Das Altpapier am 18. April 2019 Kombinationssport Biaslon

Was wir sehen hängt vor allem damit zusammen, was wir sehen wollen. Ein Beispiel dafür ist der Mueller-Report, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Ein anderes sind die Reaktionen auf den Brand der Kathedrale von Notre-Dame. Die Fehlschlüsse geschehen oft unbewusst. Die gute Nachricht ist: Wir können etwas gegen sie machen. Ein Altpapier von Ralf Heimann.

Collage zur Medienkolumne Das Altpapier vom 18. April 2019: Seitliche Silhouette eines Kopfes mit Blickrichtung hin zu einem Apfelbaum. In der oberen Kopfhälfte ist eine Birne zu sehen.
Bildrechte: Collage MEDIEN360G / Panthermedia

Eine der größten Überraschungen des bisherigen Medienjahres war für viele Beobachter wahrscheinlich die Meldung, dass Donald Trump auch nach Ende der Ermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller nun doch einfach ohne Konsequenzen Präsident bleiben darf. Für andere wäre die Überraschung wahrscheinlich ebenso groß ausgefallen, wenn sich mit der Veröffentlichung der vierseitigen Zusammenfassung des Berichts herausgestellt hätte, dass Donald Trump die geltenden Gesetze rund um die Präsidentschaftswahlen vor drei Jahren durch Absprachen mit Russland doch etwas zu weit strapaziert hätte. Die eine Seite, zu der Trump selbst gehört, sieht sich bereits vollkommen entlastet, während sich die andere Seite von den Ergebnissen des Berichts nicht beeindrucken ließ.

Heute ist wahrscheinlich mit der nächsten Überraschung zu rechnen, jedenfalls für einige, denn der komplette Bericht soll am Nachmittag veröffentlicht werden, wie der Deutschlandfunk schon mitten in der Nacht meldete und seitdem auch praktisch jedes andere Medium.

Bislang gibt es lediglich Streit um das Prozedere der Veröffentlichung. Später werden sich die Auseinandersetzungen dann vermutlich auf andere Punkte ausweiten – zum einen schätzungsweise auf die im Bericht geschwärzten Stellen und dann natürlich sicher auch auf die nicht geschwärzten. Am wichtigsten wird allerdings wohl wieder nicht das sein, was nun sichtbar oder nicht sichtbar im Text steht, sondern das, was die jeweilige Seite darin lesen möchte. Um das Wunschdenken also, um das es schon beim letzten Mal ging, als das Thema im Altpapier vorkam.

Wäre dieses Wunschdenken ein Mensch, hätte man ihm oder ihr vermutlich den nicht ganz so schönen Namen "Strippenzieher:in" gegeben. Aber so hat die Wissenschaft die Familie einfach "Bias" genannt. Vor allem das Familienmitglied "Confirmation Bias" treibt in der Welt nun schon seit vielen Jahren sein Unwesen. Menschen sehen vor allem das, was sie sehen wollen. Das betrifft sogar Forscher, die das Phänomen untersuchen. Liberale Wissenschaftler sehen in der Tendenz eher einen Hang zur konservativen Berichterstattung, konservative eine Neigung zur liberalen. Und auch dieses Familienmitglied hat einen Namen: Blind Spot Bias.

Es ist also kurz gesagt teuflisch. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf werfen wir nun noch mal einen Blick auf die Berichterstattung über den Kirchenbrand in Paris (Altpapier gestern).

Wunsch und Wirklichkeit

Sascha Lobo fasst die Reaktionen auf das Feuer in seiner Spiegel-Online-Kolumne mit dem Satz zusammen:

"Wer zu Notre-Dame schrieb, schrieb zuerst über sich selbst: Reflex und Reflexion."

Rechte Verschwörer meinten nun endlich die von ihnen seit Jahren verbreitete Prophezeiung des Abendland-Untergangs sich selbst erfüllen zu sehen. Das eher zum liberalen Spektrum gehörende Medium Buzzfeed dagegen wollte gern etwas anderes sehen, aber auch das war eher Wunsch als Wirklichkeit.

Lobo:

"Es handelt sich um einen Rechtschaffenheitsreflex, der in sozialen Medien nicht selten ist: Man möchte nicht, dass eine Nachricht stimmen könnte, also wird sie auf alle erdenklichen Arten und Weisen bezweifelt. Oder ignoriert."

So dementierte Buzzfeed, dass Nutzer in den einschlägigen sozialen und asozialen Medien mit lachenden Smileys auf den Kirchenbrand reagiert hätten, was so aber tatsächlich passiert war.

Große Verwirrung. Wie ist das nun zu deuten? Können wir uns also doch einfach auf Vorurteile verlassen? Oder was könnte man sonst daraus schlussfolgern?

Noch einmal Sascha Lobo:

"Wenn man daraus etwas schlussfolgern kann, dann, dass es in jeder beliebigen Gruppierung einen Anteil von Leuten gibt, die bereit sind, beim für sie passenden Anlass in sozialen Medien wirklich jede Monstrosität von sich zu geben."

Ausnahmsweise einig sein dürften sich dann doch alle in einem Satz, der als einer der ersten Kommentare unter dem Text erscheint. Dort steht:

"Es ist längst zu spät für eine entspannte Diskussion."

Diesen Eindruck erweckt auch der Text, den Patrick Gensing und Silvia Stöber für den Tagesschau-Faktenfinder geschrieben haben, und in dem es ebenfalls um Gerüchte und Spekulationen geht.

Nur um einen Eindruck zu vermitteln:

"Für Spekulationen hatten Fotos im Netz gesorgt, auf denen angeblich eine Person auf dem Dach zu sehen sei, die möglicherweise den Brand gelegt haben könnte. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine Statue."

Sie weisen auch darauf hin, dass Donald Trump noch den Rat gegeben habe, die Sache mit Löschflugzeugen anzugehen, was der hölzernen Dachkonstruktion wahrscheinlich den Rest gegeben hätte – und wer weiß, vielleicht wäre dann heute nicht der Mueller-Bericht das dominierende Thema, sondern die ebenfalls zum Einsturz gebrachten transatlantischen Beziehungen. 

Shit happens

Aber weiter mit den Wahrnehmungswünschen.

Für die Medienkorrespondenz hat Dieter Anschlag sich mit der Reaktion der öffentlich-rechtlichen Sender auf die Kritik an der Berichterstattung über die brennende Kirche in Paris beschäftigt. Er schreibt:

"Sie haben immer eine Ausrede bei ARD und ZDF, wenn man ihnen vorwirft, etwas falsch gemacht zu haben. Kritik zu ertragen, ist nicht ihre Stärke, Selbstkritik noch weniger. Sie haben immer alles richtig gemacht. Sie sind ein durch und durch hermetischer Verein, dessen Mitglieder sich immer wieder gerne selbst bestätigen, wie richtig sie alles machen. Doch für das Versagen gerade der ARD bei der Berichterstattung am Tag des Brandes von Notre-Dame gibt es keine Entschuldigung."

"'Shit happens' – ARD reagiert auf Kritik"

Die Überschrift erweckt nun den Anschein, die ARD habe hier einen Fehler eingestanden. In Wirklichkeit ist der Fehler, den ARD-Programmchef Volker Herres einräumt, aber lediglich der, dass der Bericht, der in der 20-Uhr-Tagesschau an erster Stelle hätte erscheinen können, erst um 19.59 Uhr übertragen worden sei. Das auch schon mal im Zusammenhang mit Fehlereingeständnissen erwähnte "Shit happens" bezieht sich also hier lediglich auf die Tatsache, dass alles sehr schnell gehen musste, was aber nicht möglich war.

Im Interview mit Daniel Bouhs fürs NDR-Medienmagazin "Zapp" erklärt Volker Herres das alles noch etwas genauer.

"Natürlich wäre dieses Stück der Aufmacher in der Tagesschau gewesen, so war’s auch redaktionell geplant. Aber er ist so kurz vor der Sendung eingelaufen und hatte dann ein technisches Tonproblem, dass das Stück live gesprochen werden musste vom Korrespondenten, und damit konnte es nicht auf die Position eins, sondern rutschte etwas nach hinten, was natürlich einen unglücklichen Eindruck nach außen macht, weil es den Eindruck erweckt, wir hätten den Stellenwert dieses Desasters in Paris nicht richtig eingeschätzt."

Könnte also sein, dass es in diesem Fall einfach so war, wie Volker Herres sagt. Allerdings enthält auch das, was er in den folgenden sieben Minuten des Interviews sagt, keine nennenswerteren Spuren von Selbstkritik. Könnte also auch sein, dass Dieter Anschlag mit seiner Einschätzung richtig liegt. Und was alles noch verzwickter macht: In diesem Fall könnte auch beides stimmen.

Zuletzt noch ein Beleg dafür, dass Maschinen dem Menschen immer ähnlicher werden. Dem Anschein nach haben Youtubes Algorithmen ein ganz ähnliches Problem wie die menschliche Wahrnehmung. Sie reagieren auf Reize und wollen dann Dinge sehen, die in Wirklichkeit gar nicht vorhanden sind.

Im Fall des Pariser Kirchenbrands erkannten sie in den himmelwärts ragenden Rauchsäulen offenbar die schmelzenden Türme des World-Trade-Centers und blendenten in den USA und Südkorea dazu passende Informationen ein, wie unter anderem Spiegel Online berichtet.

Strategien gegen Fehlschlüsse

Was aber macht man nun mit diesen Sinnen, auf die man sich anscheinend ja so gar nicht verlassen kann?

Janina Kalle hat sich in einem sehr lesenswerten Text, der in der Märzausgabe des DJV-Magazins Journalist erschienen und seit dieser Woche online ist, mit Strategien beschäftigt, den Schurken aus der verlotterten Bias-Familie beizukommen. Und das nennt man, natürlich, Debiasing.

Dazu gibt es unterschiedliche Techniken. Die meisten sind naheliegend, in Redaktionen aber dennoch nicht sehr weit verbreitet. Der oben schon erwähnte Bestätigungsfehler (Confirmation Bias) lässt sich zum Beispiel leicht dadurch konterkarieren, dass jemand die Aufgabe bekommt, Gegenargumente zu finden, die in vielen Fällen nicht mal durch die Wahrnehmung unterdrückt werden müssen. Das erledigen schon die Hierarchien.

"Um (…) die machtpolitische Komponente in den Diskussionen möglichst klein zu halten (wer widerspricht schon gerne dem eigenen Chefredakteur), ist es sinnvoll, ab und zu eine kritische Stimme zu bestimmen. Und zwar immer eine andere. Diese Person hat die Aufgabe, Bedenken zu einer Entscheidung, zu einem Thema oder einer Recherche zu äußern. Vorbedingung ist natürlich, dass die Redaktionsleitung diese Kritik als produktiv schätzt."

Eine weitere Technik, die schon so manchen Reinfall verhindert hätte, ist die Pre-mortem-Analyse.

"Die Redaktion versetzt sich vor der Veröffentlichung in die Zeit nach der Veröffentlichung. Die Annahme: Der Beitrag, die Sendung, die Recherche, der Text oder das Heft waren ein Desaster. Woran könnte es gelegen haben?"

Diese Frage hat sich vielleicht auch der DJV-Vorsitzende Frank Überall gestellt, bevor er Wladimir Putins PR-Sender RT Deutsch die Antworten verweigerte. Im auf der FAZ-Medienseite erschienenen Interview (45 Cent bei Blendle) mit Michael Hanfeld  begründet er wie folgt, dass er mit dem Sender nicht spricht:

"(…) RT Deutsch sind keine Informationsmedien, sondern Propagandainstrumente des Kremls."

Das klingt plausibel. Am Ende bleibt aber doch der Eindruck zurück, dass es hier vielleicht auch ein klein wenig um persönliche Befindlichkeiten gehen könnte. Und das liegt vor allem an diesem Satz in der Antwort auf eine spätere Frage, immer noch zum gleichen Thema:

"Und für Propaganda spricht auch, dass RT Deutsch ein mehr als sechs minütiges Hetzvideo über mich gedreht hat, das in der Forderung meines Rücktritts gipfelt."

Die Vierte Gewalt. Jubelnd

Zum Abschluss möchte ich gern noch auf eine Rede hinweisen, die der ehemalige taz-Chef und heutige Stern-Autor Arno Luik beim Demokratiekongress der Stuttgarter Initiative "Die Anstifter" gehalten hat, und die in der Wochenzeitung Kontext erschienen ist. In der Rede geht es, wenn man so will, auch um eine Wahrnehmungsverzerrung. Luik bezweifelt nämlich, dass der Journalismus tatsächlich das ist, für was er sich hält: also die Vierte Gewalt, deren Aufgabe es der Definition nach wäre, die anderen Gewalten zu kontrolllieren.

Dass das nach Luiks Empfinden nicht so gut gelingt, ist laut Interpretation einerseits – und das ist nicht ganz so überraschend – Folge des Wunsches nach Nähe zu Macht

"Jedes Jahr, im Winter, gibt es den Bundespresseball an einem noblen Ort in Berlin, im Adlon. (…) das Wichtigste ist: Wer darf am Tisch des Bundespräsidenten, der politisch Mächtigsten sitzen? Wenn man da sieht, wie bollestolz die Chefredakteure oder Herausgeber der wichtigsten Zeitungen oder anderer Medien dann sind, wenn sie da, direkt bei der Macht, Wange an Wange sitzen dürfen – da kann man den Glauben an die Vierte Gewalt verlieren."

Luik hat auch ganz konkret den Eindruck, dass Journalisten sich zu oft mit als Fakten präsentierten Behauptungen abspeisen lassen – etwa im Fall des angeblich so maroden Bundeswehr-Inventars.

"Hat irgendjemand aus den großen Medien die Behauptungen der Militärs ernsthaft überprüft? Die Bundeswehr ist kein unterfinanzierter Schrotthaufen. Der Verteidigungshaushalt ist einer der größten der Welt. Aktuell umfasst der Wehretat (er ist der zweitgrößte Ressortposten im Haushalt) 42,9 Milliarden Euro."

Und Luik beklagt, dass Journalisten gern auf Züge aufspringen, auf denen schon andere jubelnde Journalisten stehen.

"(…) Wenn der SWR, die Stuttgarter Nachrichten, die Stuttgarter Zeitung von Anfang an bei S 21 genau hingeguckt und nicht nur – von einigen wenigen, sehr wichtigen tapferen StZ-Kollegen abgesehen – Jubelberichte gebracht hätten, wenn die einfach sorgfältig hingeguckt hätten, so wie sie bei einem Hartz-IV-Empfänger hingucken, wenn der einen kleinen Betrug begeht, dann würde es dieses Projekt nicht geben."

Auch die Erklärung dafür ist zumindest in Teilen ein psychologisches Phänomen. Wissenschaftler nennen es "Social Proof". Wenn Menschen nicht sicher sind, wie sie sich verhalten sollen, schauen sie auf andere. In Sitcoms spielen sie Lacher ein, um jede Unklarheit darüber zu beseitigen, ob der maue Spruch wirklich eine Pointe gewesen sein könnte. Wenn es funktioniert, lachen alle. Im Journalismus sollte an diesem Punkt eigentlich etwas anderes passieren. Im besten Fall beginnt genau dort dann die Recherche.

Altpapierkorb (die erste taz, das Ende der Zeitung, Streitbot, Newsletter zur Sachsen-Wahl)

+++ Über das "heißgelaufene Genre" der Dating-Shows schreibt Carolin Werthmann auf der SZ-Medienseite, und dort ist auch die ernüchtend einfache, aber wahrscheinlich einfach richtige Antwort darauf zu finden, warum sich das Prinzip schon seit 40 Jahren nicht erschöpft. Ich spoilere das mal: "Zuschauer wollen wissen, wer das Paarungscasting erfolgreich durchläuft."

+++ Im April 1979, vor genau 40 Jahren, erschien zum ersten Mal die taz. Sven Hecker erinnert daran für MDR Kultur. Im Text zitiert er unter anderem taz-Mitgründer Christian Ströbele mit den Worten: "Während andere Zeitungen zu 60, 70 Prozent von Anzeigenerlösen leben, hatte die 'taz' diese Einnahmen zunächst überhaupt nicht." Und das ist ja heute, 40 Jahre später, interessanterweise wieder genau die Richtung, in die es geht, was nicht hämisch klingen soll, vor allem nicht im Zusammenhang mit der taz, denn dort weiß man ja, wie man mit der Situation umgeht.

+++ David Hein hat darüber für Horizont mit dem scheidenden taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch gesprochen, der sich um die Zeitung keine Sorgen macht ("Die taz ist eine Profiteur der Krise."), sich aber über Journalisten wundert. "Die Journalisten wissen genau, wann Schluss ist mit dem Diesel und wann mit der Braunkohle. Nur von einem Ende der Zeitung wollen sie nichts wissen."

+++ Kurz vor dem Ende der Zeitung erscheint dann doch noch mal eine neue: die WAZ am Sonntag, zum ersten Mal gedruckt. Allerdings vorerst nur einmalig, wie Uwe Mantel für DWDL schreibt.

+++ Michael Jürgs, ehemals Stern-Chef, schaut im Gespräch mit Marcus Schuster für Kress Pro ebenfalls aus der Distanz auf die Branche. In einem bei Kress.de erschienenen Auszug aus dem Gespräch gibt er Verlagsmanagern den vernünftig klingenden Rat: "(…) man muss langfristig investieren: in Recherche, in Enthüllungen, selbst wenn man dann nur noch ein paar Mal im Jahr bei der Aktualität in der ersten Reihe steht." – der wahrscheinlich einfach nur an der Realität scheitern würde, genauer: an der dann zu erwartenden Frage: "Warum stehen wir bei der Aktualität nur noch ein paar Mal in der ersten Reihe?"

+++ Überraschende Meldung aus dem Haus Springer: Mathias Döpfner, der Peter Altmaier sogar am Telefon von der Notwendigkeit des kürzlich vereinbarten EU-Urheberrechts überzeugt haben soll, ist nach eigenem Bekunden gegen Upload-Filter, wie Maria Gramsch für turi2 zitiert. Und wo es nun nicht mehr darum geht, ein Gesetz gegen Facebook und Google durchzusetzen, muss Springer nun in der öffentlichen Wahrnehmung auch nicht mehr die kleine Zeitungsbude sein, die von den Giganten aus Amerika um ihre spärlichen Einnahmen gebracht wird. Jetzt kann Mathias Döpfner wieder ganz offen mit Begriffen wie "Weltmarktführer" hantieren, wie er es bei der Hauptversammlung am Mittwoch getan hat. Hier nachzulesen bei Meedia. Kleine Randnotiz noch: Springer hat ein neues Logo. Die Frage wäre, ob der Unterstrich am Ende einfach digitaler Schmuck ist – oder ob man ihn auch mitspricht.

+++ Die SZ hat einen Streitbot eingerichtet. Das klingt ein bisschen, als hätten sie einfach die Kommentarfunktion von Spiegel Online übernommen. Aber es ist doch, ja, wirklich, ein Streitbot. Schauen Sie selbst.

+++ Und noch Serviceangebot der Freien Presse. Die Zeitung verschickt zur nächsten Landtagswahl in Sachsen einen Newsletter, kündigt Sascha Aurich hier in eigener Sache an. Schreiben werden ihn die Dresdner Landtagskorrespondenten. Und das klingt angesichts der Situation vor den Wahlen dort, wie ich finde, ganz vielversprechend.

Und dann wünsche ich Ihnen noch schöne Ostern!

Neues Altpapier gibt es am Dienstag.

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