Wirtschaftsspionage der DDR

Technisches Wissen aus dem Westen

Technisches Wissen aus dem Westen

Auch in der Bundesrepublik sind die Spione des MfS aktiv. Die DDR schleust speziell ausgebildete Agenten in westdeutsche Firmen, um das technische Wissen der Bundesrepublik zu nutzen.

Womit spioniert wurde

Fotoapparat im Schuh
Überwachungskameras, Fotoapparate und Wanzen wurden sowohl von den Agenten im Ausland als auch bei der Überwachung der eigenen Leute benutzt. In einen handelsüblichen Schuh wurden Fotoapparate eingebaut, damit der Spion unentdeckt Fotos schießen konnte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Nachtsichtgerät auf Helm
Um auch im Dunkeln und in Fahrt oder Stand filmen zu können, wurden Nachtsichtgeräte auf Motorradhelme angebracht. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Funkempfänger 2070
Der Funkempfänger 2070 wurde 1973 in der Abhöranlage am Brocken eingebaut, um an den Telefonverbindungen zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik zu partizipieren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Fotoapparat im Schuh
Überwachungskameras, Fotoapparate und Wanzen wurden sowohl von den Agenten im Ausland als auch bei der Überwachung der eigenen Leute benutzt. In einen handelsüblichen Schuh wurden Fotoapparate eingebaut, damit der Spion unentdeckt Fotos schießen konnte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kamera in Büstenhalter
Ein ungewöhnlicher Ort für eine Kamera: der Büstenhalter. Hier versteckt, um geheime Aufnahmen zu machen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kamera in Gießkanne
Um den Verdächtigen unauffällig filmen zu können, musste die Gießkanne in die richtige Position gebracht werden und der Agent erhielt das gewünschte Material. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kamera in Handtasche
Kaum sichtbar konnte diese in der Handtasche versteckte Kamera alles aufnehmen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Wanze
Versteckt angebracht, belauschte man mit der Wanze sowohl relevante als auch banale Gespräche. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mikrat-Kamera Typ
Die Mikrate, die diese Mikrat-Kamera Typ "Meise 5" produzierte, waren 150-fach kleiner als das Original Dokument in A4. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schlüssellochkamera
Die Schlüssellochkamera. Auch eine geschlossene Tür konnte den Agenten bei der Spionage nicht aufhalten. Der dünne Aufsatz ermöglichte es durch das kleine Schlüsselloch zu filmen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Super-8-Kamera
Wenn die Super-8-Kamera auf Einzelbildschaltung umgestellt wurde, konnten mit der Kamera zum Beispiel auch Dokumente abfotografiert werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Infrarotblitz in Trabitür
Damit auch nachts Aufnahmen gemacht werden konnten, baute man einen Infrarotblitz in den Trabant ein. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Funkempfänger 2070
Der Funkempfänger 2070 wurde 1973 in der Abhöranlage am Brocken eingebaut, um an den Telefonverbindungen zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik zu partizipieren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wie die Spitzel"ware" weitergegeben wurde

MfS Intern

Batterie
Um die gesammelten Informationen der Agenten ins MfS zu schaffen, wurden sogenannte "Container" entwickelt. Diese "Container" sind Alltagsgegenstände, die ein verstecktes Fach enthalten. Hier können die Aufnahmen bzw. Filme versteckt werden. Eine Batterie umfunktioniert zu einem "Container", in dem Filme in die DDR gebracht werden konnte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Koffer mit Zwischenboden
Vor allem Koffer, in die man Zwischenböden einzog, eigneten sich bestens zum Schleusen der Aufnahmen oder Dokumente in die DDR. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schnellgeber
Der "Schnellgeber" wurde vom MfS als sichere Alternative zum Funkempfänger entwickelt. Bei der Übertragung von Codes mit einem Funkempfänger bestand die Gefahr von den Feinden geortet zu werden. Der "Schnellgeber" hingegen bestach durch die Übertragung von vorprogrammierten Codes durch Schnelligkeit und Sicherheit. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Batterie
Um die gesammelten Informationen der Agenten ins MfS zu schaffen, wurden sogenannte "Container" entwickelt. Diese "Container" sind Alltagsgegenstände, die ein verstecktes Fach enthalten. Hier können die Aufnahmen bzw. Filme versteckt werden. Eine Batterie umfunktioniert zu einem "Container", in dem Filme in die DDR gebracht werden konnte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kamera in Münze
Mehr als ein Groschen - mit einem Magnet konnte die präparierte Münze auseinander genommen werden, um darin Filme zu transportieren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Walnuss
Der Erfindungsreichtum an Objekten zum Schmuggeln kannte unter den Agenten des MfS keine Grenzen. Auch eine einfache Walnuss wurde zu diesen Zwecken umfunktioniert. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Geheimschrift
Mittels Geheimschrift konnten auf unscheinbaren Briefen an die vermeintliche Verwandtschaft die gesammelten Informationen ins MfS geschickt werden. Spezielle Schulungen bildeten die Agenten auf diesem Gebiet aus. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Reh mit Versteck im Fuß
Dieses Reh, eigentlich ein Dekorationsgegenstand, wurde ebenfalls genutzt um Informationen zu transportieren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Taschenrechner als Schnellgeber
Täuschung ist alles: Der als Taschenrechner getarnte Schnellgeber konnte von einem Nichtwissenden ganz normal verwendet werden, von dem Agenten durch Eingabe eines Codes als Schnellgeber! Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Bilderrahmen
Wenn man das Bild aus dem Rahmen entfernte, konnte man unter einem Zwischenboden gefälschte Papiere verstecken, mit denen man als Agent in der Bundesrepublik hantieren konnte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Walnuss
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MfS Intern

Bildergalerie

Programmtipp!

Das Ministerium für Staatssicherheit stattete Kleintransporter bis unters Dach mit Abhörtechnik aus
Bildrechte: MDR/Fernsehbüro

Doku | MDR FERNSEHEN 11.04.2016 | 22:50 Uhr Wirtschaftsspionage der DDR

Wirtschaftsspionage der DDR

Die großen Unternehmen der Bundesrepublik wurden über Jahre hinweg systematisch ausspioniert. Nicht nur vom Bündnispartner USA, sondern auch - und in weit größerem Stil als bisher angenommen - von der DDR.