DDR-Geschichte Geglückte Fluchten aus der DDR

Auf einer engen Straße steht ein Lkw. Auf der einen Straßenseite stehen zwei Männer in Uniform, die zwei anderen auf der anderen Straßenseite etwas zuwerfen.
Westberliner Polizisten (l) werfen Volkspolizisten der DDR (r) die Schlüssel für den Lastwagen zu. So glückte drei jungen Ostberlinern am 18. September 1961 mit einem Lkw der Ostberliner Post die Flucht nach Westberlin. Bildrechte: dpa
Auf einer engen Straße steht ein Lkw. Auf der einen Straßenseite stehen zwei Männer in Uniform, die zwei anderen auf der anderen Straßenseite etwas zuwerfen.
Westberliner Polizisten (l) werfen Volkspolizisten der DDR (r) die Schlüssel für den Lastwagen zu. So glückte drei jungen Ostberlinern am 18. September 1961 mit einem Lkw der Ostberliner Post die Flucht nach Westberlin. Bildrechte: dpa
Zwei westberliner Helfer tragen eine der geflüchteten Frauen in Sicherheit.
1961 stemmten drei DDR-Bürger aus Ostberlin ein Loch in die zugemauerte Kellertür ihres Hauses, das an der Grenze zu Westberlin stand. Hier die "Ankunft" einer Geflüchteten im Westteil der Stadt. Bildrechte: dpa
Der Hamburger Fotograf Peter Leibing (re.) schenkt im März 1986 dem Ex-DDR-Volkspolizisten Conrad Schumann ein Poster der Aufnahme, die er am 15. August 1961 an der Berliner Mauer, Ecke Bernauer Straße / Ruppiner Straße von Schumanns Flucht fotografierte.
Der Hamburger Fotograf Peter Leibing (re.) schenkt im März 1986 dem Ex-DDR-Volkspolizisten Conrad Schumann ein Poster. Auf dem Bild ist Schumann zu sehen, wie er am 15. August 1961 an der Berliner Mauer, Ecke Bernauer Straße / Ruppiner Straße mit einem beherzten Sprung nach Westberlin flüchtet. Leibing hatte diesen Moment damals fotografiert. An jenen "Sprung in die Freiheit" erinnert heute in Berlin ein Denkmal. Bildrechte: IMAGO
Erleichtung bei den namentlich nicht genannten Personen nach der geglückten Flucht aus der DDR
11. September 1966: Zwei Ehepaare und einem Kind glückt eine spektakuläre Flucht aus der DDR: Mit einer Planierraupe fahren sie von Staaken nach Spandau. Eine Stahlplatte mit kleinen Sichtlöchern schützt dabei das Führerhaus vor Schüssen. Bildrechte: dpa
Grenzposten der DDR ziehen das Fluchtfahrzeug - eine selbst gepanzerte Planierraupe - mit einer Motorwinde zurück auf das Gebiet der DDR
Die Grenzposten ziehen später das Fluchtfahrzeug zurück durch die Stacheldrahtsperren. Bildrechte: dpa
Der Österreicher Heinz Meixner (M) und die Ostberlinerin Margit Thurau (l) heiraten am 26.08.1963 im Rathaus Schöneberg in Berlin. Meixner hatte Anfang Mai 1963 seine Braut und deren Mutter in seinem Auto versteckt von Ostberlin nach Westberlin geschmuggelt
Die "Schmuggelware" im Auto fiel an der Grenze nicht auf: Der Österreicher Heinz Meixner (M) hatte die Ostberlinerin Margit Thurau und ihre Mutter Anfang Mai 1963 im Auto versteckt von Ost- nach Westberlin geholt. Am 26.08.1963 heirateten Heinz und Margit dann im Rathaus Schöneberg in Berlin. Bildrechte: dpa
Eine beschädigtes Kleinflugzeug auf dem Flughafen Blankenese.
25. August 1973: Von Gadebusch in Mecklenburg zum Flughafen Blankenese in Lübeck. Jede Flucht aus der DDR war ein Wagnis, aber wie waghalsig diese Flucht war, versteht man erst, wenn man weiß, dass der Pilot, ein 23-jähriger Flugzeugmechaniker, noch nie am Steuer einer Maschine gesessen hatte! Trotz Bruchlandung blieben Pilot, die 22-jährige Ehefrau und das zweijährige Kind unverletzt. Bildrechte: dpa
Zwei Erwachsene und zwei Kinder sitzen vor einem Heißluftballon
Familie Strelzyk floh mit ihren zwei Kindern und dem befreundeten Ehepaar Petra und Andreas Wetzel am 16.09.1979 mit einem Heißluftballon aus der DDR. Nach halbstündiger Ballonfahrt, gestartet im thüringischen Pößneck, landeten die sechs mit ihrem selbstgebastelten Ballon auf einer Wiese bei Naila in Oberfranken. Bildrechte: dpa
Mit diesem Lastwagen glückte drei DDR-Bürgern am 29. August 1986 die Flucht aus Ostberlin.
Am 29. August 1986 durchbrach eine dreiköpfig Familie aus der DDR mit einem beladenen Kieslaster die Grenzsperre am Checkpoint Charlie. Am Steuer des 7,5-Tonners saß der 32-jährige Hans-Joachim Pofahl, am Boden der Fahrerkabine kauerte Lebensgefährtin Martina Ley zusammen mit ihrem acht Monaten alten Kind. DDR-Grenzposten feuerten noch drei Schüsse ab, doch der Laster durchbrach die Grenze und walzte die Sperrgitter nieder. Bildrechte: dpa
Fluchttaschenkind zum 16. Geburtstag posiert Mike neben der Tasche im Museum Checkpoint Charlie, mit der am 4. Mai 1987 seine Mutter Anneliese Trauzettel ihn am Grenzposten der DDR vorbei schmuggelte.
Am 4. Mai 1987 wurde Mike als Kleinkind von seiner Mutter von Ost nach Westdeutschland geschmuggelt. Die Tasche, in der sie ihn an den Grenzposten vorbeischmuggelte, ist im Museum Checkpoint Charlie ausgestellt. Bildrechte: IMAGO
Ein Schnellboot im Wasser. Ein Pfeil markiert dicht vor dem Boot einen Schwimmer im Wasser.
21.08.1988: Ein Patrouillenboot der DDR-Grenzsoldaten ist vier DDR-Bürgern dicht auf den Fersen ... Bildrechte: dpa
Zwei nasse Menschen mit erschöpftem Gesichtsausdruck.
... doch die Flüchtenden haben Glück: Drei Männer und eine schwangere Frau erreichen das rettende Spree-Ufer gegenüber dem Reichstagsgebäude in West-Berlin. Bildrechte: dpa
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