Teasergrafik Altpapier vom 14. September 2018: Hubert und Staller gemeinsam mit Helmut Markwort, der einen Versteigerungshammer in seiner Hosentasche hat.
Bildrechte: Collage MEDIEN360G

Das Altpapier am 14. September 2018 Alles für den guten Zweck

Helmut Markwort will seine Wahlkampfkasse füllen und prostituiert dabei gewissermaßen den BR. Bringt Netflix‘ langer Schwanz die linearen TV-Anbieter und Kreativen in Bedrängnis? Taugen VoD-Dienste als Altersvorsorge? Und erfüllt Bild eigentlich auch einen guten Zweck? Ein Altpapier von Nora Frerichmann.

Teasergrafik Altpapier vom 14. September 2018: Hubert und Staller gemeinsam mit Helmut Markwort, der einen Versteigerungshammer in seiner Hosentasche hat.
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Sag, Journalist*in, wie hältst Du’s mit der Politik? Diese Gretchenfrage war nicht zuletzt Thema, als bekannt wurde, dass ein freier Radio-Bremen Mitarbeiter und "SternTV"-Reporter mit Namen Hinrich Lührssen nun in den Landesvorstand der AfD will (siehe hier und hier im Altpapier).

Ähnliche Fragen stellen sich angesichts der aktuellen Aktivitäten von Helmut Markwort. Der ehemalige Fokus-Chefredakteur, weiterhin Mitherausgeber des Magazins, dort Kolumnist und Moderator beim Bayerischen Rundfunk, will ja bald in Bayern für die FDP in den Landtag einziehen. Vor etwa einer Woche musste der 81-Jährige seine Talk-Sendung "Sonntags-Stammtisch" aufgeben (Link zu dpa-Meldung beim Münchner Merkur), wegen "Unvereinbarkeit einer Kandidatur für ein politisches Amt und der Moderation einer Sendung im BR". "Es tut mir zwar leid, aber ich akzeptiere die Entscheidung des BR", wird Markwort zitiert. So weit so nachvollziehbar.

3, 2, 1 … Wahlkampfkasse füllen

Weniger nachvollziehbar ist ein Einfall des Mannes, um seine Wahlkampfkasse zu füllen. Normalsterbliche, die schnell mal ein bisschen Geld brauchen, versteigern wahrscheinlich ihre Briefmarkensammlung bei Ebay oder den Mid-Century-Sessel, der so schön aber halt total unbequem ist. Versteigern, das kam Markwort wohl auch in den Sinn und zwar:

"FC-Bayern-Karten, ein Gespräch mit einem Landtags-Abgeordneten und eine maßgeschneiderte Rolle in der TV-Serie 'Hubert ohne Staller'. Letztere ergatterte – für einen unbekannten Geldbetrag – ein finanzkräftiger Geschäftsmann."

Das berichtet Michael Watzke bei Deutschlandfunks "@mediasres". Markwort sei mit dem Produzenten der Serie befreundet gewesen. Jetzt sei der Film-Mann stinksauer. Denn der FDP-Politiker habe ihm erzählt, dass er die Rolle für einen wohltätigen Zweck versteigern wolle.

 "Dass der wohltätige Zweck 'Helmut Markwort' hieß, sagte Markwort nicht. O-Ton Markwort: 'Wahlkampf-Spenden für Parteien sind ja auch ein guter Zweck. Nach dem Steuerrecht. Parteien sind doch auch ein guter Zweck. Ich hab‘ mich vielleicht nicht deutlich ausgedrückt.'"

Nein, diese Logik haut so gar nicht hin. Denn daraus würde ja auch folgen: Bitte jetzt alle an die AfD/ NPD/Die Rechte spenden. Guter Zweck? Eher das Gegenteil! Spannend ist aber auch, dass man mit der Versteigerung von Rollen in öffentlich-rechtlichen Serien grundsätzlich schon Geld für einen wie auch immer gearteten "guten Zweck" machen kann, wenn es nicht gerade um öffentlich bekannte, politische Zwecke geht. Oder wie ist das zu verstehen?

Die Grünen-Politikerin und stellvertretende Landtags-Präsidentin, Ulrike Gote, verurteilte jedenfalls Markworts Aktion:

"Er hat vorgeführt, dass man sich einen öffentlich-rechtlichen Sender zu Diensten machen kann und darf. Er hat gezeigt, dass sich ein Politiker durch den BR seinen Wahlkampf mitfinanzieren lassen kann."

Hier dürften Rundfunkbeitragsgegner mit chronischem Bluthochdruck und Aluhutträger gerne mal ganz laut schreien. Der BR fand die Aktion aber wohl auch nicht so witzig:

"Der zuständige BR-Redakteur Elmar Jaeger sagte, es werde unter keinen Umständen zu der Rollenbesetzung kommen. Der BR werde schließlich von Gebührengeldern finanziert."

Die Netflix-Altersvorsorge

Über welches Thema grübeln freie Journalist*innen noch so nach? Genau, das, was sonst gerne verdrängt wird: die Altersvorsorge. Sollte ich die paar Kröten, die so übrigbleiben, etwa in einem Portfolio aus Streamingdienst-Aktien investieren? Mit Serien gegen die Altersarmut? Na, wenn das nicht mal maximal millennialesk wäre. Auf den Gedanken könnte man jedenfalls kommen, wenn man einen Blick auf eine neue Prognose (Link zu Digital TV Resarch) zur Entwicklung von Streamingangeboten wirft. Denn es sollen

"bis 2023 innerhalb Westeuropas 69 % aller Haushalte auf einen kostenpflichtigen Streaming-Anbieter zurückgreifen. Gemäß Digital TV Research bleibt Netflix in Sachen Abonnenten-Power die Nummer eins auf dem Streaming-Markt. Bis 2023 wird mit 49,75 Millionen Nutzern gerechnet, was beinahe eine Verdopplung der momentanen Anzahl von Mitgliedern bedeuten würde. (…) Doch auch der Konkurrent Amazon Prime Video darf optimistisch in die Zukunft schauen. In 5 Jahren nämlich könnte sich der VoD-Dienst des Versandhändlers über 22 Millionen Abonnenten in der Region freuen, so die Voraussage."

Das berichtet jedenfalls Moviepilot.de. Was dann noch für die den Millennial-Traum Serien als Altersabsicherung sprechen würde, sind natürlich die finanziellen Auswüchse, die das Ganze erwarten lässt:

"Als Resultat der steigenden Abonnenten-Zahlen schießen auch die Einnahmen der Streaming-Dienste bis 2023 nach oben. Diese sollen sich von 4,44 Milliarden US-Dollar aus 2017 auf potentiell 12,47 Milliarden Dollar im Jahre 2023 sogar verdreifachen."

Dann würden all die Menschen bei Instagram nicht mehr #netflixandchill sondern #netflixandinvest verwenden? Bevor sich hier aber noch jemand von meinen dilettantisch-ironischen Finanztipps in den Ruin jagen lässt. Auf der FAZ-Medienseite schreibt Nina Rehfeld noch:

"Im Juli fiel die Netflix-Aktie dramatisch, nachdem der Abonnentenstamm zuletzt langsamer wuchs als erhofft. Im zweiten Quartal 2018 verzeichnete man statt der prognostizierten 6,2 Millionen Zugänge "nur" 5,2 Millionen neue Zuschauer. Womöglich hat das damit zu tun, dass Netflix seine Preise inzwischen ausgeklügelt staffelt. (…) Pläne, das Programm mit Werbung zu spicken, sorgten zudem für Verunsicherung: Einer Online-Umfrage unter 1612 amerikanischen Zuschauern mit Internetzugang zufolge könnte das Netflix bis zu ein Viertel seiner Abonnenten kosten."

Und zur Qualität der Inhalte heißt es mit Blick auf die Emmy-Verleihung:

"Netflix' 'Stranger Things' (zwölf Nominierungen), die Wrestlerinnen-Serie 'Glow' (zehn Nominierungen) haben nicht von ungefähr Kultstatus. Die außergewöhnlich gefilmte Western-Miniserie 'Godless' (sechs Nominierungen) steht bei den Fernsehkritikern auf der Favoritenliste. Ganz zu schweigen davon, dass der düstere Thriller 'Ozark', für den Jason Bateman als bester Hauptdarsteller und Regisseur nominiert ist, als neues 'Breaking Bad' gefeiert wird."

Langer Schwanz

Und dann ist da natürlich noch die Frage: Was bedeutet das alles eigentlich für das lineare Fernsehen und für die Serien-Angebote nationaler TV-Anbieter im Netz?

In der aktuellen Ausgabe von epd Medien (leider noch nicht frei online) schreibt Manfred Riepe: Das Grundproblem bei deutschen Fersenfilmprojekten sei, und dann zitiert er den "Dark"-Regisseur Baran bo Odar und eine Aussage die er im Winter in der Welt am Sonntag gemacht hatte (auch hier im Altpapier schon mal erwähnt), dass zu wenig "in Nischen gedacht" werde. Das Fernsehen versuche immer,

"so viel abzudecken, statt zu sagen, lass uns ganz speziell sein, am Anfang nur wenige anzusprechen und darauf zu vertrauen, dass es sich, wenn es gut ist, schon rumsprechen wird".

Ein Grund für diese andere Strategie sieht Riepe möglicherweise in der Theorie des langen Schwanzes, also der Long Tail Theorie. Demnach

"wird im Internet durch den Verkauf kleinerer Stückzahlen, aber vieler Nischenprodukte auf Dauer ein vergleichbarer Profit erwirtschaftet wie mit dem massenhaften Absatz weniger Premium-Produkte."

Darauf stützt sich ja generell das ganze Prinzip vieler Online-Händler, auf die Spitze getrieben natürlich von Amazon. Was die Serien im Besonderen angeht sieht Riepe darin die "sukzessive Ausdifferenzierung von Nischen-Interessen und die Bedienung marginaler Minderheitsthemen durch Streaming-Portale". Sie

"markiert eine Zäsur, die durch die digitale Medienentwicklung entstand. Dagegen sind Redakteure des linearen Fernsehens, eines traditionell analogen Mediums, aufgrund struktureller Vorgaben des Rundfunkwesens gezwungen, ihre Inhalte nach dem klassischen betriebswirtschaftlichen Modell zu konzipieren. Programmverantwortliche müssen eine möglichst große Zielgruppe ihres Ausstrahlungsgebietes, das Image des Senders und die Vorgaben des Sendeplatzes im Auge behalten."

Und was heißt das jetzt für meine Altersvorsorge? Zweierlei. Wenn es um die spätere Versorgung mit guten Serien geht, dürfte ich also auch dann noch fündig werden, wenn ich später zur schrulligen, Alpacawolle strickenden und auf Fußball-Splatter-Dramedy-Content stehenden Omi werde. Gibt ja nix, was es nicht gibt. Andererseits: Wenn ich mein Geld ruhigen Gewissens anlegen will, empfiehlt sich eventuell doch was anderes.

Denn es gibt ja immer wieder die Kritik an den Methoden und Bedingungen, mit denen Streaminganbieter bei der Produktion arbeiten. Zuletzt z.B. bei Zeit Online von Regisseur Peter Kosminsky (siehe Altpapier von Dienstag).

"Bei Netflix haben die Filmemacher keine Abnahmegarantie für ihre Ideen. Sie geben die Rechte an ihrem geistigen Eigentum an das Unternehmen ab. Wenn Netflix Nein sagt, können sie ihre Stoffe nirgendwo anders anbieten, weil sie exklusiv an das Unternehmen gebunden sind."

Die Fragen sind nun:

Bringen Netflix, Amazon und andere Anbieter also "frischen Wind in das angestaubte duale System des linearen Fernsehens", wie Riepe schreibt? Bringen sie "eine radikale Befreiung von der Fernsehbürokratie"? Oder stehen uns durch die Entwicklungen doch eher neue Abhängigkeiten bevor? "Die Debatte ist eröffnet."

Ich bin da mal ganz radikal und sage: beides. Denn durch den Erfolg von Netflix und Co. mit ebenjenen Nischenserien wird ja ziemlich deutlich, dass sowas sehr gut funktionieren kann. Und so stehen die Linearen unter dem Druck, sich ein wenig von ihren althergebrachten Mustern zu lösen.

Wenn die nationalen Anbieter, allen voran die klassischen TV-Sender, sich endlich mal trauen, mehr gute, etwas nischigere Serien anzubieten und die dann nicht nur im Nachtprogramm der Spartensender zu verstecken, sondern sie zusätzlich online noch viel größer zu fahren, könnten sie tatsächlich auch auf lange Sicht eine ernstzunehmende Konkurrenz für die VoD-Riesen sein.

Mit der neuen deutschen Serienwelle (wie letztens beim Standard getitelt) aus "Bad Banks", "Babylon Berlin" und "Deutschland 83" sind sowohl die Öffentlich-Rechtlichen als auch die Privaten ja auf einem vielversprechenden Weg. Und immerhin hat man ja (z.B. bei "Bad Banks") mittlerweile sogar entdeckt, dass es sowas wie Binge-Watcher gibt und es sich durchaus lohnen kann, eine ganze Staffel am Stück online zu stellen. Im Herbst/Winter stehen auch schon weitere vielversprechende Ausstrahlungen, wie "Das Parfum", "Servus Baby", "Unterleuten" und, und, und an…

Sag, wie hast Du’s mit der Bild?

Weniger vielversprechend sieht hingegen die Berichterstattung der Bild über den Fall des vermissten, höchstwahrscheinlich verstorbenen Daniel Küblböck aus. Beim Bild Blog wühlt sich Lukas Heinser durch die Mutmaßungs- und Fabulierfreude der Bild, die sich in fast 30 Artikeln über die (bisher ja noch recht unklaren) Ereignisse um das Verschwinden des ehemaligen DSDS-Stars äußern.

"Dabei werden irgendwelche Gerüchte kolportiert über das, was sich 'nach BILD-Informationen' ereignet haben 'soll'."

"In immer neuen Artikeln tackert die Redaktion Puzzleteile, die sie mutmaßlich, angeblich, vielleicht, offenbar irgendwo aufgetrieben hat, zusammen. Dabei stets im Fokus: das vermeintlich Abnorme. (…) Bei der Lektüre nimmt man zweierlei mit: Wer als Mann in Frauenkleidern herumläuft, hat offensichtlich psychische Probleme — und wer sich als Kind ungeliebt fühlte, springt halt zwangsläufig irgendwann von einem Kreuzfahrtschiff."

Man kennt das ja, aber das macht es halt auch nicht weniger scheiße.

Bei Spiegel Plus (€) stellt Ulrike Simon dann noch eine These über die Bild auf, die vor allem im Bezug auf politische Ereignisse interessant ist. Das Boulevardblatt sei quasi der Scheißefänger der deutschen Medienlandschaft.

"Jede Wohnung (…) habe einen Raum, der selten der schönste ist und Gästen eher dezent gewiesen wird: das Bad, und dort, im Speziellen, die Toilette. Ohne Klo in einer Wohnung, ich zitiere Bommarius (Anm. Altpapier: Christian Bommarius, ehemaliger Kollege von Simon) wörtlich, 'würde die Scheiße überall herumschwimmen'. Gottlob habe jede Wohnung ein Klo. Dieselbe Funktion in der deutschen Medienlandschaft nehme die Bild-Zeitung ein."

Man könne die Ansicht vertreten:

"Dank Bild gibt es rechts von ihr nichts Schlimmeres, das der Rede wert ist. Man könnte auch sagen: Ohne Bild gäbe es womöglich noch mehr Antidemokraten, die ohne Scheu den rechten Arm nach oben reckend grölend durch die Straßen ziehen."

Daran anknüpfend stellt sie die Frage:

"dient Bild mit ihrer Art der Berichterstattung womöglich einem übergeordneten, guten Zweck? Dem nämlich, dass sich dort aufgehoben fühlen kann, wer sich von allem und jedem unverstanden fühlt, nicht gerade zu den sympathischsten Zeitgenossen zählt, aber immerhin noch Teil der demokratischen Gesellschaft sein will? Konkret: Ist Bild Brandstifter oder Ventil?"

Den Begriff "guten Zweck" haben wir ja heute schon als sehr dehnbar kennengelernt. Das wäre dann in diesem Fall die "kleineres Übel"-Strategie. Man muss eine solche Argumentation nicht gut finden, aber in jeden Fall ergeben sich daraus viele Diskussions-Anknüpfungspunkte für’s Wochenende.


Altpapierkorb (Urheberrecht, Überwachung, Enthüllungs-Wettkampf, Spiegel)

+++ Urheberrecht bei Youtube, wer muss zahlen, wenn’s verletzt wird? Diese Frage hat der BGH nicht geklärt und den EuGH um Präzisierung gebeten. Die FAZ berichtet: "Der BGH setzte an diesem Donnerstag ein Verfahren über die Unterlassungs- und Schadenersatzklage eines Musikproduzenten aus und bat den EuGH um eine Auslegung verschiedener EU-Richtlinien." Auch beim Standard gibt es Infos.

+++ Gestern gab es das erste Urteil überhaupt, "das nach den Veröffentlichungen der Snowden-Dokumente die Rechtswidrigkeit der britischen Massenüberwachung feststellt." Netzpolitik.org berichtet über die entsprechende Entscheidung des EGMR. Die drei britischen NGOs Big Brother Watch, Open Rights Group und die Schriftstellervereinigung PEN hatten gegen den britischen Geheimdienst GCHQ und die für ihn verantwortliche britische Regierung wegen des Eingriffs in die Privatsphäre von Millionen britischer und europäischer Bürger geklagt.

+++ Sie wollen Vladimir Putin von seiner besten, schönsten, stärksten Seite sehen? Dann schauen Sie sich seine neue Personality-Show im russischen Staats-TV an oder klicken Sie sich zur SZ.

+++ "Faktenbasiert arbeitende Medien stehen vor einem nicht wirklich lösbaren Problem bei dem Versuch, nachhaltig über diesen Mann zu berichten", schreibt Konrad Ege in der aktuellen epd Medien (leider noch nicht frei online). Wer damit gemeint sein könnte? Verschiedene Horsts, aber in diesem Fall Donald Trump. Ege sieht einen Konkurrenzkampf bei der Enthüllungs-Berichterstattung über den US-Präsidenten und sieht dabei einen Konkurrenzkampf zwischen New York Times und Washington Post.

+++ Spiegel I: Über das Hickhack um die "Fusion der Redaktionen des gedruckten 'Spiegel' und von 'Spiegel Online', die wohl größte Kulturrevolution in der Geschichte des Nachrichtenmagazins seit Anfang der 70er-Jahre", schreibt Kai-Hinrich Renner in seiner "Medienmacher"-Kolumne bei der Berliner Morgenpost.

+++ Spiegel II: "Was ich künftig machen werde ist offen", sagt Klaus Brinkbäumer im Podcast-Interview bei Detektor FM über seine Zukunft. Zu seinem anstehenden Abgang als Spiegel-Chefred sagt er: "Es gibt keine journalistische Kritik an der Spiegel-Redaktion und deren Führung und ich hab Gründe für die Entscheidung der Gesellschafter bisher nicht gehört und entsprechend kann ich auch nur sagen, dass ich diese, die ich nicht kenne, nicht nachvollziehen kann".

+++ In der Türkei wurde eine österreichischer Student und Journalist verhaftet, berichtet die FAZ. Der Vorwurf? Na klar, Terrorpropaganda.

+++ Wer seine Fact-Checking-Skills trainieren will, kann das mit diesem Twitter-Account tun.

+++ Können Eigenproduktionen Youtube eine Konkurrenz werden für Streaminganbieter? Beim Tagesspiegel wirft Sophie Krause einen Blick auf die neuen "Youtube Premium"-Formate "LeFloid vs the world" "Neuland" und "Bullsprit".

Neues Altpapier gibt’s wieder am Montag.

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