Geschichte Mitteldeutschlands | 24.07.2016 | 20:15 Uhr Schalck-Golodkowski und die Pleite der DDR

Stasi-Oberst, Strippenzieher, Wirtschaftsexperte - Alexander Schalck-Golodkowski ist eine schillernde Persönlichkeit der DDR. Doch was ist Mythos, was Wahrheit, wenn es um den Milliardenkredit für die DDR geht?

Alexander Schalck-Golodkowski ist eine der mächtigsten und geheimnisvollsten Figuren der DDR. Aber hat er sie  Anfang der 1980er-Jahre tatsächlich vor dem Staatsbankrott gerettet und damit die Lebenszeit der DDR um einige Jahre verlängert?

Letzte Hoffnung für DDR-Regierung

Der Stasi-Oberst, Strippenzieher und gewiefte Wirtschaftsfachmann ist damals jedenfalls für viele in der DDR-Regierung die letzte Hoffnung. Denn im März 1982 geht es für die DDR buchstäblich um die Wurst: Das Land steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Da gelingt Alexander Schalck-Golodkowski der Deal seines Lebens – mit Hilfe eines westdeutschen Fleischfabrikanten und dem bekanntesten "Kommunistenfresser" der Bundesrepublik: Franz Josef Strauß.

Welche Rolle spielte Schalck-Golodkowski wirklich?

Der Film "Schalck-Goldokowski und die Pleite der DDR" geht nicht nur der Frage nach, welche Rolle der geheimnisvolle Alexander Schalck-Golodkowski tatsächlich bei der Rettung der DDR spielte. Er zeigt auch, wie ernst die wirtschaftliche Situation der DDR damals wirklich war – und wie sich das im Alltag der Bürger gezeigt hat.

Zuletzt aktualisiert: 03. Juli 2017, 12:34 Uhr