Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 9. Oktober 2018: Angekettete Hand mit Stift in Handschelle. Im Hintergrund die Umrisse und Farben des Landes Bulgarien.
Bildrechte: Collage MEDIEN360G/Panthermedia

Das Altpapier am 9. Oktober 2018 Ausmaße, die wir uns nicht vorstellen können

Zwischen den Plätzen 111 bis 169 der Rangliste der Pressefreiheit geschieht Grausiges. Stabilität verschwindet in atemberaubenden Ausmaß. Bayerns Landtagswahl wird bereits international befeuert, etwa durch "memetische Kriegsführung". Zwei Themen, die wieder anschwellen: die AfD in den Medien und – brisanter – Medien in der AfD-Medienarbeit. Und Google+ reitet in den Sonnenuntergang, aber nicht ohne ein gewaltiges Datenleck zu hinterlassen. Ein Altpapier von Christian Bartels.

Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 9. Oktober 2018: Angekettete Hand mit Stift in Handschelle. Im Hintergrund die Umrisse und Farben des Landes Bulgarien.
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Gestern ging es an dieser Stelle um einen fürchterlichen Mord an einer Journalistin. Ob er wegen Viktoria Marinowas Beruf geschah, ist weiterhin unklar. "Dass Marinowa wegen ihrer Arbeit umgebracht worden ist, gilt der rechtsnationalistischen Regierung in Sofia und den ermittelnden Behörden als wenig wahrscheinlich", steht in nachrichtlichen Zusammenfassungen (Standard).

"Die Polizei und der Innenminister haben diese Möglichkeit heruntergespielt und die bulgarischen Medien haben das übernommen. In den Berichten wird teils gar nicht erwähnt, worüber Marinova ihn ihrer letzten Sendung berichtet hat",

sagt hingegen Atanas Tchobanov, Chefredakteur des Online-Investigativportals, für das Marinowas letzte Interviewgäste arbeiten, im taz-Interview (wobei dieses Portal jedoch nicht Bilov, sondern bivol.bg heißt; Bulgarisch wird freilich in kyrillischen Buchstaben geschrieben).

"Bulgarien ist nicht nur ein unbequemes, sondern oft auch gefährliches Pflaster für Journalisten. Vier Fünftel des Zeitungsmarktes werden durch den hoch umstrittenen Parlamentarier und Oligarchen Deljan Pejewski kontrolliert. Druck und Drohungen gegen Journalisten, Androhung sexueller Gewalt, das Anzünden ihrer Autos oder das Zusammenschlagen unbequemer Journalisten sind in Bulgarien nicht selten",

berichtet Florian Hassel, der Osteuropa-Korrespondent der Süddeutschen. Es wird also viel berichtet, wenngleich nicht unbedingt geglaubt, dass das viel hilft: "Wenn Marinowas Mörder im Dienst mächtiger Auftraggeber standen, sind die Aussichten nicht hoch, dass diese je gefunden und die Hintergründe ausgeleuchtet werden", schreibt Michael Martens auf der FAZ-Medienseite. In jedem Bericht und jeder Meldung kommen die Reporter ohne Grenzen mit ihrer praktischen Rangliste der Pressefreiheit vor. Vollständig sollte der Abbinder lauten:

"Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen steht Bulgarien auf Rang 111 von 180 Staaten und ist damit das am schlechtesten platzierte EU-Land."

Zumindest, falls nicht doch noch irgendwann die Türkei beitritt. Und dass dieses Land, bekanntlich Platz 157 der Rangliste, Schauplatz eines weiteren, zwar nicht belegten, aber rund um die Welt vermuteten Journalistenmordes ist, der einstweilen durch noch größere bzw. "grausigere" Rätselhaftigkeit Aufmerksamkeit erregt, was in diesem Fall aber mal nicht gegen die Nr. 157, sondern gegen die Nr. 169 derselben Rangliste spricht, illustriert am besten, wie übel die Lage global ist.

"Das saudische Konsulat in Istanbul ist ein unscheinbarer gelber Bau, nicht größer als ein Einfamilienhaus, mitten in einem beschaulichen Viertel", hat sich taz-Korrespondent Jürgen Gottschlich überzeugt, und dort ist der saudische Staatsbürger Jamal Khashoggi so spurlos verschwunden, als hätte die ARD eine weitere Folge "Mordkommission Istanbul" gedreht. "Das Gerücht, Khashoggi sei im Konsulat ermordet worden, sickerte zuerst aus türkischen Ermittlerkreisen durch."

Wahrscheinlich am umfangreichsten berichtet die Washington Post, das (bekanntlich Jeff-Bezos-besessene) Medium, für das Khashoggi schreibt. Mitautorin ist die deutsche Journalistin Souad Mekhennet. Instruktiv, was jüngeren Entwicklungen Saudi-Arabiens wie auch des dort lange geschätzten Reporters angeht, ist auch der Bericht der FAZ. Christoph Ehrhardt leitet ihn mit den Sätzen ein:

"Recep Tayyip Erdogan hat sich der Sache persönlich angenommen. Der seit einer Woche vermisste saudische Journalist Jamal Khashoggi sei ein Freund, den er schon lange kenne, sagte der türkische Präsident. 'Ich gehe der Angelegenheit nach', versicherte er. 'Wir werden die Ergebnisse selbstverständlich mit der Welt teilen.'"

Hilft es, in den Zusammenhang noch hinzuzufügen, dass Bundeskanzlerin Merkel Saudi-Arabien, sogar in ausdrücklichem Gegensatz zum Bundesnachrichtendienst (bei dem es sich aber nicht um die lange von Hans-Georg Maaßen geleitete Behörde handelt!), "gern als Stabilitätsanker im Nahen Osten" bezeichne, wie SPON es tut und Suchmaschinen bestätigen? Es hilft zumindest zu illustrieren, in welchem atemberaubenden Ausmaß Stabilität verschwindet.

Bayerns Wahl, global betrachtet

"Seither gehören Morddrohungen und die Androhung von sexualisierter Gewalt zu Ebners Leben. Sie hat sich daran gewöhnt",

heißt es, eher gelassen, am Anfang eines weiteren taz-Berichts zu einem eher anderen Thema. Doch wo genau in London das "Institute for Strategic Dialogue" sitzt, soll geheim bleiben. Dort hat Marlene Halser, die Suchmaschinen-Strategin der taz, die Wiener Extremismusforscherin Julia Ebner besucht und beobachtet, wie sie mit Kollegen "im Auftrag der Open Society Foundation – einer Stiftung des US-amerikanischen Milliardärs Georg Soros", rechtsradikale Online-Kampagnen zur bayerischen Landtagswahl untersucht.

Lesenswert ist der Artikel unter anderem, weil er die Methoden sowohl der "Trolle" (zum Beispiel: "memetische Kriegsführung" durch "frei verfügbare Bildergalerien mit Motiven, die rechte Inhalte teils satirisch aufbereiten, teils Ängste schüren und die sich online gut verbreiten lassen") als auch die ihrer Beobachter gut beschreibt:

"Das Facebook-eigene Crowdtangle beispielsweise zeigt mithilfe eines Browser-Plugins an, wer von wo aus einen beliebigen Artikel auf Facebook, Twitter oder Reddit geteilt hat und wie viele Menschen mit diesem Post in Form von Likes, Shares oder Kommentaren interagierten."

Und es wurde von Facebook eher nicht wegen des Überblicks über bestimmte politische Aktivitäten entwickelt, sondern um so etwas wie "heartwarming hyperlocal stories" bzw. Nutzer, die solchen gerne folgen, tracken zu können. Und kann von allen, die damit umgehen können, zu jedem Zweck verwendet werden.

Ob solche Kampagnen Wahlen tatsächlich beeinflussen können, bleibt umstritten. Jedenfalls habe das Londoner Projekt, obwohl die für valide Ergebnisse hinreichend "heiße Phase" in Bayern ja gerade erst anlief, "sehr viel mehr internationale Einflussnahmeversuche... als das im gesamten Wahlkampf vor der Schwedenwahl Anfang September der Fall gewesen ist", registriert. Dabei wurde in Schweden ja ein nationales Parlament, nicht bloß ein föderalistischer Landtag gewählt. Erkennen ließe sich so etwas etwa am "Pairing" von Pro AfD-Hashtags mit US-amerikanischen Hashtags.

Die AfD in den Medien, Medien in der AfD

Die Themenkreise AfD in den Medien und Medien in der AfD schwellen, gewiss im Zusammenhang mit den Landtagswahlen, jedenfalls wieder an. Um "Gaulands Gastbeitrag in der FAZ" ging es ebenfalls gestern hier.

"Wie es, wenn es um Populismus geht, anders nicht sein könnte, war der Artikel für die FAZ nach Maßstäben des Internet durchaus ein Erfolg", schreibt Marvin Schade bei meedia.de in einem Artikel mit vielen eingebundenen Tweets. Viele davon waren, erwartungsgemäß, sehr FAZ-kritisch und haben zum – ebenfalls erwartungsgemäßen – Verbreitungs-Erfolg beigetragen. Bei Verbreitung ist ja gleichgültig, ob sie in kritischer oder affirmativer Absicht erfolgt.

Besonders FAZ-kritisch äußert sich in einem eigenen Artikel zum Thema wiederum die taz. Die FAZ habe "eine der wichtigsten journalistischen Pflichten verraten: Sie hat die AfD-Ideologie nicht hinterfragt und eingeordnet, sondern den LeserInnen auf dem Silbertablett präsentiert", schimpft Sophie Spelsberg, und:

"Wessen Meinung in der 'Zeitung für Deutschland' erscheint, der kann so schlimm nicht sein. Dieser Rückschluss ist gefährlicher als der Beitrag selbst. Dass Gauland sich harmlos und überlegt präsentieren kann, liegt daran, dass in einem Gastbeitrag der Kontext fehlt."

Das Gegenargument der FAZ-Leute lautet ja, dass sie schon seit ewig Gastbeiträge aller Art enthält, etwa auch vom viel weiter oben erwähnten Recep Tayyip Erdogan.

[Falls wer an dieser Stelle Einordnung wünscht, meine persönliche Meinung:] Solcher Streit ist gewiss produktiv. Ob Medien aber die Unterstellung hilft, Leser könnten oder würden sich ohne Einordnung, also wenn ihnen nicht mindestens symmetrisch ein zweites Silbertablett hingehalten wird, keine eigene Meinung (oder gar eine falsche) bilden, scheint mir zweifelhaft. Ob all die Einordnungen problematischer Inhalte, die deutsche Medien bereits seit Jahren sehr häufig und offensiv vornehmen, häufiger ihr gutgemeintes Ziel erreicht haben oder das Gegenteil, wäre auch etwas, das internationale Denkfabriken mal analysieren könnten.

Problematischer für die AfD könnte ein Thema werden, das sich um eine t-online.de-Recherche ausbreitet. Nachbereitet wird sie bei meedia.de und im Tagesspiegel. Es geht darum, dass die ähnlich umtriebige wie wirkungsvolle Medienarbeit der AfD ihrerseits gerne Inhalte aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen übernimmt, durch ins Bildfeld gesetzte Botschaften weiterverarbeitet (wie Screenshots bei t-online.de eindrucksvoll zeigen) und unter AfD-Logo für eigene Zwecke weiterverbreitet.

Jonas Mueller-Töwe hat dazu auch Reaktionen bei den Anstalten eingeholt:

"WDR, NDR und SWR schrieben gleichlautend: 'Wir geben grundsätzlich kein Material an Interessensgruppen, Verbände oder Parteien ab, sofern damit ein Veröffentlichungsinteresse verbunden ist.' Auch der RBB gab an, Parteien grundsätzlich kein Material zur Verfügung zu stellen. Deswegen sei man bereits gegen die Verwendung von Sendungsinhalten durch die AfD vorgegangen"

Das klingt nicht so, als gebe es bereits eine übergreifende Strategie der Anstalten zum Thema. "ARD und ZDF prüfen rechtliche Schritte gegen AfD", lautet die Überschrift des am Samstag erschienenen Artikels. Schließlich ist die Verwendung von Bildmaterial zwischen Zitatrecht und Urheberrecht eine der großen Grauzonen im Echtzeit-Internet, in der längst nicht alles, was nicht legal sein könnte, verfolgt werden kann (und vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das unter anderen Bedingungen arbeitet, ohnehin seltener verfolgt wird als von privatwirtschaftlichen Unternehmen).

Google+ und andere Datenlecks

Und diese großen Grauzonen werden nicht kleiner, im Gegenteil. Zwei, drei Schlaglichter gehören auch noch zum wichtigsten Tagesgeschehen

"Google hat im Frühjahr entdeckt, dass persönliche Daten von hunderttausenden Nutzern seines sozialen Netzwerks Google+ für Dritte einsehbar waren. Aus Angst vor schlechter Nachrede und regulatorischem Druck wurde das Datenleck aber geheim gehalten, wie das Wall Street Journal berichtet. Der Google-Mutterkonzern Alphabet überlegt jetzt, Google+ abzudrehen",

meldete als einer der ersten im deutschen Sprachraum futurezone.at. Inzwischen ist klar (tagesschau.de mit Link zum blog.google-Eintrag "Protecting your data, improving our third-party APIs, and sunsetting consumer Google+"), dass Google+, eines der ganz großen sogenannten sozialen Netzwerke, zugemacht wird, und dass das "Datenleck" sehr groß war, seine Geheimhaltung Google aber lange bemerkenswert gut gelang. Vielleicht ja, weil weite Teile des Nachrichtenstroms über Google-Angebote laufen ...

Das einzige frisch bekannt gewordene Datenleck ist das aber nicht. Auf noch eines mit "geradezu atemberaubende Menge" von "125.929.660 eindeutigen E-Mail-Adressen" sowie "Profilen von mehr als 200 Millionen Menschen" macht Ingo Dachwitz bei netzpolitik.org aufmerksam. Da habe die Datenbank eines hierzulande praktisch gar nicht bekannten US-amerikanischen Unternehmens, das für "Microtargeting personenbezogene Daten aus öffentlichen und nicht-öffentlichen Quellen" sammelt (und schon ein paar europäische Ziele im Angebot haben dürfte), frei zugänglich im Netz gestanden. "Höchste Zeit, die Schattenindustrie der Datenhändler zur Verantwortung zu ziehen", fordert Dachwitz. Und

"Der Angriff auf Vertrauen und die Glaubwürdigkeit wird Ausmaße erreichen, die wir uns nicht vorstellen können",

sagte dann noch Wolfgang Blau im Rahmen einer Rede in Wien. Der Standard stellt ihn als Chef des Verlagshauses Condé Nast International vor, obwohl frühere Stationen Blaus beim Guardian oder Zeit Online wohl eindrucksvoller wären. Publizistisch sehr klangvoll klingen Vogue, Wired und Vanity Fair zumal in Europa ja nicht mehr. Doch Blaus Rede verdient Aufmerksamkeit. Nicht nur, weil er im Anschluss an die zitierte Passage Europas öffentlich-rechtliche Rundfunkanbieter als "eine Art Schutzwall" fürs "gesamte Medienökosystem ihres Landes" gegen solche Angriffe anpreist. Sondern vor allem wegen seiner Ideen für den "Beitrag, den Europa für die Weiterentwicklung des Internets leisten" doch noch leisten könnte. Der wäre:

"Schutzmacht des offenen Internets zu sein, was Standards und Open Source angeht und der Welt die Translation-Api, also die Software-Schnittstelle für maschinelle Übersetzung anzubieten",

nämlich zwischen all den Sprachen, die in Europa gesprochen werden. Ob die EU, deren Mitglieder bis hinab auf Platz 111 in der Rangliste der Pressefreiheit reichen, zu so etwas in der Lage ist?


Altpapierkorb (99-prozentige Überwachungswahrscheinlichkeit, "#MeToo-Orkan", welche ARD-Sendung "niemand braucht", eine gewisse Schere, E-Casting, Wissen auf dem Müll)

+++ Falls es Ihnen überm Strich an Dystopien mangelte: "Die Wahrscheinlichkeit einer internationalen, staatlichen Überwachung liegt bei 99 Prozent", und zwar deshalb, weil "die heutzutage genutzte Software – Betriebssystem wie Anwendungen - qualitativ nicht gut genug ist", um in Geräte eingebaute Späh-Anwendungen, etwa chinesische Spionage-Chips, erkennen zu können. Das sagte zumindest der Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen dem Handelsblatt.

+++ Wie massiv China letzte Unterschiede zwischen sich und Hongkong nivelliert, schildert Steffen Wurzel aus dem ARD-Hörfunkstudio Shanghai in Deutschlandfunks "@mediasres".

+++ Noch 'ne "Bankrotterklärung der Medienbranche": der "Code of Practice on Disinformation", den "Representatives of online platforms, leading social networks usw.", vor allem "Metamedien wie Google und Facebook", mit der EU-Kommission vereinbarten, meint Rainer Stadler (Neue Zürcher).

+++ Die Arte-Dokumentation "Fake America Great Again" heute um 20.15 Uhr wird u.a. im Tagesspiegel empfohlen.

+++ In den USA befindet sich einerseits der klassische Fernsehsender CBS "im Auge des #MeToo-Orkans", andererseits fliehe das Publikum klassischer Fernsehsender, berichtet Franz Everschor für die Medienkorrespondenz.

+++ Die ARD-Programmdirektion ist knallhart, wenn Sendungen länger nicht die erwarteten Einschaltquoten bringen, und verschiebt sie oder setzt sie gleich ab? Nein! Wenn "niemand die Sendung in ihrer jetzigen Form braucht", schon weil alle, die solche Sendungen brauchen könnten, sehr ähnliche zurselben Zeit im ebenfalls öffentlich-rechtlichen ZDF finden, dann macht die ARD mal eine Ausnahme. "Live nach Neun" hat inzwischen die 100. Ausgabe hinter sich, "und noch immer treten die schlechten Quoten auf der Stelle" (dwdl.de).

+++ Nicht nur ARD und ZDF, sondern auch die (auch aus dem Rundfunkbeitrag finanzierten) Landesmedienanstalten haben sich ausgelassen über das jüngste Bundesverfassungsgerichts-Urteil zum Beitrag gefreut. Dennoch müsse man bei beiden Anstalten-Gattungen "wohl eine gewisse Schere zwischen rechtlich-theoretischer Definition und praktischem Ist-Zustand konstatieren", meint Michael Ridder (epd medien).

+++ Den Film, zu dem sich das ZDF durch den "legendären 'Wir haben abgetrieben'-Titel des 'Stern' vom Juni 1971" inspirieren ließ, findet Silke Burmester für die Süddeutsche ganz okay.

+++ "Sogenanntes E-Casting ... heißt, man kriegt eine Szene geschickt, nimmt sich selber auf und schickt die zurück", erklärt der deutsche Schauspieler Rainer Bock, der auf diese Weise eine tragende Rolle in der jüngsten "Better Call Saul"-Staffel erhielt, ohne diese Serie zu kennen, uebermedien.de.

+++ Und Christian Jakubetz hat ein älteres Buch über digitalen Journalismus, das er einst selbst mitverfasst hat, noch mal gelesen und dann sein "ganzes Wissen zum Thema digitaler Journalismus wieder auf den Müll geworfen".

Neues Altpapier gibt's wieder am Mittwoch.

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