Teasergrafik Altpapier vom 30. Juli 2018: Bunte Hände halten ein Schild mit dem Hashtag MeTwo.
Bildrechte: Collage MEDIEN360G

Das Altpapier am 30. Juli 2018 "Ein Akt der gelebten Aufklärung"

Hat Mesut Özil eine "Integrationsdebatte" ausgelöst, oder ist das der völlig falsche Begriff, und sollten wir lieber von einer "Rassismusdiskussion" sprechen? Wird #MeTwo "unser Land verändern"? Außerdem: Warum wir die Möglichkeit brauchen, "echte Missstände als Skandal zu bezeichnen". Ein Altpapier von René Martens.

Teasergrafik Altpapier vom 30. Juli 2018: Bunte Hände halten ein Schild mit dem Hashtag MeTwo.
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Alle reden über das Wetter – aber vielfach auf falsche Weise. The New Republic fragt nämlich in einem aktuellen Beitrag:

"Why are some major news outlets still covering extreme weather like it's an act of God?"

Der Anlass der Frage:

"A record-breaking heat wave killed 65 people in Japan this week, just weeks after record flooding there killed more than 200. Record-breaking heat is also wreaking havoc in California, where the wildfire season is already worse than usual. In Greece, fast-moving fires have killed at least 80 people, and Sweden is struggling to contain more than 50 fires amid its worst drought in 74 years. Both countries have experienced all-time record-breaking temperatures this summer, as has most of the rest of the world."

Aber:

"There’s no climate connection to be found in much news coverage of extreme weather events across the globe—even in historically climate-conscious outlets like NPR and The New York Times."

Ranküne-Folklore

Über den Spiegel erscheinen immer mal wieder Der-kann-nicht-mit-dem-Geschichten, die bei manchen Medienjournalisten sehr beliebt sind, und in der aktuellen Ausgabe des Spiegel findet sich nun ein Artikel (€), der sich auf den allerersten Blick sich ähnlich liest, allerdings von der Zeit handelt. Unter welchen Umständen kam Mariam Laus jetzt schon tendenziell semilegendärer Beitrag ins Blatt, und was passierte danach? Von diesem Punkt aus holt der frischgebackene Journalistenpreisträger Jan Fleischhauer ganz weit aus, und raunt sich dabei einiges zurecht über das Verhältnis zwischen Giovanni di Lorenzo und Bernd Ulrich:

"Nach außen wahrt man den guten Ton und erklärt auf Anfrage, wie vertrauensvoll man zusammenarbeite – im Alltag ist der Umgang kühl distanziert. Ulrich sehe auf di Lorenzo intellektuell herab, sagt einer, der beide aus der Nähe beobachtet. Di Lorenzo wiederum finde, dass Ulrich ein etwas weltfremder Träumer sei. Auseinander kommen sie aber auch nicht. Ulrich wird gebraucht, weil er einen wichtigen Teil der Leserschaft bindet (...) Andererseits: (...) Niemand im Holtzbrinck-Verlag (...) (würde ihm) die Chefredaktion anvertrauen (...), jedenfalls nicht, solange di Lorenzo seinen Posten nicht freiwillig räumt. So sind sie aneinander gekettet. Oder wie es ein Ressortleiter ausdrückt: 'Giovanni sitzt am längeren Hebel, aber Bernd hat die größere Reichweite.'"

Mich ermüdet solche Ranküne-Folklore ja eher, und interessant finde ich allenfalls die Frage, ob zwei, drei Troglodyten aus der Zeit-Redaktion Fleischhauer gezielt mit Interna, vielleicht auch bloß tendenziell allenfalls halbkorrekten Informationen munitioniert haben, oder er über mehrere Kanäle und Ecken aufgesaugt hat, was in den Mittagstischlokalen rund um das Zeit-Verlagshaus Speersort so alles geplaudert wird.

Bei Twitter weist Zeit-Redakteurin Alice Bota darauf hin, dass das von Fleischhauer geschriebene Redaktionsbühnenstück ihm in erster Linie dazu dient, seine Positionen zu Flucht und Migration bzw. seine Abneigung gegenüber der einen oder anderen Zeit-Redakteur*in und insbesondere Ulrich zum Ausdruck zu bringen:

"'Bewunderung' für den selbstlosen Einsatz der Retter, das ist die Begriffswelt des Herzensprotestanten, nicht die des skeptischen Deutschitalieners, dem romantische Aufwallungen suspekt sind."

Ulrich ist zwar Katholik, aber Fleischhauer erklärt ihm und uns vorher freundlicherweise, warum er das eigentlich gar nicht ist, sondern halt ein "Herzensprotestant" – wobei man das Ganze auch als Herzensatheist (ich bin einer) sehen kann wie Ulrich (falls dieser es so sieht, wie Fleischhauer es beschreibt). Den Begriff "Herzensprotestant" greift Nils Markwardt bei Twitter auf:

"Erstaunlich, wie auch hierzulande der 'Herzprotestantismus' und Sozialkatholizismus immer mehr zum besonders lächerlich zu machenden Feindbild (vermeintlicher) Konservativer avanciert. Christentum funktioniert da nur noch als ästhetische Hülle und identitätspolitisches Buzzword."

Leute, die, wie Fleischhauer, es nicht fassen können, dass es noch christliche Christen gibt, werden vermutlich auch bei Ellen Trapps Dokumentation "Legal, sicher, christlich – Flüchtlingshilfe im Namen des Papstes" in Rage geraten. Es geht in dem heute in der ARD zu sehenden Film um die von der italienischen Caritas finanzierte katholische Organisation Sant’Egidio. "In der Diskussion um Grenzsicherung, Transitzentren und private Seenotretter rückt die Dokumentation von Ellen Trapp das individuelle Schicksal der Geflüchteten wieder in den Mittelpunkt", schreibt  Anna-Lena Neumann dazu auf der heutigen FAZ-Medienseite (derzeit nicht frei online).

Sprachpolizei? Nein, Erziehung

Deutschlandfunk Kultur hat mit Spiegel-Redakteur Hasnain Kazim gesprochen, und er sagt:

"Ich glaube, dass wir insgesamt über Alltagsrassismus viel mehr reden müssen – gerade in diesen Zeiten, wo so viele Politiker ein Vokabular nutzen, das unerträglich ist. Und die, wenn man das kritisiert, dann auch noch kommen und sagen 'Das ist Sprachpolizei'. Nein, das ist nicht Sprachpolizei. Das ist Erziehung. Und wenn man älteren Herren – also Politiker im fortgeschrittenen Alter – noch beibringen muss, dass man bestimmte Dinge nicht sagt, dass das nicht in Ordnung ist, dass das einfach menschenverachtend ist, dann ist das eigentlich traurig."

Es geht natürlich um #MeTwo, denn Kazim gehört zu den bekanntesten Journalisten, die sich im Rahmen dieser Kampagne zu Wort melden. In dieser Sache äußert er sich auch in der SZ, die von fünf insgesamt Twitterern Statements eingeholt hat.

Ali Can, der die #MeTwo-Kampagne bei Perspective Daily initiiert hat, hat ebd. ein Interview gegeben. Und Georg Diez äußert sich bei Spiegel Online überraschend optimistisch zu der ganzen Angelegenheit:

"Twitter erfüllt damit seine Funktion als alternatives Medium der Selbstverständigung und der demokratischen Praxis jenseits der etablierten Medien – die #MeTwo-Geschichten tragen dazu bei, dieses Land lichter und besser und menschlicher zu machen, sie sind ein Akt der gelebten Aufklärung."

Bild-Zeitung im "CSU-Dilemma"?

Wie optimistisch man ist, hängt natürlich auch davon ab, welchen Einfluss man den Tricksern von Bild und Bild am Sonntag beimisst. Am Wochenende fiel BamS-Vizechefredakteur Christian "Lassen wir uns nicht einreden, dass wir rassistisch sind" Lindner auf. Am Freitag hatte, worauf unter anderem Übermedien eingeht, die Bild-Zeitung "Deutsch-Türken, die im eigenen Blatt von Diskriminierung erzählen", unter Beihilfe eines schnell herbeizitierten Experten (und an dieser Stelle sollte man sich jetzt meterhohe Anführungszeichen vorstellen) Bescheid gestoßen, es handle sich ja bloß um "empfundene Diskriminierung".

Damit befasst sich auch Claudius Seidl in seiner FAS-Kolumne "Die lieben Kollegen" (45 Cent bei Blendle), in der er konstatiert, die Bild-Zeitung befinde sich "gewissermaßen (im) CSU-Dilemma":

"Man will die Leute mit den Ressentiments bedienen, und die anderen will man nicht vergraulen. Und so kommt es zu immer eigenwilligeren Verdrehungen. Am Freitag, beispielsweise, gab es eine Umfrage unter Deutschtürken, was deren Diskriminierungserfahrungen betraf. Die Antworten waren durchaus handfest, krass, deprimierend sogar. Aber im Text dazu wurde ausführlich dargelegt, dass das Gefühl, diskriminiert zu werden, durchaus nicht heiße, dass jemand tatsächlich diskriminiert werde – und fortan war nur noch von 'gefühlter Diskriminierung' die Rede."

Anlässe zum Ausgangspunkt von #MeTwo – also der Debatte um Mesut Özil – zurückzukommen, gibt es (weiterhin) unzählige. Ferda Ataman schreibt in ihrer Spiegel-Online-Kolumne:

"Mesut Özil müsste jetzt einen Integrations-Bambi bekommen. Damals, 2010, als er den albernen Preis tatsächlich bekam, war mir schleierhaft, wofür. Jetzt aber hat er eine echte integrationspolitische Bombe gezündet und geht vermutlich in die Geschichtsbücher ein. Seit Jahren hat nichts und niemand die Integrationsdebatte so angeheizt, wie dieser wortreiche Abschied."

Eine andere Position vertritt Sibel Schick (Missy Magazine):

"Was Özils Rücktritt (…) ausgelöst hat, ist keine 'Integrationsdiskussion', sondern eine Rassismusdiskussion. Deutschland hat kein Integrationsproblem, es hat ein Rassismusproblem. Sowohl der Begriff 'Integration' als auch die deutsche Debatte um ihn herum sind rassistisch. Sie beruhen auf der Annahme, dass bestimmte Menschen so anders seien, dass sie sich anpassen müssten."

Ein Zitat, mit dem sich die Debatte prima abschließen ließe, liefert Leo Fischer in der Jungle World:

"Özil (…) hat es gewagt, am Bild vom weltoffenen Deutschland zu kratzen. Denn der Deutsche, er will stets beides, ja alles: Affengeräusche im Stadion imitieren und trotzdem als Antirassist wahrgenommen werden."

Aber natürlich ist ein Ende der Debatte ja noch gar nicht abzusehen.

Mythos Arte

Der deutsch-französische Sender Arte hat ein Image, das mit dem programmlichen und organisatorischen Alltag oft nicht in Einklang zu bringen ist. Zuletzt war das an dieser Stelle Thema, als Sabine Rollberg, die frühere Arte-Beauftragte des WDR, umfänglich darauf hinwies, dass im Arte-Staatsvertrag zwischen Frankreich und den hiesigen Bundesländern ein "europäischer Erweiterungsauftrag" fixiert ist, an der die deutschen Anstaltschefs aber nie ein Interesse hatten, weil sie – heute mehr denn je – das Konstrukt Arte vor allem als Möglichkeit sehen, ihr eigenes Programm zu finanzieren. In der Medienkorrespondenz geht sie nun erneut darauf ein – im Rahmen einer Würdigung des früheren Arte-Vizepräsidenten Jörg Rüggeberg, der am vergangenen Donnerstag 80 Jahre alt geworden ist:

"Herzstück seiner Arbeit in Straßburg wurde einer der wenigen Punkte, die im Staatsvertrag für Arte konkret ausformuliert sind: die europäische Ausweitung des Senders, der ja ursprünglich das Projekt 'Europäischer Kulturkanal' (EKK) war."

Aber:

"Rüggeberg (…) wunderte sich, als ihn ZDF-Intendant Stolte energisch ausbremste (…) Als Rüggeberg Stolte auf den im Staatsvertrag gestellten Auftrag zur Europäisierung hinwies, antwortete der Herr vom Lerchenberg, das wolle keiner der Entscheider auf der deutschen Seite, denn wenn außer Deutschland und Frankreich noch andere Länder dazukämen, würde der deutsche Anteil am Arte-Kuchen kleiner. Das Interesse der deutschen Intendanten konzentriere sich rein auf das Finanzielle, hat Jörg Rüggeberg immer bedauert: 'Was in den Arte-Strukturen an Widersprüchlichkeiten liegt, überschreitet das vertraute Maß freilich bei weitem', schreibt er in (einer) Festschrift."

Altpapier-Kollegin Juliane Wiedemeier befasst sich bei Übermedien derweil mit einem historischen und gegenwärtigen Makel von Arte, für den ebenfalls die beteiligten deutschen Sender verantwortlich zu sein scheinen:

"Von deutscher Seite aus wurden zentrale Stellen bisher immer mit Männern besetzt; Frauen kamen meist von den Franzosen. Auch die wichtigen Posten als Programmdirektor und Verwaltungsdirektor hatten bislang durchgehend Männer inne; und die zuletzt neu besetzten Positionen der Hauptabteilungsleiter für Wissen und Programmplanung gingen ebenfalls an Männer."

Altpapierkorb (Rudi A. & Rudi D., das Model, das nicht existiert, kein Geld für Anschläge, ein Investigativjournalist als Parlamentarier, Barbara Bollwahn)

+++ Heute erscheint in der August-Ausgabe des Magazins journalist ein Interview mit "Monitor"-Chef Georg Restle, auf das die Redaktion schon mal mit einer Vorabmeldung neugierig macht. Darin heißt es: "Restle kritisiert (…), dass manche Kollegen sich 'regelrecht darin gefallen, die Tabubruch-Strategie der AfD journalistisch zu verlängern. Und das gar nicht unbedingt, weil sie die AfD so toll finden, sondern um sich als Enfants terribles der Medienlandschaft neue Alleinstellungsmerkmale zu sichern.'" Mir klingt das zu optimistisch. Es mag Leute geben, die sich aus strategischen Gründen als Enfant terrible inszenieren (ich vermute mal, dass die AfD solche Kasperles insgeheim hasst), aber angesichts der hohen Zahl von Journalisten, die in den letzten Jahren zur AfD rübergemacht haben oder zumindest deren Lieder singen, sollte man lieber über jene reden, die aus voller Überzeugung "die Tabubruch-Strategie der AfD journalistisch verlängern".

+++ Welche Schäden hat die Inszenierung des sog. BAMF-Skandals (siehe dazu diesen und diesen aktuellen taz-Beitrag und vor einigen Wochen u.a. dieses Altpapier) jenseits der "realpolitischen Folgen" angerichtet? "Was am Ende dieser Episode ebenfalls bleibt, ist eine völlige Verwirrung darüber, was heutzutage eigentlich ein Skandal ist. Aufmerksamkeit ist ein begrenztes Gut – auch und gerade in einer von Aufregung geprägten Zeit (…) Eine Gesellschaft braucht die Möglichkeit, echte Missstände als Skandal zu bezeichnen, um Druck zu erzeugen, um sich zu wehren, um Veränderungen anzustoßen", schreibt Benjamin Knödler für den Freitag.

+++ Der Spiegel beschäftigt sich in seiner heute bereits erwähnten aktuellen Ausgabe auch mit der eigenen Geschichte. Um Rudi Augstein und Rudi Dutschke geht’s. Als Letzterer arbeitsunfähig war, nachdem ihn der Rechtsextremist Josef Bachmann 1968 mit mehreren Schüssen lebensgefährlich verletzt hatte, erhielt er finanzielle Unterstützung von Augstein. Michael Sontheimer schreibt (€): "Wie Akten des Berliner Landesamts für Verfassungsschutz und des Spiegel-Hausarchivs zeigen (…), (ließ Augstein) der notleidenden Familie Dutschke (ab Januar 1970) jeden Monat 1000 Mark überweisen (…) In einer internen Mitteilung an den Verlagsgeschäftsführer des Spiegel vom 15. Dezember 1970 hieß es unter dem Stichwort 'Stipendium Rudi Dutschke': 'Herr Augstein möchte, daß Herr Dutschke vom Spiegel-Verlag ein dreijähriges Stipendium erhält.' Seit Januar 1970 habe Augstein Dutschke mit 1005 DM, inklusive Gebühren, unterstützt. Er bitte den Verlag, 'diese Auslagen zu ersetzen und ab Januar 1971 die monatlichen Zahlungen an Herrn Dutschke zu übernehmen.'" Das war dann reine Formsache, denn der Verlag gehörte Augstein damals zu 99,5 Prozent (heute sind die Besitzverhältnisse ja bekanntlich etwas komplexer). Übrigens hatten mehrere Weggefährten Dutschkes Augstein um Unterstützung gebeten. Heute gibt es im öffentlichen Leben ja niemanden, der mit Dutschke oder Augstein vergleichbar wäre (keine nostalgische Verklärung, sondern eine nüchterne Feststellung), aber gefährliche Spinner wie Bachmann gibt es immer noch und vielleicht sogar mehr als damals. Freunde eines Attentats-Opfer würden sich heute aber gewiss nicht mehr an einen Zeitschriftenverleger wenden.

+++ Eine Bilanz nach einem halben Jahr NetzDG ziehen Jannis Brühl und Caspar von Au in der SZ vom Wochenende.

+++ Lilmiquela hat zwar "eine wachsende Gefolgschaft von inzwischen mehr als einer Million Instagram-Followern", es handelt sich allerdings "nur" um eine virtuelle Influencerin (siehe Altpapier). Corinne Plaga geht in der NZZ darauf ein, wer Lilmiquela erschaffen hat.

+++ Das feministische Monatsmagazin an.schläge (siehe Altpapier) bekommt künftig kein Fördergeld mehr vom österreichischen Frauen- und Familienministerium (Der Standard). Es ist eines von vielen Projekten, das "unter Schwarz-Blau in Bedrängnis geraten" ist (kontrast.at)

+++ Die taz am Wochenende porträtiert den bekannten türkischen Investigativjournalisten Ahmet Sik, gegen den in seinem Land weiterhin ein Prozess läuft. Nun ist Sik als Abgeordneter ins Parlament eingezogen.

+++ tagesschau.de stellt wiederum die Cumhuriyet-Journalistin Pelin Ünker vor, die vermutlich aufgrund ihrer Recherchen in Sachen "Paradise Papers" juristisch angegangen wird.

+++ Im Alter von 54 Jahren ist am Samstag die frühere taz-Redakteurin Barbara Bollwahn gestorben. Drei taz-Autoren*innen rufen ihr nach. "Sie war eine prämierte Reportagenschreiberin, als sie die taz verließ. Dass sie den sicheren Job für das Wagnis aufs Spiel setzte, um Schriftstellerin zu werden, passte zu ihr", schreibt Plutonia Plarre.

Neues Altpapier gibt es wieder am Dienstag.

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