Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 2. Oktober 2018
Bildrechte: Collage MEDIEN360G/Panthermedia/dpa

Das Altpapier am 2. Oktober 2018 Journalismus wird performativer

Mit einer Journalistenpreis-Ablehnung à la Marcel Reich-Ranicki oder T-Shirts, die in der Kanzleramts-Pressekonferenz das Aufsehen gut gekleideter BKA-Beamten erregen. Außerdem: "Babylon Berlin" schlägt "Inga Lindström" souverän. Was Google Apple für seine Siri-Präsenz bezahlt. Und eine öffentlich-rechtliche Zeitschrift verschwindet. Ein Altpapier von Christian Bartels.

Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 2. Oktober 2018
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Die tagesaktuell meistverbreitete Nachricht hat wieder mit Chemnitz, Rechtsradikalen sowie vielem Weiteren zu tun, um das es in den vergangenen Wochen oft ging. 

"... Geplant gewesen seien gewaltsame Angriffe auf 'die Mediendiktatur und deren Sklaven', so die Ermittler. Die Fahnder gehen davon aus, dass den Worten militante Attacken auf Politiker, Journalisten und andere Menschen folgen sollten, die in der Öffentlichkeit für den freiheitlichen Rechtsstaat stehen. Namen, wer im Fokus der Terroristen stand, haben die Ermittlungsbehörden offenbar nicht. Doch sie nahmen die Gefahr durch die Gruppe sehr ernst",

berichtet am ausführlichsten die Süddeutsche. Und flankiert das online unter anderem mit einem Bericht, der auf einem Bericht des Naumburger Tageblatts (einer Lokalausgabe der Dumont'schen Mitteldeutschen Zeitung) über einen Messerangriff auf einen freien Mitarbeiter, einen Journalisten also, basiert: Zu den Tätern habe die Polizei mitgeteilt, sie gehe davon aus, "dass es sich um Deutsche handelt". Meldungen über Verbrechen ohne Nennung der Herkunft mutmaßlicher Täter werden seltener, vermutlich weil zusehends mehr Medien erkennen, dass das Weglassen von Details, die anderswo genannt werden könnten, ihrer Glaubwürdigkeit schadet.

Ein weiterer Anknüpfungspunkt: die Reportage "Rechtsrockland" des MDR Thüringen [bei dem das Altpapier erscheint], die gestern abend im ARD-Programm lief. Im Kommentar auf der heutigen SZ-Meinungsseite taucht der darin anonymisiert erwähnte und verpixelt gezeigte André E. mit Klarnamen auf. Auch über solche Zusammenhänge wird vermutlich noch allerhand zu lesen, sehen und hören sein.

Erdogan, Dündar, Yigit – wie beim Schahbesuch 1967?

Außenpolitik ist längst auch nicht mehr leicht, zumal sie (außer wenn Donald Trump wieder getwittert hat, natürlich) vor allem als Innenpolitik ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt.

Dass die Medien des Landes auf Platz 157 der Weltrangliste der Pressefreiheit den Staatsbesuch ihres Präsidenten in Deutschland mit scharfer Kritik an diesem begleiten, war nicht zu erwarten. Sie feierten ihn natürlich "als Erfolg". Sie haben aber auch die Bilder, die dazu passen, bekommen.

"Der Teppich wurde ausgerollt, am Flughafen und vor dem Schloss Bellevue. Diese Bilder sind für Erdoğan sehr wichtig",

sagte Mesale Tolu, die seit ihrer Verhaftung und wesentlich späteren Freilassung in der Türkei bekannte Ulmer Journalistin, im taz-Interview. Dort beklagt sie auch, dass "die Bundesregierung" "viele Orte abgeriegelt" habe, so dass "die Menschen ... teilweise gar nicht durchgekommen", die gegen Erdogan demonstrieren wollten, wohingegen "die, die für Erdoğan schwärmen, ... frei durchgekommen" seien. Was aufs zur Verfügung stehende Bildmaterial natürlich auch Auswirkungen hatte.

Und dann war da noch die Szene in der Pressekonferenz mit Erdogan und Kanzlerin Merkel, an der der bekannteste türkische Exil-Journalist Can Dündar kurzfristig nicht teilgenommen hatte, damit sie stattfinden konnte. Für spektakuläres Bildmaterial, das etwa welt.de erst unbewegt und dann, sobald die Kameras sich auf die hinteren Reihen der Pressekonferenz gerichtet hatten, auch bewegt aufbereitet, sorgten der weniger bekannte Exil-Türke Adil Yigit und das Bundeskriminalamt. Ersterer zog sich ein T-Shirt mit den Aufschriften "Gazetecilere Özgürlük – Pressefreiheit für Journalisten in der Türkei" an, die Vertreter des letzteren trugen Hemd, Krawatte und Anzug und führten ihn ab. Tolu dazu:

"Ich hätte mir gewünscht, dass sich die anwesenden deutschen Journalisten mit ihm solidarisieren. Hätte das BKA nicht eingegriffen, hätten wir das Signal gesendet: Hier können Journalisten ihre Meinung sagen. Stattdessen haben die Sicherheitskräfte ihn abgeführt – vor den Augen des Verantwortlichen, der in der Türkei etliche Journalisten inhaftiert hat."

Wie Regierungssprecher Seibert dann twitterte, hatten die Beamten die T-Shirt-Beschriftung halt als Kundgebung eines politischen Anliegens oder so etwas empfunden, was bei Pressekonferenzen im Bundeskanzleramt, "unabhängig davon, ob es sich um ein berechtigtes Anliegen handelt oder nicht", eben nicht gestattet sei. "Dass Journalisten keine Protest-T-Shirts in Pressekonferenzen tragen dürfen, passt in die Schlips-und-Kragen-Zeit, aber nicht ins 21. Jahrhundert", sagte dazu Hendrik Zörner, Sprecher der Journalistengewerkschaft DJV, dem epd, und forderte ein "Entstauben" der Kanzleramts-Hausordnung. "Ein Grund soll auch gewesen sein, dass die für den Schutz Erdogans zuständigen türkischen Sicherheitsbeamten nervös reagiert hätten, hieß es" in der dpa-Meldung vom Tag: "Die deutschen Sicherheitskräfte hätten befürchtet, die türkischen Kollegen könnten sich auf den Fotografen stürzen."

Vielleicht lässt sich über Yigit streiten. Den sehr gelegentlichen Autor der taz, den diese im Februar ausführlich interviewt hatte, befragte nun zeit.de:

"Ich bin nicht zum ersten Mal in Deutschland bei einer Pressekonferenz mit türkischen Spitzenpolitikern ... Nie durfte ich eine Frage stellen. Dieses Mal wollte ich wenigstens auf diesem Weg etwas mitteilen",

erklärt Yigit dort. Das Mitteilen ist ihm gelungen, vielleicht sogar besser als wenn auf eine tatsächlich gestellte Frage Erdogan eine seiner Standard-Antworten gegeben hätte. Was rüberkam, sagt freilich nicht nur über die Türkei etwas aus.

"Schon lange hat ein Staatsbesuch die Bundesrepublik nicht mehr so polarisiert. Das letzte Mal vielleicht 1967, als der Schah von Persien kam. Damals starb Benno Ohnesorg",

kommentierte, mit Bezug auf Yigit, Dündar und die Kanzleramts-Pressekonferenz, in der Berliner Zeitung Markus Decker (der also noch für das Blatt schreibt, das inzwischen keine eigene Hauptstadtredaktion mehr hat ...). Zum BLZ-Text zu klicken lohnt aber auch wegen des enorm repräsentativ Staatsbesuch-Fotos oben drüber.

Die Bühne nutzen, um keine Nähe zu zeigen

Womöglich hat Adil Yigit durch seine T-Shirt-Aufschrift mehr Aufmerksamkeit erzielt als ihm auf andere Weise möglich gewesen wäre. Journalismus wird performativer. Autorinnen und Autoren, die eigentlich Texte schreiben, müssen auch so oder so auftreten können, wenn sie Kameras auf sich richten oder zumindest Blicke vieler weiterer Journalisten.

"Ich hatte mir tatsächlich überlegt, vorher abzusagen, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass ich ja daran tatsächlich auch eine Kritik habe und dass ich auch etwas habe, was ich eigentlich gerne da rüberbringen möchte, nämlich dass es wichtig ist, genau diesen Strukturen gegenüber kritisch zu bleiben und von denen eine Unabhängigkeit zu wahren. Ich habe mir gedacht, wenn man so etwas von außen kritisiert, ist es immer eine Kritik, die den Beigeschmack hat von 'Naja, du hast es ja nicht gewonnen'. Und ich habe mir gesagt, naja, wenn ich das jetzt gewinne, dann nutze ich diese Bühne auch",

sagte Laura Meschede im Interview mit Deutschlandfunks "@mediasres". Meschede könnte heute um 5.000 Euro reicher und überdies als Gewinnerin des Helmut-Schmidt-Journalistenpreises für ihren SZ-Magazin-Beitrag "Die Mensch-Maschine" ein bisschen bekannt sein. Sie hat aber die Bühne der Preisverleihung genutzt, um eine Kunst zu üben, für die in Deutschland immer noch am ehesten der 2013 verstorbene Marcel Reich-Ranicki steht, der vor zehn Jahren den Deutschen Fernsehpreis nicht annehmen mochte: die medienöffentliche Ablehnung eines zuerkannten Preises.

Das geschah, weil bei feierlichen Journalistenpreis-Verleihungen halt immer auch Journalisten anwesend sind, die (gerade während bei Preisverleihungen unvermeidlichen Laudationes und sonstigen Reden) gerne twittern, unter beträchtlicher Medienmedien-Öffentlichkeit. Davon zeugt Marvin Schades meedia.de-Beitrag mit vielen eingebundenen Tweets.

Und Meschedes Gründe verdienen Respekt. "Kritischer Journalismus hat die Aufgabe, gerade heute, ... Establishment, die herrschende Politik und auch, und darum ging es ja auch in meiner Rede, das vorherrschende Wirtschaftssystem zu kritisieren", erklärte sie im DLF-Interview, und:

"Der Helmut-Schmidt-Journalistenpreis ist ein Preis, an dem ich mehrere Punkte kritisieren würde. Zum einen wird er verliehen von der ING-DiBa-Bank und ist damit letzten Endes eine PR-Veranstaltung, wo Journalisten mit einem bestimmten Preisgeld ausgezeichnet werden dafür, dass sie sich von der ING-DiBa auszeichnen lassen. ... Zum anderen ist es aber auch so, dass ich es problematisch finde, wenn sich Journalisten auf die Seite stellen letzten Endes von Banken und der Politik. Das war eine sehr große Veranstaltung, wo Olaf Scholz und Herr Steinbrück davor eine Diskussion gehabt haben. Und das ist schon eine gewisse Nähe zu dieser Politik, die es bringt, wenn man sich auf solchen Veranstaltungen dann auszeichnen lässt, danach noch ein bisschen nett miteinander quatscht ..."

Diese gewisse Nähe zur Politik häufiger zu meiden, würde dem Journalismus und seiner Glaubwürdigkeit vermutlich grundsätzlich gut tun – und das sogar (um Steffen Seibert zu paraphrasieren) auch unabhängig davon, ob diese Politik berechtigte Anliegen verfolgt oder eher nicht.

"Babylon Berlin" schlägt "Inga Lindström"!

Wer am Sonntag gut performte: die ARD. Wie Sie gestern hier bereits in der verlinkten dwdl.de-"Zahlenzentrale" gelesen haben könnten, startete "Babylon Berlin" "auf 'Tatort'-Niveau". Ja, die gemeinsam mit Sky produzierte und dort schon 2017 erstausgestrahlte Serie hatte mit bis zu 7,83 Millionen sogar zweieinhalb Millionen Zuschauer mehr als ihr "stärkster Verfolger", der "Inga Lindström"-Film. Und falls Sie sonntagabends selten linear fernsehen: "Inga Lindström" ist nicht etwa die Kommissarin aus Niedersachsen, die heißt "Lindholm", sondern die Dachmarke für Schweden-Schmonzetten, die das ZDF sich ausgedacht hat, also ein echt nasser, pardon: dicker Fisch in der deutschen Fernsehfiktion der 2010er Jahre.

Weil es so spannend ist, aber auch um viel geht (meedia.de: "So schwach wie im September 2018 war Das Erste noch nie"!), sofern man viel Wert auf die repräsentativ ermittelten Einschaltquoten legt, reichten sowohl dwdl.de als auch ARD-Programmchef Volker Herres auf Twitter dann noch den "5-Minuten-Verlauf" nach, der einen faszinierenden Einblick in die Welt der Programmplaner gestattet:

"Gegen 21:40 Uhr hatte 'Babylon Berlin' gemessen an den ersten Minuten fast eine Million Zuschauer verloren. Um 21:45 Uhr zog die Reichweite allerdings noch einmal leicht an, was wohl mit dem Ende des Pilcher-Films im ZDF zusammenhängen dürfte. 7,92 Millionen Zuschauer wurden zu diesem Zeitpunkt gezählt, doch nur fünf Minuten später lag die Reichweite der Serie schon fast eine halbe Million niedriger",

heißt es bei dwdl.de, und:

"Mit Spannung wird die Branche nun auf den Freitag blicken, wenn die Quoten der nächsten drei Folgen vorliegen werden."

Was aber nur für solche Medienmedien-Spezis gilt, die sich sehr für Einschaltquoten interessieren. Wer auf den Fortgang von "Babylon Berlin" im linearen Fernsehen gespannt ist, muss dagegen auf den Donnerstagabend in der ARD blicken!


Altpapierkorb (jüngster Facebook-Skandal, Tim Berners-Lees Idee gegen so was, 1.200 Zuschriften zum Medienstaatsvertrag, "3sat-Kulturmagazin")

+++ Datenkraken-Skandale sind durch ihr regelmäßiges Auftreten bei bloß geringer Variation natürlich langweilig, aber es hilft ja nichts. Constanze Kurz müht sich in der FAZ-Feuilleton-Reihe "Aus dem Maschinenraum" redlich: "Der jetzige Facebook-Sicherheitsskandal ist nur der letzte Sargnagel der Illusion, dass die Datenkonzerne zwar alle Profilinformationen auswerten wollen, aber wenigstens dafür sorgen können, dass sie nicht in fremde Hände fallen. Mit viel Geschick haben es Datenkonzerne eine ganze Weile geschafft, sich als 'soziale Netzwerke' zu inszenieren und dabei ihr offenkundiges Geschäftsmodell vergessen zu machen." +++ Noch geschickter ist Google. Ingo Dachwitz von netzpolitik.org war mit seiner neulich hier erwähnten Recherche über die Spendier-Gießkanne, mit der Google vor allem deutsche Verlage begießt, nun auch bei "@mediasres" und sagte über den Erfolg dieser Imagekampagne: "Man sieht, dass Google inzwischen von den großen Tech-Plattformen unter Journalistinnen und Journalisten oder Medienorganisationen die Angesehenste ist ... Der Ärger konzentriert sich überwiegend auf Facebook."

+++ Wobei Google noch viel größeren Fischen noch viel, viel mehr spendiert: Apple "in diesem Jahr neun Milliarden US-Dollar", damit seine Suchmaschine im Safari-Browser und von Siri verwendet wird. So fasst t3n.de einen businessinsider.com-Bericht zusammen.

+++ "Internet-Nutzer sollen eine Plattform bekommen, über die sie ihre bisherigen Aktivitäten im Netz durchführen können, aber ohne, dass Unternehmen wie Google oder Facebook automatisch ebenfalls Zugriff auf diese Daten bekommen. Das betrifft etwa das Abrufen eines Online-Kalenders, das Streamen von Musik, das Schreiben von E-Mails oder Nachrichten oder das Sichern von Daten": Das ist die neue Idee von Tim Berners-Lee, einem der wesentlichen Erfinder des Internets, und sie heißt "Pod"/ "Personal Online Data Store". Darüber berichtet Barbara Wimmer auf futurezone.at. Berners-Lees Initiative heißt inrupt.com.

+++ Gerade war der (verlängerte) Einsendeschluss der "Medienpolitik zum Mitmachen!", und die SZ bekam von Staatssekretärin Heike Raab erste Ergebnisse genannt: Es gab "knapp 1200 Zuschriften", "zwischen umgangssprachlichen Äußerungen und Beinahe-Doktorarbeiten" sei alles dabei. Das Wichtigste steht am Schluss: "Die Rundfunkkommission wird sich erst 2019 wieder mit dem Thema beschäftigen", obwohl es bei der Ankündigung der Aktion noch gehießen hatte, das neue Gesetz solle "spätestens Ende des Jahres ... angewendet werden" können (Altpapier).

+++ Bei aller Sendeanstalten-Zeitungsverlage-Einigkeit, die inzwischen herrscht, will der RBB doch vors Brandenburgische Oberlandesgericht, um die in unteren Instanzen festgestellte "Presseähnlichkeit" seines Internet-Angebots RBB 24 klären zu lassen. Das werde "der allgemeinen Rechtssicherheit dienen", zitiert die Medienkorrespondenz Sendersprecher Justus Demmer.

+++ Jede Menge Geburtstage zurzeit. Zum zweiten von Funk, dem "Content-Netzwerk von ARD und ZDF für junge Menschen", schreibt der österreichische Standard: "Alle Videos gibt es zwar auch auf der eigenen Plattform Funk.net, aber auch auf Youtube, Facebook, Instagram und Snapchat – ein Gegensatz zum ORF, der im April bekanntgegeben hatte, seine Auftritte auf Facebook massiv zu reduzieren. Ein Youtube-Kanal ist dem ORF sogar gesetzlich verboten. Die Kritik, dass man amerikanische Plattformen damit mit Gebührengeldern fördere, gebe es auch in Deutschland, wo den Öffentlich-Rechtlichen gesetzlich mehr erlaubt ist. Die Kritik sei 'irgendwo berechtigt'", meint [Florian] Hager", der Programmgeschäftsführer. "Aber der einzige Auftrag, den ich hier umsetzen muss, ist es, 14- bis 29-Jährige mit öffentlich-rechtlichen Inhalten zu erreichen".

+++ Die taz lobt "eine feinfühlige Reportagereihe über den Mikrokosmos Schule" auf dem Privatsender Vox.

+++ Der Tagesspiegel stellt Peter Kurth, den "Charakterkopf mit großer Nase" aus "Babylon Berlin" als "Schauspieler der Stunde" vor.

+++ Die SZ-Medienseite stellt das Autorenkollektiv Richard Kropf, Bob Konrad und Hanno Hackfort vor, das mit "4 Blocks" eine der oft gelobten deutschen Serien schrieb, aber auch viele der sehr vielen ARD-/ ZDF-Krimiserien.

+++ Die FAZ-Medienseite gratuliert Gisela Schneeberger zum 70. und bespricht u.a. Netflix' Adolf-Eichmann-Entführungsfilm "Operation Finale" ("setzt ... auf emotionale Symbolik statt auf historische Tiefenschärfe").

+++ Radio Bremen "korrigiert seine Outsourcing-Politik" und holt Bereiche, die in Firmen wie Bremedia und Radio Bremen Media ausgelagert waren, "ins Mutterhaus zurück", berichtet mmm.verdi.de.

+++ Und falls Sie beim Stöbern im Internetauftritt von 3sat auf das "3sat TV- & Kulturmagazin" stoßen und angesichts des Titels mit Robert Menasse drauf die gedruckte Zeitschrift des unscheinbaren Auch-Kulturkanals für nur 9 Euro im Jahr (oder 13 in Österreich oder 21 in der Schweiz) abonnieren wollen, "alle inkl. Versandkosten"!: Das geht nicht mehr, die aktuelle Ausgabe ist die letzte, wie bislang bloß dwdl.de vermeldet hat.

Neues Altpapier gibt's wieder am Donnerstag.

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