Das Altpapier am 2. Juli 2021 Doch keine Mücke?

Neue Fundstellen zeigen: Annalena Baerbock hat in ihrem Buch wohl doch mehr abgeschrieben als gedacht. Aber was heißt das nun? Ist der mediale Umgang mit ihr gerecht? Und gibt es Hintermänner? Ein Altpapier von Ralf Heimann.

Teasergrafik Altpapier vom 2. Juli 2021: Porträt Autor Ralf Heimann
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Wer hat das Buch geschrieben?

In der Diskussion um die aus anderen Quellen übernommenen Stellen in Annalena Baerbocks Buch "Jetzt" stellen sich nun mehrere Fragen: Ist hier eine Mücke zum Elefanten gemacht worden, wie Stefan Niggemeier es in der sehr schönen Überschrift zu seinem gestern hier behandelten Text für Übermedien ("Die Mücke im Porzellanladen") nahelegte? Oder sah es nur im ersten Moment so aus? Oder haben die Grünen die Mücke versehentlich selbst aufgeblasen? Und was haben die Medien damit zu tun?

Der Plagiate-Jäger Stefan Weber hat nun noch weitere Stellen mit Ähnlichkeiten zu anderen Texten gefunden. Spiegel-Redakteur Anton Rainer schreibt bei Twitter:

"Die neuen Textstellen, die Weber gefunden hat, sind länger und eindeutiger als die ersten, insbesondere was die Bezüge zum @Tagesspiegel und @ZDF angeht. @ABaerbock hat tatsächlich plagiiert. Dieser Wahlkampf wird noch sehr lustig."

T-Online stellt die gefundenen Stellen hier in einen Beitrag gegenüber, allerdings müssen wir vielleicht noch mal festhalten und einordnen, warum es überhaupt nennenswert ist, wenn Annalena Baerbock in diesem Buch Formulierungen übernommen hat. Dazu schreibt Robert Pausch einem Beitrag für die aktuelle Zeit:

"(…) entscheidender als die juristische Dimension ist die politische. Denn zum zweiten Mal geht es für Annalena Baerbock um ihr kostbarstes Gut: die eigene Glaubwürdigkeit."

Nur inwiefern? Das Buch ist keine Dissertation, wie wir hier gestern schon festgestellt haben. Es geht nach bisherigem Stand auch nicht um Plagiate in Guttenberg’schen Größenordnungen. Und selbst wenn sie ähnlich gravierend wären wie im Falle von Franziska Giffey, was hier schon aufgrund der Art der Arbeit nicht der Fall sein kann, muss so etwas inzwischen nicht mehr das Ende einer politischen Karriere bedeuten. Sollen am Ende eben die wählenden Menschen entscheiden. Doch der Fall Baerbock unterscheidet sich. Zum einen ist es so, wie Florian Harms in einem Beitrag für T-Online schreibt:

"Ja, die beanstandeten Passagen sind nach allem, was man bisher weiß, überschaubar. Trotzdem treffen die Vorwürfe hart. Zu offensichtlich sind die Ähnlichkeiten mit anderen Publikationen (siehe hier). Geschrieben hat das Buch zum Teil ein Co-Autor, aber Baerbocks Name steht auf dem Cover. Sie schmückt sich mit dem Werk. Sie trägt die Verantwortung."

Annalena Baerbock muss also gar nicht zwingend selbst Stellen aus anderen Werken in ihren Text kopiert haben, das kann auch der Co-Autor Michael Ebmeyer gewesen sein. Das würde andere Schlüsse zulassen. Und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn Ebmeyer im Wesentlichen den Text geschrieben hätte, denn der Deal bei Büchern im Politikbeitrieb ist oft: Ein Mensch mit politischen Ideen, aber wenig Zeit gibt einem anderen Menschen, der schreiben kann, den Auftrag, die Zeit zu nehmen, lange Gespräche zu führen und daraus ein Buch zu machen.

Am besten verkauft sich das, wenn der Eindruck entsteht, die Person aus dem Politikbetrieb hätte selbst ihre Gedanken aufgeschrieben. Daher tauchen die Menschen, die das Ghostwriting übernommen haben, entweder gar nicht auf, oder sie werden nur unauffällig erwähnt. Um herauszufinden, dass Annalena Baerbock nicht alleine an dem Buch gearbeitet hat, muss man den Buchdeckel öffnen. Dort steht relativ klein über den Hinweisen zum Verlag: "In Zusammenarbeit mit Michael Ebmeyer". Am Ende des Buches dankt Baerbock Ebmeyer "für die langen persönlichen Gespräche im Winter, in denen er Dinge aus mir herausgekitzelt hat, die mir erst dadurch bewusst wurden".

Wenn man das Buch über Amazon oder die Verlagsseite bestellt, erfährt man nichts von der Zusammenarbeit. Und das ist nicht immer so. Bei dem ebenfalls in Zusammenarbeit mit Ebmeyer entstandenen Buch "Aufstehen statt Wegducken" von Heiko Maas steht auf der Verlagsseite der Hinweis: "Mitautor: Michael Ebmeyer." Und auch wer das Buch bei Amazon bestellt, sieht, dass es zwei Autoren hat. Über die Umstände der Produktion von Annalena Baerbocks Buch schreibt Heike Schmoll für die FAZ:

"Entstanden ist das Buch aus Gesprächen mit dem Journalisten Michael Ebmeyer im Dezember 2020 und im Januar 2021. Das Manuskript selbst soll von Baerbock sein. In ihrem Nachwort nennt sie aber 15 Mitarbeiter, denen sie für 'kritisches Gegenlesen und kluge Kommentare sowie Faktenchecks' dankt. Darunter ist auch der Parteikollege Omid Nouripour. Der Ullstein Verlag gibt sich auf Anfrage der F.A.Z. zurückhaltend und bestätigt die Gespräche mit Ebmeyer. 'Auf der Grundlage der Gespräche hat Frau Baerbock das Buch verfasst. Ansonsten äußern wir uns grundsätzlich weder zu vertraglichen Details noch zur Zusammenarbeit mit unseren Autoren', erklärt eine Sprecherin des Verlags."

Es wäre eine ungewöhnliches Vorgehensweise. Constanze von Bullion schreibt in der SZ, Ebmeyer sei ein "politisch wenig profilierter Mitautor". Bislang hat er neben dem Buch für Heiko Maas und einem weiteren Sachbuch im Wesentlichen Romane veröffentlicht. Seine Fähigkeit ist vor allem das Schreiben. Aber gerade diesen sehr zeitaufwändigen Teil der Arbeit, bei dem es darum geht, das in den Gesprächen Gesagte so zu strukturieren und zu formulieren, dass daraus ein guter Text wird, den hat die schriftstellerisch unerfahrene Politikerin mit dem vollen Terminplan übernommen?

Und warum reagiert der Verlag "zurückhaltend"? Was wäre denn schlimm daran, bei einer Politikerin, die ihr Bemühen um Transparenz immer wieder in den Vordergrund stellt, zu sagen: Annalena Baerbock ist ein ganz normaler Mensch, dessen Tag nur 24 Stunden hat. Zwischendurch muss sie schlafen. Und es muss auch legitim sein, wenn ihre Familie noch ein bisschen was von ihr hat. Ihre politische Aufgabe lässt ihr nur wenig Zeit, um nebenbei ein Buch zu schreiben, deswegen haben wir Interviews geführt, und Michael Ebmeyer hat daraus ein Buch gemacht.

Dann müsste man bei der Buchvermarktung leichte Abstriche machen, weil die Leute doch lieber Annalena Baerbocks selbst getippte Worte hören würde, aber es wäre absolut zu verstehen. FAZ-Autor Philipp Plickert schreibt:

"Der Ullstein-Verlag hat behauptet, #Baerbock habe das Buch selbst geschrieben, kein Ghostwriter. Ich glaube das nicht."

Aber gut, der Verlag behauptet es. Dann ist davon auszugehen, dass Annalena Baerbock diesen zeitaufwändigen Teil selbst erledigt hat.

Sind die Maßstäbe verrutscht?

Und dann muss man sagen, sie hielt "es nicht für nötig, die strittigen Passagen auch nur geringfügig zu verändern", wie Constanze von Bullion schreibt. Sie hat sich also aus welchen Gründen auch immer an mehreren Stellen nicht die Zeit genommen, die Dinge in ihrem eigenen Worten auszudrücken. Und sie hat nicht nur Zahlen, Informationen und Angaben übernommen, sondern ganze Satzteile. Das ist keine Katastrophe. Aber das ist nicht sauber, das muss man feststellen.

Doch bislang spielt Annalena Baerbock das alles herunter, zuletzt hat sie versucht, die Ansprüche in Frage zu stellen, die man an ein Buch wie ihres stellen kann. Im Gespräch mit der Zeitschrift Brigitte sagt sie, wie dpa zitiert:

"(…) ich habe kein Sachbuch oder so geschrieben, sondern das, was ich mit diesem Land machen will – und auf der anderen Seite die Welt beschrieben, wie sie ist, anhand von Fakten und Realitäten."

Ihr Verlag weiß davon anscheinend nichts. Er führt ihr Buch weiter als Sachbuch. Das alles spielt bei der medialen Einordnung eine Rolle, und wenn nun beklagt wird, dass hier ganz andere Maßstäbe an Annalena Baerbock angelegt werden als zum Beispiel an Armin Laschet, dann hat auch das wieder unterschiedliche Dimensionen.

Wenn Medien Menschen, die sich für politische Ämter bewerben, vor der Wahl durchleuchten, geht es auch darum, herauszufinden, ob diese Menschen tatsächlich für die Dinge stehen, für die sie vorgeben zu stehen. Bei Annalena Baerbock hat Transparenz immer eine große Rolle gespielt.

Dass Armin Laschet von den vielen der Medien, die nun Annalena Baerbock kritisieren, vorher besonders vorsichtig behandelt worden wäre, kann man vor allem mit Blick auf den Zweikampf zwischen ihm und Markus Söder nicht behaupten. Trotzdem kann man die Frage stellen, warum es im Falle von Baerbock zu so einem gewaltigen medialen Echo führt, wenn der Verdacht besteht, sie habe ihre biografischen Angaben aufgehübscht oder in einem Sachbuch unsauber zitiert.

Man könnte nun sagen: Das sind Situationen, an denen ein Blick hinter die politisch inszenierte Fassade der Figur Annalena Baerbock möglich wird. Sie könnten helfen, Antworten auf Fragen zu finden, die sich stellen: Ist Annalena Baerbock ein Mensch, der vorgibt mehr zu sein, als er ist? Ist sie jemand, der schummelt, wenn nicht die Gefahr zu bestehen scheint, damit aufzufliegen? Ist die damit als Regierungschefin eines Landes wie Deutschland geeignet?

Dann muss man allerdings fairerweise auch auf Armin Laschet schauen und fragen: Ist jemand für das Amt des Bundeskanzlers geeignet, der offenkundige Wahrheiten leugnet, weil das seiner Klientel sonst nicht gefallen würde? Dieser Eindruck ist auch während der Corona-Zeit an mehreren Stellen entstanden. Man müsste fragen: Ist jemand geeignet, der versucht, sich durch vorsätzliche Täuschung aus der Schlinge zu ziehen, wenn er als Lehrbeauftragter einen Haufen Klausuren verbummelt?

Wenn all diese Dinge in einer Boulevard-Zeitung wie der "Bild" nie eine nennenswerte Rolle spielen, aber jede Verfehlung der Grünen-Kandidatin zu einer Schlagzeile auf der Titelseite aufgeblasen wird, kann man vermuten, dass dahinter so etwas wie eine Kampagne steht – also der Versuch, die eine Seite durch die Berichterstattung zu begünstigen. Dieses Wort wird mittlerweile gerne dann verwendet, um die Vorwürfe der Gegenseite zu entkräften. Im Fall der "Bild"-Medien ist das Bemühen, eine Seite zu begünstigen, sehr deutlich.

Heute Morgen steht auf der Startseite die Headline: "Grüne im Wahlkampf nach Baerbock-Böcken: Die Nerven liegen blank." Tatsächlich hat man den Eindruck, dass vor allem bei den "Bild"-Medien die Nerven blank liegen.

Gibt es Hintermänner?

Annalena Baerbock und die Grünen machen es ihren Kritikerinnen und Kritikern im Moment aber tatsächlich leicht. Sie spielen Verfehlungen wie die kopierten Stellen im Buch herunter, holen zum Gegenschlag aus und sprechen von einer Kampagne. Damit greifen sie Medien an, die nicht die Absicht haben, sich an einer Kampagne zu beteiligen.

Die Grünen befeuern so erst das mediale Bemühen, Belege dafür zu finden, dass es hier eben nicht um eine Kampagne geht, sondern um berechtigte Kritik an tatsächlichen Verfehlungen.

Aber auch hier ist es wieder kompliziert. Es kann sein, dass tatsächliche Verfehlungen öffentlich wurden, weil Menschen, die der grünen Kanzlerkandidatin schaden wollten, gezielt nach Fehlern gesucht und diese dann öffentlich gemacht haben. Und hier wäre die Frage: Ist das dann eine Kampagne? Oder ist das einfach Journalismus?

Es hängt von den Motiven ab. Der Plagiate-Jäger Stefan Weber behauptet, er handle aus eigenem Antrieb, und das hat er nun auch noch einmal bekräftigt, nachdem Lars Wienand und Jonas Mueller-Töwe für T-Online eine Recherche veröffentlicht haben, die darauf hindeutet,

"dass eine politisch motivierte Gruppe gezielt der Kandidatin schaden will und dafür auf die Suche nach professionellen Plagiatsjägern ging".

Auch hier könnte man nun denken: Gut, aber das machen Redaktionen doch auch – gegen Geld eine Recherche in Auftrag geben, wenn es Hinweis darauf gibt, dass irgendwo irgendetwas nicht stimmt.

Nur im Falle einer Redaktion ist klar, woher der Auftrag kommt und welches Interesse damit verbunden ist. Im Idealfall geht es darum, die Wahrheit ans Licht zu bringen, und das geschieht auch mithilfe einer Einordnung, die das vermeintlich so deutliche Ergebnis unter Umständen auch wieder relativiert. Wenn Menschen einen Auftrag vergeben, die jemandem schaden wollen, haben sie dieses Interesse in der Regel nicht. Und wissen das auch die Menschen, die diesen Auftrag annehmen.

Wienand und Mueller-Töwe haben mit Martin Heidingsfelder gesprochen, über den sie schreiben:

"Sowohl Weber als auch Heidingsfelder gelten in der Szene der Plagiatsjäger als diejenigen, an die sich Menschen mit kommerziellen Aufträgen wenden. Beide haben die ursprünglich ehrenamtliche Prüfung von Politiker-Dissertationen zum Geschäftsmodell gemacht."

Heidingsfelder sagt, er sei von jemandem kontaktiert worden, dessen Identität er nicht preisgibt, über den er aber sagt, es "sei ein früherer Sozialdemokrat, den er seit einigen Jahren kenne". Es sei nicht "gegen die Grünen an sich" gegangen, sondern "um ihr Spitzenpersonal: Baerbock müsse schnell weg, damit die Partei doch noch den Co-Vorsitzenden Robert Habeck ins Rennen schicke".

Die zeitliche Nähe zu diesem Anruf und der Recherche von Stefan Weber ist allerdings der einzige Hinweis darauf, dass es hier einen Zusammenhang geben könnte. Wienand und Mueller-Töwe schreiben:

"t-online hat keinen Beleg dafür, dass sich der mutmaßliche Auftraggeber tatsächlich an Weber wandte und er den möglichen Auftrag annahm. Heidingsfelders Schilderungen und der zeitliche Zusammenhang lassen diesen Verdacht allerdings zu, auch wenn der Plagiatsjäger Weber beteuert, auf eigene Rechnung zu arbeiten."

Dafür hat Weber nach Erscheinen des Beitrags einen Beleg geliefert, eine E-Mail eines Wiesbadener Mediziners, die Weber bei Twitter mit dessen Einverständnis veröffentlicht hat. Das sei der "Hintermann", schreibt Weber.

Theoretisch kann es natürlich trotzdem sein, dass Weber mehr als einen Hinweis und auch ein Angebot erhalten hat. Aber dafür bräuchte es Belege. Und am Ergebnis von Webers Recherche würde auch das nichts ändern. Man könnte natürlich die Frage stellen, wie sauber generell gearbeitet wird, wenn Menschen aus dem Politikbetrieb in ihrem stressigen Alltag Bücher nebenbei schreiben oder schreiben lassen.

Ein Recherche-Ansatz wäre das im Jahr 2017 erschienene Buch "Hoffnungsland" des SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz.


Altpapierkorb (SZ, Herbert Reul, Lokaljournalismus, ARD-Programm, ZDF-Intendanz)

+++ Die SZ will die Online- und Print-Redaktionen zusammenführen, aber – Sie ahnen es schon –, das soll natürlich nicht mehr kosten. Peter Weissenburger schreibt in einem Beitrag für die taz: "Da die Online-Redaktion nun aber künftig Anspruch auf Prämienzahlungen und womöglich kürzere Arbeitsschichten hat, wirft das Fragen auf. "Wie das gehen soll, bleibt bislang offen", sagt (Betriebsrat) Lars Langenau. Bis zum 1. Januar werden also wohl noch viele Verhandlungen nötig sein."

+++ NRW-Innenminister Herbert Reul hat nach dem rabiaten Polizeieinsatz in der vergangenen Woche (Altpapier) "nur einige, wenige Fehler" eingeräumt, berichtet die taz aus Agenturmaterial von dpa und epd. In einem Beitrag für Deutschlandfunk-Medienmagazin "@mediasres" spricht Annabell Brockhues mit der Reporterin Felicitas Boeselager darüber, was denn in Düsseldorf eigentlich passiert ist. Anfangs hieß es, der Fotograf sei von der Polizei angegriffen worden. Nun ist die Rede davon, dass er zwischen die Fronten geraten sei. "Einige Medien haben geschrieben, der Journalist sei attackiert worden. Das haben jetzt viele wieder zurückgenommen und benutzen andere Vokabalen, sprechen von abgedrängt oder benutzen andere Wörter", sagt Felicitas Boeselager. Am verheerenden Gesamteindruck, den die Polizei hinterlassen hat, ändert das nichts. Und der von Annika Schneider dazu verfasste Text macht noch einmal sehr deutlich, warum es Informationen von vermeintlich glaubwürdigen Quellen wie der Polizei genauso kritisch beurteilt werden sollten wie andere Quellen.

+++ Die MDR-Redaktion MEDIEN360G, unter deren Dach auch das Altpapier erscheint, hat ein sehr tolles Dossier zum Lokaljournalismus zusammengestellt.

+++ Die ARD-Programmdirektorin Chrstine Strobl und weitere Verantwortliche des Senders haben sich gegenüber der dpa zu Berichten über Programmplätze und Politikmagazine geäußert (Altpapier).

+++ Heute Morgen hat der ZDF-Fernsehrat angefangen, einen neuen Intendanten zu wählen. Bendix Lippe, das mit 24 Jahren jüngste Mitglied des Gremiums, hat gestern im Interview mit Thomas Lückerath für DWDL noch einmal betont: "Es ist keine Entscheidung rot gegen schwarz." Thomas Lückerath hat dazu gestern Abend noch einen Kommentar geschrieben, ebenfalls für DWDL, in dem er prognostiziert: Je weniger es um die Erwägungen der politischen Lager geht, desto schneller wird es mit der Wahl gehen. Und er schreibt: "Die schlimmste aller Varianten wäre jedoch die Hängepartie, wenn der ZDF-Fernsehrat an diesem Morgen zu keiner Mehrheit kommt und die Entscheidung um Monate vertagt wird. Das würde das ZDF auf der Höhe des Erfolgs lähmen - und das ganz ohne Not." Um die Wahl geht es auch in Steffen Grimbergs Kolumne für die taz. Gegen 11:45 Uhr lag noch kein Ergebnis vor.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Neues Altpapier gibt es am Montag.

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