Der Weg der Feldpostbriefe

Briefkasten - Feldpostkasten in einem Schützengraben an der russischen Front.
Erster Weltkrieg: Ein Feldpostkasten in einem Schützengraben an der russischen Front. Die Aufnahme ist undatiert. Der Briefkasten war das Verbindungsnetz der Soldaten nach Hause. Bildrechte: dpa
Briefkasten - Feldpostkasten in einem Schützengraben an der russischen Front.
Erster Weltkrieg: Ein Feldpostkasten in einem Schützengraben an der russischen Front. Die Aufnahme ist undatiert. Der Briefkasten war das Verbindungsnetz der Soldaten nach Hause. Bildrechte: dpa
Postverteilung im Schützengraben
Ein Brief, der im im Schützengraben verteilt wird, hat einen weiten Weg hinter sich: Im Postamt aufgegeben, ging es weiter in eine Feldpostsammelstelle. Hier wurden die Briefe gebündelt, zu Leitstellen der Armee gebracht, dann zu Feldpostanstalten im Reich per Eisenbahn. Bildrechte: dpa
Verladen von Feldpost von der Bahn auf einen Postkraftwagen während des 1. Weltkrieges.
Insgesamt wurden im ersten Weltkrieg etwa 28,5 Milliarden Sendungen zwischen Heimat und den verschiedenen Fronten verschickt: Ein Großteil davon waren Päckchen - per Post schickten die Familien Lebensmittel, Kleidung, Zeitungen, Bücher und Hygieneartikel. Bildrechte: dpa
Feldpostamt - K.u.k. Feldpost 311 des 16. Korpskommandos
Im August 1914 beschäftigte die deutsche Feldpost 2.300 Beamte, bei Kriegsende 8.100. Insgesamt arbeiteten Ende Juli 1918 fast 30.000 Personen für den kompletten Apparat der Feldpost. Im Bild das Feldpostamt - K.u.k. Feldpost 311 des 16. Korpskommandos. Bildrechte: dpa
Brieftransport mit Eseln - Feldposttransport für eine Kompagnie der deutschen Armee ist zur Abfahrt bereit
Von den Feldpostämtern und –stationen "reisten" die Briefsäcke mit motorisierten Fahrzeugen, meist aber Pferdewagen oder Hunde- und Eselskarren weiter. Bildrechte: dpa
Mannschaft des k u k Feldpostamtes 611
1. Weltkrieg: Auch Tauben wurden als nachrichtenüberbringer eingesetzt. Sie transportierten aber ekine Privatpost. Hier die Mannschaft des k. u. k. Feldpostamtes 611. Bildrechte: dpa
Deutsche Truppen - 1. Weltkrieg: "Westfront. Bei einem Feldpostamt. Verteilung der Feldpost an die Gruppenfuehrer".
Post von Zuhause im 1. Weltkrieg: Das Bild zeigt ein "Feldpostamt" an der Westfront in Frankreich. Die Feldpost wird gerade an die Gruppenführer verteilt. Bildrechte: dpa
Frauen packen Päckchen
Auch in Frankreich bedeutet Post für die Soldaten und Familien den einzigen Verbindungsweg. Hier zeigt eine Postkarte aus Frankreich von 1915/16 wie verwitwete Französinnen Päckchen mit Lebensmitteln für Kriegsgefangene in Angers packen. Bildrechte: dpa
Frz. Truppen kriegen Post
Nordost-Frankreich, in den Vogesen: Französische Soldaten bekommen Post im Schützengraben. Damit ihre Schuhe nicht in Morast und Schlamm versinken, sind in den Gräben lattenrostartige Holzbohlen verlegt. Bildrechte: dpa
Postverteilen
Auch im 2. Weltkrieg ist die Post das einzige Bindeglied zwischen Familie und Front: Hier Postankunft bei der Wehrmacht an der Ostfront. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1941. Bildrechte: dpa
Ostfront Brief verteilen – Feld
Frühjahr 1942: Postverteilung unter Wehrmachtssoldaten vor einem VW-Kübelwagen. Bildrechte: dpa
Habseligkeiten Verwundeter - Wenn keine Post mehr kommt – daheim gefürchtet, vom roten Kreuz gepackt
Post und Nachrichten, die Familien daheim füchten: Wenn Habseligkeiten von Gefallenen heimgeschickt werden - oder Briefe über den Tod eines Familienmitglieds informieren. Rotkreuz-Helfer sortieren hier solche Sachen und sorgen dafür, dass die Verwandten sie erhalten. Die Aufnahme wurde 1918 in Frankreich gemacht. Bildrechte: dpa
verlorene Briefe im Wald - säckeweise
Nicht alle Sendungen kamen bei ihren Empfängern an: Hier ein Bild aus einem Wald bei Düren in NRW, bei den Schlacht an der Rur 1944, bei einer Offensive der 9. US-Armee gegen die 5. Panzer-Armee, im November 1944. Man sieht US-Soldaten mit Weihnachtspäckchen. Rechts im Bild gestapelte Päckchen, die nicht mehr zustellbar sind, da die Adressaten gefallen sind. Bildrechte: dpa
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