Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 29. November 2018: Die Pupille eines Auges zeigt die Weltkugel in den Deutschlandfarben, nur etwa zehn Prozent der Fläche sind grün. In den Weißflächen des Auges stehen die Logos von ARD und ZDF.
Bildrechte: Collage MEDIEN360G

Das Altpapier am 29. November 2018 Rosa Pony mit Regenbogenschweif

Warum ist es für das gesellschaftliche Klima fatal, dass wir aufgrund der eurozentrischen und Trump-lastigen Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen "unseren Bezug zum Ausland verloren" haben? Was hat die "Rhetorik der parlamentarischen Rechten" mit der Sprache von Bandenmitgliedern gemein? Ein Altpapier von René Martens.

Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 29. November 2018: Die Pupille eines Auges zeigt die Weltkugel in den Deutschlandfarben, nur etwa zehn Prozent der Fläche sind grün. In den Weißflächen des Auges stehen die Logos von ARD und ZDF.
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Der mehrfach ausgezeichnete Filmemacher Ashwin Raman geht seit Jahrzehnten da hin, "wo es weh tut", und reist als Ein-Mann-Team "in Regionen, in denen Filmemacher um ihr Leben fürchten müssen", hieß es vor rund zwei Jahren im Altpapier. Filme machen will der 72-Jährige zwar weiterhin, aber aus Kriegsgebieten will er künftig nicht mehr berichten. Das hat Raman Frank Rauscher von der Textagentur Teleschau erzählt, und der Weser-Kurier hat das Interview veröffentlicht. Interessanter noch als die Gründe für die Entscheidung Ramans sind die allgemeinen Betrachtungen zur Verfasstheit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die der Grimme-Preisträger im Gespräch anstellt. Er sagt zum Beispiel:

"Mich hat schon immer sehr geärgert, wie in den Medien überwiegend über Kriege berichtet wird - plakativ, reduziert auf Mord und Totschlag. Man sieht Bilder von Militäreinsätzen, vernimmt Zahlen über Tote. Aber das Leben vor Ort, der Alltag im Krieg, spielte im TV kaum eine Rolle. Wir haben nicht erfahren, wie es der Bevölkerung beispielsweise in Afghanistan geht. Das war schon Ende der 70er-Jahre so, und nach 9/11 war es nicht anders. Afghanistan wurde reduziert auf eine Art Hofberichterstattung. Es wurde über die Bundeswehr berichtet, ein wenig über Kabul, und das war es."

Ans Eingemachte geht er in der folgenden Passage:

"Die Auslandsberichterstattung ist im öffentlich-rechtlichen Fernsehen immer noch ein Stiefkind. Sehen Sie sich mal eine Woche lang die 'Tagesschau' oder die 'heute'-Nachrichten an, dann werden Sie feststellen, dass an die 90 Prozent der Beiträge von der Innenpolitik oder der europäischen Politik geprägt sind. Das Ausland wird zum großen Teil von Trump, Erdogan und Brexit geprägt. Auch am Korrespondentennetz sieht man, welche Stellung die Auslandsberichterstattung hat. Ein Korrespondent, der in Nairobi sitzt, deckt 38 Länder ab. Nicht besser ist es in Asien, im Mittleren und Nahen Osten. Es wird an der falschen Stelle gespart. Dass in Rom oder Genf jeweils mehrere Vertreter der Sender sitzen, zeigt die Gewichtung. Wir verlieren unseren Bezug zum Ausland. Wohin das politisch und gesellschaftlich führt, erleben wir bereits."

Raman macht hier insbesondere mit dem letzten Satz ein großes Fass auf, und das begründet er wie folgt:

"Wie können die Leute zu einer fundierten Meinungsbildung kommen, wenn die politische Aufklärung über Talkshows passiert, die sich zu 90 Prozent im Wahlkampfmodus mit Innenpolitik auseinandersetzen? So viele Menschen schimpfen über die Flüchtlingspolitik, aber sie wissen nicht wirklich, was es mit diesen Flüchtlingen auf sich hat, woher sie kommen, warum und unter welchen Umständen sie fliehen müssen."

Um es mal auf eine weitere Frage zuzuspitzen: Wäre, wenn die Öffentlich-Rechtlichen unter Auslandsberichterstattung mehr fassten als europäische Politik und ganz viel Trump, und fürs ARD-Fernsehen mehr als zwei Korrespondentinnen in Nairobi säßen, der Wissensstand über Flüchtlinge hier zu Lande größer? Sehr wahrscheinlich. Gäbe es dann auch weniger offenen Rassismus? Man weiß es nicht. Aber neue Stichworte zu liefern für die Debatte darüber, welchen Anteil am gesellschaftlichen Klima die Verflachung der politischen Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen in den vergangenen Jahren hat (nicht nur in Sachen Ausland), welchen Anteil also die Öffentlich-Rechtlichen an gesellschaftlichen Entwicklungen haben, die sie selbst immer mal wieder beklagen - das ist natürlich immer wertvoll.

Zur Sendezeit seines letzten Films aus Afghanistan (0.45 Uhr) im ZDF bzw. zur vorsätzlichen Unterforderung des Publikums äußert sich Raman auch:

"Als Trost hört man dann: 'Ach, die Leute gucken das doch in der Mediathek.' Stimmt vielleicht, aber das ist nicht Sinn der Sache. Ich produziere ja nicht für die Mediathek oder für meine Freunde und Verwandten. Es wird immer wieder erklärt, dass das Publikum am Abend eben etwas anderes sehen möchte. Doch das ist leicht gesagt, wenn man den Leuten die Alternativen vorenthält. Ich halte dagegen: Zeigt gute Dokumentarfilme um 20.15 Uhr, nicht nur einmal, sondern immer wieder, dann stimmen auch die Quoten! Die Zuschauer sind nicht so uninteressiert, wie die Fernsehmacher glauben."

Perkovics Wickelkleid

Zu den Preisen, die Ashwin Raman bisher noch nicht gewonnen hat, gehört der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Damit wiederum ist am Mittwoch (in der Sonderpreis-Kategorie) das 3sat-Magazin "Kulturzeit" prämiert worden. Welchen Preis Ekaterina Kes für ihren heute anlässlich der Auszeichnung auf der SZ-Medienseite erschienenen Artikel über einen "Redaktionsbesuch" bei "Kulturzeit" bekommen wird, vermag ich nicht zu prognostizieren. Zunächst widmet sich die SZ-Autorin Vivian Perkovic, die zum Moderator*innen-Team von "Kulturzeit" gehört:

"Auf dem Bambus-to-go-Becher von Perkovic steht: 'Fresst meinen Sternenstaub, ihr Langweiler.' Daneben ein rosa Pony mit Regenbogenschweif. Würde Perkovic ihren Dutt aufmachen, hätte sie auch so einen Schwung im Haar."

Ja, das steht wirklich im zweiten Absatz eines Artikels über die "Sendung mit der höchsten Gedanken- und Ideendichte im deutschen Fernsehen" (Laudator Denis Scheck bei der Preisverleihung laut dpa/Hamburger Abendblatt). Mein To-Go-Becher ist übrigens von Recup, und daneben steht ein porzellanes Kamel, das aus Zeiten stammt, in denen noch Briefbeschwerer produziert wurden. Meine Haarschwungoptionen sind eher limitiert. Schön, dass wir das geklärt haben, gell?

Was Kes bei ihrem Redaktionsbesuch noch aufgefallen ist:

"Der CvD, also der Chef vom Dienst, der die Sendung am Tag selbst anleitet, gibt sich ganz routiniert. Matthias Krag schlendert mit langen Schritten die Gänge des Hochhauses auf und ab, seelenruhig."

Coole Socke offenbar, dieser Krag. Indes: Wäre er in den "Gängen des Hochhauses" auf eine Weise unterwegs, für die der Begriff Schlendern eher nicht zuträfe, wäre mir aber auch nicht bang um die "Kulturzeit". 

Wer arbeitet noch für die Sendung? Zum Beispiel Anja Fix, "Kurzhaarschnitt, eckiges Brillengestell, freundliches Lächeln", und Monika Sandhack, "zierlich, schulterlanges Haar, höflich und distanziert". Also, mein Brillengestell …, aber lassen wir das, und gehen wir lieber auf das ein, was am späten Nachmittag jenes denkwürdigen Tages, an dem Ekaterina Kes das Innenleben einer Hanns-Joachim-Friedrichs-preiswürdigen Sendung ausleuchtete, zu notieren war:

"17.05 Uhr, Vivian Perkovic schlüpft in ein pinkes Wickelkleid mit Leopardenmuster. Der Blümchenrock, der schon seit ein paar Tagen in der Garderobe hängt, passt wieder nicht, 'wir haben in letzter Zeit so schwere Themen', sagt sie, da gingen Blümchen einfach nicht. Also Leoprint. Dazu eine Goldkette in XXL. Später im Studio sieht die Kombi seltsamerweise überhaupt nicht schräg aus. Das muss die eigenwillige Magie des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sein."

Ebenfalls bei 3sat lief bisher der "Kulturpalast", der wird nun aber eingestellt, am Samstag läuft die letzte Sendung, wie nachtkritik.de kurz meldet. Wir hoffen mal, dass in den Nachrufen auf die Sendung mehr zu lesen sein wird als über die Wickelkleider, Goldketten und Haarschwungoptionen der Moderatorin Nina Sonnenberg.

Gaulands Gangstersprache

Die Seite des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gehört zu den von Altpapier-Autoren eher selten frequentierten Seiten, doch gerade hat diese einen instruktiven Impulsvortrag Heinrich Deterings veröffentlicht, den der Professor für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Georg-August-Universtität Göttingen, bei Vollversammlung des ZK am vergangenen Wochenende gehalten hat. Das Thema: "Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten – 'Wer ist wir'?" Detering geht darin unter anderem auf die berüchtigte Rede Alexander Gaulands ein, in der er mit Blick auf die damalige Bundesintegrationsbeauftragte Aydan Özoguz "Entsorgungs"-Fantasien zum Ausdruck brachte. Die Berichterstattung darüber habe zu kurz gegriffen, meint Detering:

"Vor AfD-Anhängern im Eichsfeld hat Alexander Gauland über Frau Özoguz bemerkt: 'Ladet sie mal ins Eichsfeld ein, und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist. Danach kommt sie hier nie wieder her, und wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können.’ Nicht nur das 'entsorgen' sollte hier aufhorchen lassen, das für Schlagzeilen und nachträgliche Relativierungen sorgte, sondern noch zwei andere Aspekte. Erstens: Warum wird Frau Özoguz, wenn ihr von den Bewohnern des Eichsfeldes gezeigt worden ist, 'was spezifisch deutsche Kultur ist', anschließend 'nie wieder her' kommen? Welches Spezifikum der spezifisch deutschen Kultur sollte hier der Frau Özoguz vermittelt werden? Welcher Art ist diese Vermittlung, wenn die Adressatin anschließend 'entsorgt' werden muss? Und zweitens: Wer ist das 'wir', das Frau Özoguz 'in Anatolien entsorgen' will? Es sind, folgt man dem Text, die Vertreter jener spezifisch deutschen Kultur. Sie gleichen zum Verwechseln Bandenmitgliedern, die es ihren Opfern erst richtig zeigen, sie dann erledigen und schließlich entsorgen. Nein, Gaulands Sprache ist auch hier wahrhaftig nicht die Sprache Goethes und Fontanes. Sie ist bloß der schlecht verkleidete Jargon von Gangstern."

Die Schlagworte Gangster und Bandenmitglieder sind in dem Zusammenhang durchaus hilfreich bzw. erfrischend - zum einen, weil sie neue Perspektiven beim Schreiben über Gauland und Co. eröffnen könnten. Zum anderen: Von Gangstern und Bandenmitgliedern sind viele Journalisten ja ohnehin auf eine manchmal irritierende Weise fasziniert. Insofern liefert Detering auch eine implizite Teilerklärung dafür, warum Medien der "Rhetorik der parlamentarischen Rechten" so viel Raum geben.

1968 und die Medien

Gretchen Dutschke, die Ehefrau des verstorbenen Rudi Dutschkes, wird nicht gerade selten interviewt zu ungefähr allem rund um 1968, und dennoch lohnt es sich, das Gespräch zu lesen, das die Medienwissenschaftlerin Dorna Safaian mit ihr für Geschichte der Gegenwart geführt hat. Es geht um das Thema 1968 und die Medien - nicht nur unter dem Aspekt Springer versus Studentenbewegung.

"Fernsehen etablierte sich in jener Zeit als zentrales Massenmedium, 1967 wurde das Farbfernsehen eingeführt. Die Studentenbewegung hat dieses Medium bewusst genutzt und auch dadurch an Breitenwirkung gewonnen",

konstatiert Safaian. Daraufhin Dutschke:

"Das wurde immer klarer und hat auch viele Konflikte gebracht, weil Rudi sehr oft als Gesprächs­partner ange­fragt wurde. Wenn er im Fern­sehen auftrat, konnte er die Protestaktionen erklären. Das hatte seine Wirkung, das war Rudi sehr bewusst. Er wurde aber am meisten ange­fragt. Das machte andere eifer­süchtig. Da kam auch Mobbing vor. Vor allem war Rudi der Überzeugung, dass eine antiautoritäre Bewegung keine Führungspersönlichkeit haben sollte. Für ihn lag da ein Widerspruch (…)"

Ein weiterer Aspekt in dem Interview:

"Die Tendenz der Massen­me­dien zur Perso­na­li­sie­rung entwi­ckelte sich in jenen Jahren. Es fehlte hier auch an Erfah­rungs­werten. Wie sehr war man eigent­lich von der medialen Brei­ten­wir­kung über­rascht?

fragt Safaian. Gretchen Dutschke sagt dazu, sie habe das

"Ich habe das Problem mit Rudis Rolle in den Medien immer als eine ideologische Frage gesehen. Für ihn standen mit dieser Rolle einfach die antiautoritären Ideale auf dem Spiel. Was allerdings wirklich überraschend war, war das Interesse der bürgerlichen Presse. Magazine wie Stern und Spiegel, die nicht zum Springer-Verlag gehörten, haben nämlich gemischt berichtet, also positiv und negativ. Sie haben auch Geld gezahlt – viel Geld."

Dass "die Tendenz der Massenmedien zur Personalisierung" sich bereits Ende der 1960er Jahre entwickelte - darüber müsste man vielleicht mal länger nachdenken.


Altpapierkorb (Implant Files, Steffen Meyn, russische Auslandsmedien, Kommentare auf der Facebook-Seite der Bild-Zeitung)

+++ Während Ashwin Raman nicht mehr über Kriege berichten will (siehe oben), will Dorothea Ramsauer das weiterhin tun. Allerdings ist sie auch 23 Jahre jünger als er. Olivera Stajić stellt die freie Journalistin, die "seit fast zwanzig Jahren als Krisenberichterstatterin" tätig ist, im Standard vor.

+++ In medienjournalistischen Rückblicken auf das Jahr 2018 wird bald möglicherweise vom Herbst der internationalen Großrecherchen die Rede sein. Mitte Oktober kamen zunächst die CumEx-Files - die deutsche TV-Dokumentation dazu war Thema in diesem Altpapier -, Anfang November der zweite Teil der Football Leaks, und seit dem vergangenen Wochenende kennen wir nun die Implant Files, die Auskunft über Missstände im Medizinproduktgeschäft geben. Den ARD-Film zum Thema ("Außer Kontrolle – Das gefährliche Geschäft mit der Gesundheit") habe ich für die Medienkorrespondenz besprochen.

+++ Implant Files (II): Auf französischer Seite an dem Projekt beteiligt ist die Zeitung Le Monde, die "im Rahmen dieser Recherchen (…) bei staatlichen Stellen Informationen über die Zulassung verschiedener Gerätschaften einholen (wollte), die sich als fehlerhaft erwiesen. Die Einsicht wurde Le Monde mit dem Hinweis auf das Gesetz zum 'Schutz des Geschäftsgeheimnisses' verweigert, das erst im Juli und trotz des Protests der Medien und Journalistenverbände erlassen wurde." Darüber berichtet Jürg Altwegg auf der FAZ-Medienseite. Die Zeitung klagt nun gegen den französischen Staat, "um die Akten auf juristischen Beschluss hin zu bekommen".

+++ Dass die russischen Auslandsmedien unterschiedliche Strategien verfolgen, machen Patrick Gensing und Silvia Stöber für den "Faktenfinder" der "Tagesschau" deutlich. Sie befassen sich unter anderem mit dem Videoangebot Redfish und dem Facebook-Kanal In the now, die, anders als die aufs rechte Milieu zielenden RT Deutsch und Sputnik, ein eher links angehauchtes Publikum im Visier haben.

+++ "Aussagen von Landespolitikern und das Verhalten von Behörden haben unsere Trauer und unseren Schmerz verstärkt", schreiben die Angehörigen des im September im Hambacher Forst zu Tode gekommenen Journalisten und Dokumentarfilmers Steffen Meyn in einem Offenen Brief. Dem nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul (CDU) werfen sie vor, Meys Tod instrumentalisiert zu haben. Darüber berichten die taz und Spiegel Online.

+++ Ebenfalls bei Spiegel Online: Arno Frank hat mit Annette Ramelsberger über das 2000-seitige Buch "Der NSU-Prozess. Das Protokoll" gesprochen, an der die SZ-Redakteurin mitgewirkt hat - für sie das "wichtigste Projekt, das ich in meinem journalistischen Leben jemals geschultert habe".

+++ Hitler-Fans, die sich in den Facebook-Kommentaren auf dem Account der Bild-Zeitung austoben können, ohne offenbar die Löschung ihrer Wortmeldungen befürchten zu müssen, sind aktuell Thema beim Bildblog. Der Text wurde übrigens angeregt durch einen Hinweis des noch recht neuen Twitter-Accounts @bild_fb_watch.

+++ "Sieben Monate nach einer schweren Attacke auf zwei Fotojournalisten am Rande eines Neonazi-Treffens im thüringischen Fretterode sind die Ermittlungen abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft wird demnächst Anklage gegen zwei Männer aus der rechtsextremen Szene erheben." Darüber berichtete das NDR-Medienmagazin "Zapp" am gestrigen Abend. Es geht um einen unter anderem in diesem Altpapier aus dem Mai aufgegriffenen Fall, den aus aktuellem Anlass auch die FR rekapituliert.

+++ Der Text über das Neue Deutschland, der am Dienstag in der SZ erschienen ist (siehe Altpapier), hat den ND-Redakteur Moritz Wichmann zu einem Bullshit-Bingo für Journalisten inspiriert, die sich künftig mit der Zeitung zu beschäftigen gedenken ("Mit diesen Textbausteinen machen Sie garantiert nichts falsch").

+++ Und in der aktuellen SZ singt Heribert Prantl ein Loblied auf die gerade erschienene Zeitschriften-Fassung des Grundgesetzes (siehe Altpapier von Mittwoch). Die von dem Blattmacher Oliver Wurm umgesetzte Idee sei "verblüffend einfach und verblüffend wirkungsvoll".

Neues Altpapier gibt es wieder am Freitag.

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