletzung mit einer Kopfmaske spielen. Olic spielte später lange Jahre in der Bundesliga, beim Hamburger SV und beim FC Bayern München. Bildrechte: dpa
Trainer Waleri Gasajew und einer seiner Auswechselspieler bejubeln das 2:1 gegen Sporting Lissabon. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal.
Trainer Waleri Gasajew und einer seiner Auswechselspieler bejubeln das 2:1 gegen Sporting Lissabon. Bildrechte: dpa
Die ZSKA-Spieler Daniel Carvalho (l) und Vagner Love präsentieren ein Sieges-T-Shirt.
Die ZSKA-Spieler Daniel Carvalho (links) und Vagner Love präsentieren ein Sieger-T-Shirt. Bildrechte: dpa
Die ZSKA-Spieler und Betreuer jubeln mit der Trophäe. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal. Die Moskauer besiegen am 18.05.2005 im Alvalade-Stadion der portugiesischen Hauptstadt Sporting Lissabon mit 3:1.
Die ZSKA-Spieler und Betreuer jubeln mit der Trophäe. ZSKA Moskau gewinnt als erster russischer Fußball-Club den UEFA-Pokal. Die Moskauer besiegen am 18.05.2005 im Alvalade-Stadion der portugiesischen Hauptstadt Sporting Lissabon mit 3:1. Bildrechte: dpa
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Ungarns erfolgreichster Fußballclub

Spieler von Ferencvaros Budapest

Bei Ferencvaros Budapest spielten stets die besten ungarischen Fußballer. Der auffälligste von ihnen war der elegante Mittelstürmer Flórián Albert, der 1967 zum "Besten Fußballer Europas" gewählt wurde.

Florian Albert am Ball
Der auffälligste Spieler von Ferencvaros Budapest ist in den 1960er-Jahren Flórián Albert. Albert ist gerade einmal 25 Jahre alt und gilt bereits als der beste Mittelstürmer der Welt. Bildrechte: dpa
Florian Albert am Ball
Der auffälligste Spieler von Ferencvaros Budapest ist in den 1960er-Jahren Flórián Albert. Albert ist gerade einmal 25 Jahre alt und gilt bereits als der beste Mittelstürmer der Welt. Bildrechte: dpa
Laszlo Albert
Gerühmt wird Albert vor allem für seine unnachahmliche Eleganz. In Ungarn nennt man ihn wegen seiner Spielweise "Császár" - Kaiser. Bildrechte: dpa
1966, Florian Albert
1967 wird Flórián Albert zum "Besten Fußballer Europas" gewählt. Auf den Plätzen 2, 3 und 4 folgen Franz Beckenbauer, Bobby Charlton und der portugiesische Stürmerstar Eusibio. Bildrechte: IMAGO
Ferencvaros Budapest - Manchester United
István Géczi, Torwart von Ferencvaros und der ungarischen Nationalelf, im Halbfinalspiel des Messestädte-Pokals 1965 gegen Manchester United. Bildrechte: IMAGO
Ferencvaros Budapest vs. Leeds United
István Géczi (rechts) im Finale des Messestädte-Pokals 1968 gegen Leeds United. Bildrechte: IMAGO
Zoltan Varga
Zoltan Varga, Rechtsaußen bei Ferencvaros Budapest Bildrechte: dpa
Frankreichs Stürmer Olivier Rouyer (l) im Duell mit dem ungarischen Verteidiger Laszlo Balint. Frankreichs Fußballnationalmannschaft gewinnt bei der Weltmeisterschaft in Argentinien am 10.06.1978.
Laszlo Balint, Abwehrchef bei Ferenzvaros Budapest und der ungarischen Nationalelf, zählte in den 1970er- Jahren zu den besten Verteidigern der Welt. "Baro", der Baron, wurde Balint wegen seiner eleganten Spielweise genannt. (Im Bild: Laszlo Balint, rechts, 1978 in einem WM-Spiel gegen Frankreich.) Bildrechte: dpa
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Vom Triumph zur Tragödie

Die Stars von Roter Stern Belgrad

Im Mai 1991 gewinnt die Mannschaft von Roter Stern Belgrad überraschend den zum letzen Mal ausgespielten Pokal der Landesmeister, den Vorläufer der Champions Legue. Es ist eine Mannschaft noch namenloser Stars.

Jubelnde Fußballspieler vom Roten Stern Begrad mit dem Pokal nach ihrem Siege im Stadion. Im Finale des Europapokals der Landesmeister 1990/1991 am 29.05.1991 in Bari in Italien besiegte der serbische Fußballclub Roter Stern Belgrad den französischen Verein Olympique Marseille im Elfmeterschießen mit 5:3
Die Spieler Roter Stern Belgrads mit dem Pokal der Landesmeister nach dem Finalsieg gegen Olympique Marseille am 29. Mai 1991 in Bari. Bildrechte: dpa
Jubelnde Fußballspieler vom Roten Stern Begrad mit dem Pokal nach ihrem Siege im Stadion. Im Finale des Europapokals der Landesmeister 1990/1991 am 29.05.1991 in Bari in Italien besiegte der serbische Fußballclub Roter Stern Belgrad den französischen Verein Olympique Marseille im Elfmeterschießen mit 5:3
Die Spieler Roter Stern Belgrads mit dem Pokal der Landesmeister nach dem Finalsieg gegen Olympique Marseille am 29. Mai 1991 in Bari. Bildrechte: dpa
Nach dem Schlusspfiff freuen sich der Torschütze zum 1:0, Sinisa Mihajlovic (r), und Radinovic von Roter Stern Belgrad über das Erreichen des Finales im Europapokal der Landesmeister.
Freude über das Erreichen des Finales nach einem 2:2 gegen Bayern München am 24. April 1991 in Belgrad: Sinisa Mihajlovic (r), Torschütze des 1:0, und Radinovic. Bildrechte: dpa
 Robert Prosnicki führt den Ball, 1998
Genialer Spielmacher Roter Stern Belgrads: der Serbokroate Robert Prosinecki. Bildrechte: dpa
Dejan Savicevic, Siegtorschütze zum 2:1 für Roter Stern Belgrad
Dejan Savicevic nach dem Halbfinalspiel gegen Bayern München am 10. 4. 1991. Savicevic schoss das entscheidende Tor zum 2:1. Bildrechte: dpa
Dejan Savicevic in Aktion, 1996
1992 wechselte Dejan Savicevic zum AC Mailand. Die Fans nennen ihn "il Genio", das Genie. (Foto von 1995) Bildrechte: dpa
Darko Pancev, 1994
Der Torjäger Darko Pancev spielt 1994 beim Bundesligaaufsteiger VFB Leipzig Bildrechte: dpa
Der jugoslawische Lazio-Abwehrspieler Sinisa Mihajlovic in Aktion.
Sinisa Mihajlovic, bester Freistoßschütze der Welt, im Team von Lazio Rom Bildrechte: dpa
Miodrag Belodedici freut sich 2000 zusammen mit seinen Mitspielern Florian Prunea und Catalin Hildan
Miodrag Belodedici (links) im Team der rumänischen Nationalmannschaft bei der WM 2000. (Über dieses Thema berichtete der MDR im TV auch in "Sport im Osten", 12.03.2011 | 16.30 Uhr Bildrechte: dpa
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Ältester Fanclub Europas

Torcida Split

Torcida Split gilt als Europas ältester Fanclub - gegründet am 28. Oktober 1950 von den Fans des Fußballclubs Hajduk Split. Gleichzeitig ist sie eine der gefürchtetsten Fangruppen - extrem gewalttätig und rechts.

Mannschaft im Stadion von Hajduk Split
Hajduk Split ist ein traditionsreicher kroatischer Fußballclub. Viele Meisterschaften und Pokalsiege konnte der Verein aus Dalmatien gewinnen. Der Wahlspruch des Clubs: Hajduk lebt ewig. (Im Bild: Training der kroatischen Nationalelf im Stadion von Hajduk Split.) Bildrechte: IMAGO
Mannschaft im Stadion von Hajduk Split
Hajduk Split ist ein traditionsreicher kroatischer Fußballclub. Viele Meisterschaften und Pokalsiege konnte der Verein aus Dalmatien gewinnen. Der Wahlspruch des Clubs: Hajduk lebt ewig. (Im Bild: Training der kroatischen Nationalelf im Stadion von Hajduk Split.) Bildrechte: IMAGO
Graffiti vom Verein Torcida Split.
Mindestens ebenso berühmt ist der Fanclub von Hajduk Split - Torcida Split. Studenten gründeten den Fanclub am 28. Oktober 1950. Torcida Split ist damit der älteste Fanclub Europas. (Auf dem Foto: Wandmalerei der Torcida in einem Fischerdorf unweit von Split.) Bildrechte: Simon Dach
Graffiti vom Verein Torcida Split.
Sie beabsichtigten, ihren Verein mit brasilianischem Temperament anzufeuern. Daher auch Torcida - das Wort stammt aus dem Portugisischen und bedeutet so viel wie Anhängerschaft oder Fan. (Auf dem Foto: Wandmalerei der Torcida in einem Fischerdorf unweit von Split.) Bildrechte: Simon Dach
Logo von Torcida Split an einer Hauswand.
Überall in Split und den umliegenden Gemeinden hat die Torcida das Logo ihres Vereins hingemalt - auf den Wänden von Neubaublöcken... Bildrechte: Simon Dach
Das Logo des kroatischen Fussballclubs 'Hajduk Split' auf den heruntergelassenen Rollläden eines Geschäftes, 2012
... oder auf den heruntergelassenen Rolläden eines Geschäfts in der Altstadt von Split. Der Verein und sein Fan-Club sind in der dalmatinischen Hafenstadt überall präsent. Bildrechte: dpa
Eine bemalte Mauer mit Torcida Split.
"Wir werden dich immer lieben, Hajduk", steht auf einer Mauer in einem Neubaugebiet in Split. Hajduk ist das kroatische Wort für Heiducken - so wurden während der osmanischen Herrschaft in Südosteuropa Wegelagerer, Gesetzlose und Plünderer genannt. Bildrechte: Simon Dach
Hajduk Fans
Bekannt ist die Torcida für ihre Choreografien und - das hemmungslose Abfackeln großer bengalischer Feuer. (Der Torcida-Block im Europa-League-Spiel Hajduk Split gegen AEK Athen 2010.) Bildrechte: dpa
Im Stadion von Split versuchen Helfer die Rauchbomen zu beseitigen, die das FubŸball-Meisterschaftsspiel zwischen Hajduk Split und Dinamo Zagreb stoppen.
Häufig kommt es aber auch vor, dass aus dem Torcida-Block riesige Fackeln auf das Spielfeld oder in die Zuschauerränge der gegnerischen Mannschaft geschleudert werden. Auch Rauchbomben gehören zum Arsenal der Torcida. Im Meisterschaftsspiel Hajduk Split gegen Dynamo Zagreb, den verhassten Gegner aus der Hauptstadt, musste das Spiel im Mai 2003 vier Mal unterbrochen werden, weil die Torcida Rauchbomben aufs Spielfeld geworfen hatte (im Bild). Die Feuerwehr musste zum Einsatz kommen und nur ein großes Polizeiaufgebot verhinderte, dass die Torcida das Spielfeld stürmte. Bildrechte: dpa
Fußballfans vor Polizeiblockade.
Torcida-Mitglieder vor einem Spiel ihrer Mannschaft in der Innenstadt von Split, abgeschirmt von einem Großaufgebot der Polizei. Viele der Torcida-Mitglieder tragen schwarze Shirts mit dem Aufdruck "Hajduk Jugend", in Anlehnung an die "Hitler Jugend". Führende Torcida-Mitglieder verweisen süffisant darauf, dass die Torcida traditionell eher "nach rechts als nach links" tendiere. Bildrechte: IMAGO
Hakenkreuz in Stadion von Hajduk Split
Das Stadion von Hajduk Split, Juni 2015. Während des EM-Qualifikationsspiel Kroatien vs. Italien wird auf dem Rasen ein riesiges Hakenkreuz entdeckt. Es ist mit einer Chemikalie auf den Rasen aufgebracht worden. Die Täter werden nicht ermittelt. Viele vermuten, dass die Torcida Split hinter der Tat steckt.
(SL)
(Über dieses Thema berichtete MDR im Hörfunk, 24.07.2015, 06.10 Uhr)
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