Die Brockenhexe - Hetzjagd an der Elbe

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Die Brockenhexe: Der Film zum Klicken

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Groß Salze im September 1619: Eigentlich führen die Schweinemagd Maria Kleinecke und ihr Mann Joachim ein gottgefälliges Leben. Doch die Zeiten sind unsicher: Ein Krieg, der 30 Jahre dauern wird, hat gerade begonnen, es geht um Macht und auch um die "wahre" Religion. Überall im Land lodern Scheiterhaufen. Vor zwei Jahren wurde Maria Kleineckes Schwester als Hexe verbrannt. Und enge Verwandte gelten schnell als ebenso verdächtig ... Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Groß Salze im September 1619: Eigentlich führen die Schweinemagd Maria Kleinecke und ihr Mann Joachim ein gottgefälliges Leben. Doch die Zeiten sind unsicher: Ein Krieg, der 30 Jahre dauern wird, hat gerade begonnen, es geht um Macht und auch um die "wahre" Religion. Überall im Land lodern Scheiterhaufen. Vor zwei Jahren wurde Maria Kleineckes Schwester als Hexe verbrannt. Und enge Verwandte gelten schnell als ebenso verdächtig ... Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Tatsächlich hämmern eines Tages Stadtknechte an ihre Tür: Sie sei der Zauberei angeklagt und solle mitkommen, verkünden sie. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Maria Kleinecke wird ins Rathaus von Groß Salze gebracht. Am 24. September 1619 trifft sie auf den Mann, der in den nächsten vier Tagen über ihr Schicksal entscheiden wird: Bürgermeister Ludewig Schneidewind. Während er in der wohlhabenden Stadt mit rund 1.500 Einwohnern regiert, finden besonders viele Hexenprozesse statt. Die Verhörten bezichtigen unter der Folter auch Nachbarn oder Bekannte der Hexerei. So ergeht es auch Maria Kleinecke. Ihre Herrin, die Bäuerin Orthia Hohoff, hat die Schweinemagd angezeigt. Sie soll Schuld an einem Schweinesterben auf dem Hof sein. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Maria Kleinecke bestreitet die Vorwürfe. Nach der Befragung wird sie in ein Verlies im Stadtturm von Groß Salze gebracht. Nach dem Verhör droht ihr nun die "peinliche Befragung" unter Folter. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Im Verlies muss sie warten, bis über den weiteren Verlauf des Prozesses entschieden ist. Ein Schöffengericht in Halle muss die "peinliche Befragung" genehmigen. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Ohne Beistand verbringt sie die Zeit in der Zelle, ihr Mann Joachim kann ihr nicht helfen, er wird nicht zu ihr gelassen. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Maria Kleineckes einziger Besucher ist Pfarrer Christian Blochius. Er kennt sie seit Jahren, da sie wie die meisten Bürger der Stadt regelmäßig die Messe in St. Johannis besucht. Doch er agitiert sie zu gestehen, hält sie für "eine Magd des Teufels". In den Kirchenbüchern wird sich später kein Eintrag zu Maria Kleinecke finden, denn Blochius will seine Gemeinde rund um die mächtige Johanniskirche rein halten vom Vorwurf der Hexerei. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Drei Tage nach der Verhaftung von Maria Kleinecke trifft die Antwort aus Halle ein. Sie darf "peinlich befragt", also gefoltert werden. Bürgermeister Ludewig Schneidewind hat den Scharfrichter aus Zerbst längst bestellt und lässt ihr nun die Instrumente zeigen. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Alles Flehen nützt nichts. Maria Kleinecke kommt auf die Streckbank. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Erneut soll Maria Kleinecke zugeben, dass sie mit dem Teufel gebuhlt habe. Unter unerträglichen Schmerzen gesteht sie, dann widerruft sie und wird erneut gefoltert. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Am vierten Tag nach ihrer Verhaftung wird sie ein letztes Mal ins Rathaus von Groß Salze gebracht. Für ein Urteil muss sie das Geständnis öffentlich bestätigen. Schließlich soll es ein "ordentlicher Prozess sein" geführt nach den Regeln des geltenden Rechts. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Bürgermeister Ludewig Schneidewind setzt erneut an, sie der Schadenszauberei und der Buhlschaft mit dem Teufel bezichtigen. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Maria Kleinecke hat noch nicht aufgegeben und widerruft ihr Geständnis. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Als Schneidewind ihr jedoch mit einer neuerlichen Folterung droht, gesteht sie alles: Ja, sie sei eine Zauberin und habe mit dem Teufel auf dem Brocken getanzt. So geben die erhaltenen Akten den Verlauf des Prozesses wieder. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Am 28. September 1619 wird das Urteil in dem schnellen Prozess gefällt: Maria Kleinecke wird in allen Belangen für schuldig erklärt und soll verbrannt werden. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
Aus den überlieferten Prozessakten geht von da an nichts mehr über ihr weiteres Schicksal hervor. Bildrechte: MDR/Geschichte Mitteldeutschlands
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Making of: Die Schweinemagd und der Hexenjäger

... und läuft!!
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Los geht's: Am 8. Juli 2011 starten die Dreharbeiten für die Spielszenen zur "Brockenhexe" in Stolberg im Harz. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
... und läuft!!
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Los geht's: Am 8. Juli 2011 starten die Dreharbeiten für die Spielszenen zur "Brockenhexe" in Stolberg im Harz. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Gunter Schoß bei den Dreharbeiten in Stolberg
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Gunter Schoß beim Aufsager für den Film - so könnte das Heim der Maria Kleinecke anno 1619 ausgesehen haben. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Bei den Dreharbeiten
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Auf dem Monitor: Schauspielerin Sybille Prätsch übernimmt die Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke. Auf dem Drehplan steht das Verhör der vermeintlichen Hexe. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Andreas Erfurt als Bürgermeister (R) und Sibylle Prätsch als Maria Kleinecke (L)
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Am 11. September 1619 begann der Prozess gegen Maria Kleinecke. Im Rathaus von Groß Salze, das heute zu Schönebeck gehört, wurde sie mehrfach befragt, und zwar durch den Bürgermeister Ludewig Schneidewind selbst, der als eifriger Hexenjäger in die Annalen der Stadt einging. Rund 400 Jahre später wird der Prozess im Film zur "Geschichte Mitteldeutschlands" neu aufgerollt. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Regisseur Pepe Pippig bei den Dreharbeiten zum Hexenfilm
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Regisseur Pepe Pippig gibt letzte Anweisungen vor der "gütlichen Befragung". Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Schauspielerin Sybille Prätsch in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke)
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Im Hexenturm: Nach der Befragung wird die Angeklagte ausbruchssicher verwahrt, bei einer Hexe konnte man ja nie wissen ... Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Im Folterkeller
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Da Maria Kleinecke nicht gestand, folgte auf die gütliche "die peinliche Befragung" unter Anwendung von Folter. Die Spielszenen dafür wurden ebenfalls im Juli 2011 auf Burg Querfurt gedreht. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Spielszene, die die Folter zeigt
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Kameramann Frank Amann bereitet sich auf die Szene vor. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
In der Maske - Bei den Dreharbeiten in Stolberg
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
In der Maske: Unter der Folter legte Maria Kleinecke damals ein Geständnis ab. Sichtlich gezeichnet musste sie erneut vor dem Rat von Groß Salze erscheinen. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Andreas Erfurt als Bürgermeister (R) und Sibylle Prätsch als Maria Kleinecke (L)
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Andreas Erfurt spielt Ludewig Schneidewind, den erbarmungslosen Bürgermeister von Groß Salze, der Maria Kleineckes Beteuerungen nicht glaubt und ihr nach dem Widerruf des Geständnisses erneut mit Folter droht. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
Andreas Erfurt als Bürgermeister (R) und Sibylle Prätsch als Maria Kleinecke (L)
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Alt: Schauspielerin Sybille Prätsch ( GER / in der Rolle der Schweinemagd Maria Kleinecke ) und Kameramann Frank Amann während Dreharbeiten zur MDR - Produktion - Die Geschichte Mitteldeutschlands -
Die Ratsherren lassen keine Gnade walten. Maria Kleinecke soll verbrannt werden. Bildrechte: MDR/Marco Prosch
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