Das Altpapier am 23. Dezember 2019 Die Bibel im Faktencheck

Kann man wirklich glauben, was in der Bibel steht? Der Spiegel checkt zum zweiten Mal in diesem Jahr sehr viele Geschichten auf ihren Wahrheitsgehalt. Aber diesmal muss niemand gehen. Ein Altpapier von Ralf Heimann.

Teasergrafik Altpapier vom 23. Dezember 2019: Lichterscheinung in den Wolken
Bildrechte: MDR/Collage Medien360G/Panthermedia

Die Faktenchecker vom Spiegel haben sich nach der Relotius-Enthüllung nun gleich des nächsten Falls angenommen. Der liegt allerdings schon etwas länger zurück. In der aktuellen Titelgeschichte geht es um einen ganz besonders hartnäckig anmutenden Fall von Fake-News. Seit über 2000 Jahren kommen Journalisten hier keinen Zentimeter weiter. Vor knapp tausend Jahren hat der Theologe und Factchecker Petrus Abaelard bereits 158 Widersprüche in den Texten von Kirchenvätern und der Bibel aufgelistet. Doch die Korrekturmeldung blieb aus. Später haben Nietzsche und Feuerbach es probiert, aber sie scheiterten mit ihrem Anliegen, die Menschheit davon zu überzeugen, dass dieses angebliche Wort Gottes doch im Grunde sehr menschliche Züge hat. Nun unternimmt Dietmar Pieper im Spiegel einen neuen Versuch. Er fragt: Was ist dran den Geschichten, die in der Bibel stehen?

Die Aufklärung ist in diesem Fall etwas schwerer als bei Relotius, denn niemand kann genau sagen, wer die Bibel-Texte verfasst, redigiert, zusammengestellt und später möglicherweise noch einmal bearbeitet hat. Es sind weder Selfies mit Protagonisten vorhanden, noch hat irgendwer Quellen oder Recherchematerial hinterlegt.

Oder wie Dietmar Pieper schreibt:

“In manchen der Texte könnten zwar Erinnerungsspuren an Personen und Ereignisse weiterleben, eingekapselte Fragmente der Wirklichkeit, die aus einer fernen Vergangenheit stammen. Möglich etwa, dass es einmal im Nahen Osten eine gewaltige Überschwemmung gab, die sich in der Genesis als Sintflut niederschlug, ähnlich wie im mesopotamischen Gilgamesch-Epos. Aber niemand weiß es.“

Woraus Pieper den Schluss zieht:

“Viele der eindrucksvollsten Geschichten aus der Bibel, im kulturgeschichtlichen Kanon des Westens fest verankert, fallen ins Reich der Mythologie.“

Aber was ist mit Noah, Abraham oder Mose? Haben die Bibel-Autoren sich das alles also wirklich nur ausgedacht?

Pieper:

“Bei einer Erzählung wie der von Noah und der Arche mag das (dass es sich um Mythologie handelt, Anm. Altpapier) nicht schwer zu erahnen sein – auch wenn Freaks schon nach dem Wrack gesucht haben. Doch selbst von Abraham, dessen angebliche Grabstätte in Hebron verehrt wird, fehlt jede historische Spur, genauso wie von Mose.“

Aber falls es wirklich so sein sollte, warum haben die Bibel-Autoren das getan? Hatten sie nicht alle Möglichkeiten, die Wahrheit zu schreiben? Mit großer Sicherheit ausschließen lässt sich, dass Journalisten- oder Literaturpreise für sie ein Antrieb waren. Sehr wahrscheinlich ahnten sie nicht, dass diese viele hundert Jahre später erfunden werden würden.

Dietmar Pieper hat etwa mit Yosef Garfinkel gesprochen, dem Direktor des Archäologischen Instituts der Hebräischen Universität in Jerusalem, der etwa über den Kampf zwischen David und Goliat sagt:

“Es klingt für mich wie eine dieser Geschichten, die sich Soldaten am Lagerfeuer erzählen und die dann von den Schreibern aufgegriffen wird.“

Dietmar Pieper übersetzt das so: “Propaganda zur Ehre eines Mächtigen.“

Propaganda. Menschen sollen von etwas überzeugt werden. Daher wahrscheinlich die vielen Übertreibungen und fantastischen Details – ein Mensch, der durch einen Dornbusch mit Gott telefoniert, ein Anführer der mit einem Stab das Meer beseite schiebt, um die Menschen passieren lassen zu können, oder ein Prediger, der seine göttliche Legitimation mit kleinen Zaubertricks, zum Beispiel der Wandlung von Wasser zu Wein, untermauert.

Die Bibel-Autoren haben nicht die Absicht, die Realität so zu beschreiben, wie sie erscheint; sie wollen eine Botschaft transportieren, die im Kern eine Philosophie ist, aber vor allem deshalb eine so viel größere Wirkung entfaltet, weil sie sich nicht in Form einer schwer zugänglichen Theorie verbreitet, sondern als mitreißende Geschichte, die das Gefühl anregt und damit erlebbar wird. Möglicherweise haben die Autoren ihr Handwerk in Storytelling-Workshops gelernt (Mutmaßung, Altpapier). Den Plot fasst Pieper in wenigen Sätzen wie folgt zusammen:

“Das antike Werk beginnt mit der Erschaffung der Welt, mit Adam, Eva und der Schlange. Zum grandiosen Finale bietet dann das Neue Testament nichts Geringeres als den Weltuntergang und eine neue Erde.“

Die Autoren geben ihrem Publium genau das, was es hören möchte. Zur Zeit der Veröffentlichung hält sich schon länger das Gerücht, dass es mit dem Planeten bald zu Ende gehen könnte, aber möglicherweise kurz vorher noch jemand aus dem Himmel herabsteigt, der in letzter Sekunde das Schlimmste verhindert. Viereinhalb Milliarden Jahre lang hat die Erde ihr unspektakuläres Dasein im Universum gefristet, und genau zu der Zeit, wo die Menschheit diesen Retter erwartet, kommt er dann auch – sogar noch etwas pünktlicher als die Deutsche Bahn, allerdings nicht, um die ganze Menschheit zu retten, sondern vor allem ein einzelnes Volk.

Hat über all die Jahre wirklich niemand einen Verdacht geschöpft, dass mit diesen Geschichten irgendetwas nicht stimmen könnte?

Wenn ja, könnte das daran liegen, dass in der Bibel nicht alles erdacht ist, jedenfalls nicht in den späteren Büchern.

Pieper:

“In den biblischen Geschichten sind Fakten und Fiktionen eng verwoben, es ist kaum möglich, sie pauschal abzutun.“

Yosef Garfinkel und der Archäologe Israel Finkelstein sind sich laut Pieper allerdings darin einig, dass die Fakten erst nach den fünf Büchern Mose so halbwegs stimmen können:

“Als mögliches Geschichtsbuch kann man das Alte Testament erst ab der Epoche der ersten Könige betrachten. Alle Begebenheiten, deren Helden in noch früheren Zeiten gelebt haben sollen, sind bloß Mythen und Legenden.“

Und wie reagieren die sich auf die Bibel stützenden Religionen auf all diese Erkenntnisse? Haben sie irgendwelche Konsequenzen gezogen? Die Bibel-Autoren arbeiten aus naheliegenden Gründen heute nicht mehr für diese Institutionen. Aber eigene Faktenchecker beschäftigen die Religionen unseres Wissens weiterhin nicht. Auch über Ombudsstellen, an die Menschen sich bei Zweifeln an der Glaubhaftigkeit biblischer Geschichten wenden können, ist bislang nichts bekannt.

Der Sog von Geschichten

Die Geschichten selbst indes wirken auch über 2000 Jahre später unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt weiter nach, als wären sie erst gestern aufgeschrieben worden, was auch aus Mediensicht interessant wird. Gute Geschichten sind anscheinend relativ haltbar.

Gegenwärtig tobt zum Beispiel ein Streit über die im Vatikanverlag erschienene 336 Seiten dicke Studie “Was ist der Mensch? Ein Gang durch die biblische Anthropologie“, in der es unter anderem um Homosexualität und Ehescheidung geht, und deren Inhalt Kommentatoren so deuten, dass die katholische Kirche ihre Morallehre öffnen könnte.

Die Antwort auf die Frage, wie mit homosexuellen oder geschiedenen Menschen umzugehen ist, suchen vatikanische Bibelexperten allerdings weiterhin in diesen von Hirtenvölkern gesammelten Geschichten, die zu großen Teilen “Mythen und Legenden“ sind, und in denen ein wütender und eifersüchtiger Gott aus dem Himmel spricht und Menschen, die sich von ihm abwenden, mit Naturkatastrophen bestraft. Im Gegensatz dazu spricht ein Bibelexperte des Vatikans in einer Meldung der katholischen Nachrichtenagentur von Ende vergangener Woche, hier zu lesen beim Domradio, von einem “naiven Evolutionsmodell“ – und weist die Interpretation der Kommentatoren damit zurück. Und da erinnern wir uns selbst an Storytelling-Seminare: Geschichten müssen nicht wahr sein, um von Menschen geglaubt zu werden, sie müssen nur irgendwie schlüssig sein und Emotionen anregen.

In der aktuellen Titelgeschichte des SZ-Magazins beschreibt Christina Fleischmann, wie enorm stark die Wirkung dieser aus Geschichten zusammengesetzten Religionen sein kann – und wie die Wirkung sich selbst dann weiter entfaltet, wenn die Zweifel längst durchgebrochen sind.

Sie schreibt:

“Um ehrlich zu sein, kann ich seit Jahren nichts mehr mit der Kirche anfangen. Genauer: möchte nichts mehr mit ihr anfangen. Ja, ich wehre mich fast schon dagegen, ihr etwas Positives abzugewinnen. Nachdem ich mich in den vergangenen Jahren mit dem Missbrauch in der Kirche befasst, als Journalistin mit Opfern gesprochen hatte, ging meine Klappe endgültig zu. Es fühlte sich an, als hätte die Kirche, der ich jeden Sonntagmorgen meiner Kindheit schenkte, die mir Trost spenden und Moral vermitteln sollte, mich betrogen, mein Vertrauen missbraucht. (…) Das Aberwitzige daran: (…) Mit jeder Beziehung habe ich ein versöhnliches Ende gefunden. Mit der Kirche verharre ich verbitterter. Weil sie kein menschliches Wesen ist, nicht fühlt, nicht reagiert, weil mein Schmerz kein Echo findet, wodurch er getilgt werden könnte.“

Und ein Teil der Erklärung für diese Sogwirkung, die Religionen mithilfe von Geschichten entfalten können, ist vielleicht das, was Michael Schmidt-Salomon sagt, Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung:

“Es ist schwer, jemanden mit Argumenten von einer Überzeugung abzubringen, zu der er nicht durch Argumente gefunden hat.“

Bindemittel der Psyche

Dieser Wirkungszusammenhang ist möglicherweise keine Eigenart von Religionen, sondern ein universelles Bindemittel der menschlichen Psyche, das auch für Überzeugungen aller Art anwendbar ist, zum Beispiel auf politische, und das damit auch Teil eines medialen Phänomens ist, mit dem wir immer wieder zu tun haben. Auch Fake News lassen sich schwer korrigieren. Menschen glauben nicht an etwas, weil sie wissen, sondern weil sie fühlen.

Die eigentliche Botschaft von Religionen – und jetzt kommt der überraschende Plottwist – braucht aber keine verfizierbaren Geschichten, denn ihre Aufgabe ist anders als die des Journalismus nicht, die Wirklichkeit abzubilden, sie sollen einen Sinn stiften. Die Bibel-Autoren verwenden dazu etwa auch Gleichnisse – Erzählungen, die etwas veranschaulichen, die überzeugen können, auch ohne den Anspruch, sich tatsächlich so zugetragen zu haben. Daher hinkt der oben etwas ironische gezogene Vergleich zu Relotions nicht nur, er hat gar kein zweites Bein. Womit das Problem aber noch nicht gelöst ist (Ich will jetzt keine falschen Erwartungen wecken. Das werde ich hier natürlich auch nicht schaffen). Aber wo es liegt, das Problem, wird in einem Interview, das Justus Bender mit dem Religionswissenschafter John Dominic Crossan für die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (55 Cent bei Blendle) geführt hat, sehr deutlich. Es geht es um Jesus von Nazareth, der in einer Zeit geboren wurde, als die übliche Antwort auf die Frage, wer der Sohn Gottes ist, lautete: “Kaiser Augustus“ – und der laut Crossan im Grunde ein politischer Kämpfer war, der sich gegen die Römer auflehnte.

Am Ende fragt Bender, wie Crossan seinen historischen Blick mit seinem Glauben vereinbart. Crossan erzählt, wie er als junger Mensch das Neue Testament gelesen habe und antwortet: “Ich konnte verstehen, was sie wollten. Ich verstehe, was Sohn Gottes bedeutet.“ Das präzisiert er in seiner Antwort auf die letzte Frage, in der Bender wissen möchte, ob Crossan denn an Gott glaubt: 

“Ich weiß nicht, ob Glaube das richtige Wort ist. Ich glaube, dass gewaltfreier Widerstand die einzige Alternative ist zu eskalierender Gewalt. Wenn ich an Gott denke, denke ich nicht an eine Person. Ich denke an das Mysterium des Seins, am Boden der Evolution. Ich würde mich absolut als Christen bezeichnen, damit meine ich, dass die Vision von Jesus normativ ist für die Zukunft der menschlichen Evolution.“

Und diesen christlichen Gedanken können vielleicht auch Menschen verstehen, denen die Bibel-Geschichten über Gott und seinen Sohn in ihrer Plakativität doch etwas naiv erscheinen. Um auf die anfängliche Frage der Spiegel-Titelgeschichte noch einmal zurückzukommen: Was ist dran an den Geschichten, die in der Bibel stehen? So gesehen dann anders als in den Reportagen von Relotius doch viel – auch wenn beides sich in großen Teilen nicht belegen lässt.

Altpapierkorb (Neujahrsansprache, Ombudsstelle, Landwirte, Steingart, Fernsehjahr, drei Thesen)

+++ Angela Merkel spricht im Fernsehen nur selten zum Volk, eigentlich nur zu Silvester. Aber dann schauen Millionen von Menschen zu. Holger Schmale und Eric Beltermann haben für die Berliner Zeitung ihre Neujahrsansprachen seit 2005 analysiert. Eine wesentliche Erkenntnis: “Ihr 'Wir schaffen das‘ aus dem Flüchtlingsjahr 2015 ist ein Gedanke, der alle Reden durchzieht, er ist Ausdruck einer Grundhaltung.“

+++ Der Spiegel richtet eine Ombudsstelle ein, schreibt Chefredakteur Steffen Klusmann in eigener Sache im aktuellen Spiegel. Anfang des Jahres soll mit der Ombudsmann oder die Ombudsfrau eine Person vorhanden sein, “die auch anonyme Hinweise auf Unregelmäßigkeiten entgegennimmt und diesen gegebenenfalls zusammen mit der Aufklärungskommission nachgeht“.

+++ Kur vor Ablauf seiner Amtszeit darf BR-Intendant Ulrich Wilhelm auf der SZ-Medienseite Bilanz ziehen. Laura Hertreiter und Claudia Tieschky haben mit ihm zum Beispiel über die Supermediathek, eine öffentlich-rechtliche Infrastruktur für die digitale Welt und die Frage gesprochen, warum man da immer noch nichts auf die Beine gestellt bekommen hat. Spoiler: “Das Problem Europas ist seine Zerrissenheit, seine Unentschlossenheit, und dass sich die Europäische Union der Sache (digitale Infrastruktur, Anm. Altpapier) bisher nicht wirklich angenommen, sondern sich auf Regulierung konzentriert hat.

+++ Jan Bielicki hat Ralf Stephan, dem Chefredakteur der Bauernzeitung für die SZ-Medienseite am heutigen Montag über das schwierige Verhältnis von Medien und Landwirten gesprochen. Stephan sagt einerseits: “Ich habe meine ersten Berufsjahre in der DDR verbracht, und was die Freiheit der Presse angeht, verstehe ich keinen Spaß. Sicher muss ein Teil der Landwirte erst noch lernen, die Aufgabe der Medien anzunehmen. Und die besteht darin, den Finger auf Missstände zu legen.“ Ein ganzer Berufsstand habe das Gefühl, er werde “gesellschaftlich nicht wertgeschätzt“. Andererseits kritisierte er Journalisten, die “Kampfbegriffe“ wie “Massentierhaltung“ statt "Nutztierhaltung" verwenden und das “Skandalisierungspotenzial“ nutzten, um Auflage zu machen.

+++ Zwei Lesetipps bei der Medienkorrespondenz. Steffen Grimberg schreibt über das 31. Fernsehfilm‑Festival Baden‑Baden. Und Volker Nünning liefert Hintergründe zur Einigung über den Medienstaatsvertrag.

+++ In seiner Zeit als Chefredakteur des Handelsblatts war Gabor Steingart, wenn es um Werbedeals ging, nicht unbedingt für seine journalistische Prinzipientreue bekannt. Mittlerweile lässt er das anders aussehen. Philipp Alvares de Souza Soares wundert sich darüber in einem Porträt für das Manager-Magazin – und fragt, wie glaubwürdig sein gewandeltes Image ist. Der Artikel steht hinter einer Bezahlschranke, aber Stefan Niggemeier zeigt bei Twitter die Stellen, in denen Alvares de Souza Soares beschreibt, wie er erfolglos versuchte, Steingart zu einem Gespräch zu bewegen. Steingart sagte erst zu, dann wieder ab, dann kam Post von seinem Anwalt. Bei der Gelegenheit auch noch ein Hinweis auf Gabor Steingarts Morning Briefing in der Version von Lorenz Meyer, erschienen in seinem sehr tollen Adventskalender bei Übermedien, der auch nach Weihnnachten noch lesenswert ist.

+++ Dann noch der Hinweis auf zwei Jahresrückblicke: Markus Beckedahl und Ingo Dachwitz analysieren im Netzpolitik-Podcast, was netzpolitisch im vergangenen Jahr so alles passiert ist, was auch medienpolitisch interessant ist.

+++ Grimme-Preis-Leiterin Lucia Eskes schaut für die taz zurück auf ein “schlechtes TV-Jahr“ und hätte ein paar Vorschläge dazu, was sich ändern könnte: “Ich zum Beispiel würde gerne einmal eine Liebeskomödie sehen, in der nicht das holde blonde Weib, oftmals Buchhändlerin, den Arzt/Unternehmer/Rechtsanwalt oder Gärtner bekommt, sondern der eine Kerl den andern Kerl – jeweiliger Beruf erst einmal egal.“

+++ Könnte sein, dass BBC-Journalisten Twitter bald nicht mehr ganz so frei nutzen können. Vanessa Thorpe schreibt für den Guardian über die Pläne.

+++ Und so was gehört ja auch immer zum Jahresende. Thesen zur Zukunft des Journalismus. Alexa Keiner, Annett Heft und Leyla Dogruel analysieren für die Zeitschrift Journalistik sehr ausführlich drei davon (Kerngeschäft, Haltung, Kollaboration). Ein zentrales Ergebnis: “Gute Geschichten und professionelle Recherche, Einordnung und Analyse gelten als zentrale Alleinstellungsmerkmale. Journalismus mit Haltung und kollaborativer Netzwerkjournalismus werden als Konzepte wahrgenommen, die den Mehrwert von Medien steigern können.

Das war das letzte reguläre Altpapier in diesem Jahr. Wir wünschen Ihnen alles Gute und schöne Weihnachtstage. Ganz aufs Altpapier verzichten müssen Sie zwischen Weihnachten und Neujahr allerdings nicht. Ab Dienstag finden Sie hier fünf verschiedene Rückblicke auf das Medienjahr 2019.

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