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Kritik an Mindestlohn-Plänen

Die von SPD, Grünen und FDP geplante Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro wird nach Ansicht des Präsidenten am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle, Gropp, nicht die damit erwünschten Effekte bringen.

Gropp sagte MDR AKTUELL, eine Erhöhung um 25 Prozent werde eher Jobs kosten. Besser sei eine moderatere Steigerung, um zu sehen, wie sich diese auswirke.

Gropp stellte zudem in Frage, wie die Projekte der möglichen neuen Bundesregierung finanziert werden sollen. Dazu schlug er vor, die Schuldenbremse für Investitionen aufzuheben, von denen künftige Generationen profitierten.


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