BIWAK im MDR FERNSEHEN | 13.-16.07. und am 18.07.2020 | 19:50 Uhr Über die Seidenstraße ins Himmelsgebirge

BIWAK-Expedition durch Usbekistan und Kirgistan

Drei Männer lehnen an einem Auto, daneben ein Mountainbiker
Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz

"Berge des Himmels" werden die schneebedeckten Gipfel entlang der uralten Handelswege in Zentralasien genannt. Wo einst Marco Polo mit seinen Kamel-Karawanen über die weiten Steppen zog und der Schriftsteller Tschingis Aitmatov sein berühmtes Buch "Djamila" schrieb, ist jetzt das BIWAK-Film-Team des MDR auf seiner neuen Expedition unterwegs: "Über die Seidenstraße ins Himmelsgebirge".

Unser Trailer:

Zwei Mountainbiker in einer Berglandschaft 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mit dem Mountainbike im Himmelsgebirge

Die Reise beginnt in den usbekischen Nuratau-Bergen, einem touristisch noch gänzlich unerschlossenen Mittelgebirge. Mit dem Mountainbike begleitet BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke einen Thüringer Liebhaber der zentralasiatischen Wildnis: Stefan Ebert aus Suhl ist schon abertausende Kilometer durch die ehemaligen Sowjetrepubliken am Tien-Shan (Himmelsgebirge) geradelt.

Es gibt noch viele Vorbehalte in Europa gegen all diese Länder, mit der Endung "-stan" im Namen, schließlich ist Afghanistan nicht weit. Aber die Gastfreundschaft der Menschen hier, die Abgeschiedenheit vom Touristenrummel und die grandiosen Landschaften sind alles andere als bedrohlich. Hier kann man noch ganz individuell und ungestört sein persönliches Abenteuer erleben!

Stefan Ebert aus Suhl, der die Wildnis in Zentralsien liebt

BIWAK im MDR FERNSEHEN | 13.-16.07.2020 | 19:50 Uhr Über die Seidenstraße ins Himmelsgebirge

Zwei Männer auf Mountainbikes in einer Gebirgslandschaft
Die Nuratau-Berge zwischen Samarkant und Aydarsee sind wenig erschlossen. In den letzten Jahren hat sich ein sanfter Ökotourismus entwickelt. Der Suhler Mountainbiker Stefan Ebert und BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke suchen einen Weg über die Berge. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Zwei Männer auf Mountainbikes in einer Gebirgslandschaft
Die Nuratau-Berge zwischen Samarkant und Aydarsee sind wenig erschlossen. In den letzten Jahren hat sich ein sanfter Ökotourismus entwickelt. Der Suhler Mountainbiker Stefan Ebert und BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke suchen einen Weg über die Berge. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Drei Männer lehnen an einem Auto, daneben ein Mountainbiker
In den Nuratau-Bergen gibt es kaum aktuelles Kartenmaterial, dafür viele kleine Dörfer. Es lohnt sich immer wieder nach möglichen Wegen zu fragen. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Ein Mountainbiker grüßt einen Jungen
Auf dem Weg zum Hayat Nuratau Mountain Gästehaus: In den usbekischen Dörfern sind Fahrradfahrer selten, erst recht wenn sie aus dem Ausland kommen. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Männer sitzen zusammen und trinken
Wenn die Frage nach dem Weg direkt zu einer Hochzeitsfeier führt, dann ist das usbekische Gastfreundschaft. 700 Gäste, 200 Kilo Fleisch, etwa 1.000 Brote, 150 Flaschen Wodka und die BIWAK-Radler sind mitten drin. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Menschen vor einer Moschee
Samarkand ist die Stadt aus 1001 Nacht und die Oase hat sich Zauber und Schönheit bis heute erhalten. Schon Alexander der Große war der Überlieferung zufolge vor über 2.300 Jahren von der Stadt ergriffen. Heute ist sie der Touristenmagnet an der Seidenstraße. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Vier Bergsteiger in einer Gebirgslandschaft
Im Osten von Usbekistan beginnt der Tien Shan, das Himmelsgebirge. Ein Gebirgszug der Superlative, 2.450 Kilometer lang, etwa 400 Kilometer breit und bis zu 7.439 Meter hoch. Das BIWAK-Team hat sich den Großen Chimgan für seine Expedition rausgesucht. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Bergsteiger auf einem Berggipfel mit dem Biwak-Logo
Nach fast 2.000 Höhenmetern Aufstieg steht das BIWAK-Team auf dem Gipfel des Chimgan, 3.309 Meter. Stefan Ebert, Sergey Stekkovsow, Götz Walter, Kristina Nediuk, Holger Lieberenz, Uwe „Jonny“ Sowada, Thorsten Kutschke (v.l.n.r.) Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Bergsteiger neben Jurten sortieren ihre Ausrüstung in einer gebirgigen Steppenlandschaft
Das Jurten-Camp Sabyrbek ist der ideale Ausgangpunkt für Erkundungen im kirgisischen Tash Rabat Hochtal. Die Hallenser Kletterer Gerald Krug und Christiane Hupe und der Berliner Henry Pörner bereiten die Kletterausrüstung vor. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Zwei Männer und eine Frau sehen in einer Gebirgslandschaft nach oben
Der Präsident des kirgisischen Mountain Clubs Vladimir Komissarov zeigt den Hallensern mögliche Linien für Erstbegehungen in den Kalk-Wänden von Tash Rabat. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Ein Kletterer in einer Felswand
Christiane Hupe bei der Erstdurchsteigung ihrer neuen Kletterroute im 1. Sektor. Der Weg wurde „MC Wodka“ getauft und hat eine Schwierigkeit von 6c+ (sächsische Bewertung IXa). Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Ein Mann wird gefilmt, im Hintergrund ein See
Der Songköl gilt als einer der schönsten Bergseen der Welt. Gelegen auf über 3.000 Metern ist der Süßwassersee nur in den Sommermonaten über zwei Passstraßen erreichbar. Am See schlagen dann Hirtenfamilien ihre Jurten auf und weiden ihre Schafe und Pferde auf den saftigen Wiesen. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Reiter in einer Gebirgslandschaft
Die Kirgisen sind ein Reitervolk. In den Hochebenen sagt man, die Kinder lernen erst reiten und später laufen. Auch das BIWAK-Team versucht sich im Pferde-Trekking. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Ein Mann neben drei Frauen
Kumis, vergorene Stutenmilch, gehört auf den täglichen Speiseplan. Auf den Hochwiesen wird hergestellt, was die Familien ernährt und durch den Winter bringt. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Ein Regenbogen über Jurten in einer Steppenlandschaft
Die Jurten-Camps um den Songköl sind Orte, wo man echte Ruhe finden kann. Hier wird sanfter Öko-Tourismus betrieben, ein Paradies für Naturliebhaber und Fotografen. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Zelte in einer felsigen Gebirgslandschaft
Der Ala-Archa-Nationalpark, südlich von Bischkek, ist ein beliebtes Reiseziel zum Trekken, Bergsteigen und Klettern. Hier haben Bergsteiger schon zu Sowjet-Zeiten ihre Alpinaden abgehalten. Die Ratzek-Hütte auf 3.300 Metern vor dem Ak-Say-Gletscher ist Ausgangsort für alpine Bergtouren aller Schwierigkeitsgrade. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
Zwei Männer in einer Gebirgslandschaft
Vladimir Komissarov ist Bergsteiger mit Herz und Seele und Präsident des Kyrgyz Alpine Club. Der gelernte Geologe hat alle 7.000er der ehemaligen Sowjetunion bestiegen und darf sich deshalb "Schneeleopard" nennen. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz
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Menschen vor einer Moschee
Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz

Ein Gebirgssee zum Staunen - der Son Kul

Menschen vor einer Moschee
Samarkand ist die Stadt aus 1001 Nacht. Die Oase hat sich Zauber und Schönheit bis heute erhalten. Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz

In der legendären Oasenstadt Samarkand erlebt das BIWAK-Team die Faszination der Märchen aus 1001 Nacht, in den usbekischen Chimgan-Bergen wird die Luft dünn und im benachbarten Kirgistan genießen Kutschke und seine Kollegen einen Ausritt auf den Steppenpferden der Nomaden, die den Sommer mit ihrem Vieh und ihren Jurten am vielleicht schönsten Gebirgssee der Welt verbringen: Am 3.000 Meter hoch gelegenen Son Kul, dessen Farbenpracht sogar die Einheimischen zum Staunen bringt: "Seit ich unser Land mit Euren Augen sehe", gesteht die Teamdolmetscherin Kristina Nediuk, "begreife ich so richtig, wie schön wir es hier eigentlich haben".

Die Filmcrew findet am Son Kul einen geheimnisvollen Hügel mit dem Namen "Pik Connewitz" und ist mit Hallenser Kletterern an der chinesischen Grenze in einem Canyon zu Gast, wo die deutschen Gäste neue Kletter-Routen in den Fels bohren dürfen.

Alles ist schon erkundet, überall auf der Erde ist schon jemand gewesen. Nur hier an den jungfräulichen Felsen kann man auf unserem Planeten noch wirklich Neuland betreten.

Gerald Krug | Bergsteiger aus Halle

Krönender Abschluß für das Filmteam wird die Besteigung eines Tien-Shan-Gipfels im Ala-Archa-Nationalpark, in der einstigen Kaderschmiede der sowjetischen Alpinisten.

Bergsteiger neben Jurten sortieren ihre Ausrüstung in einer gebirgigen Steppenlandschaft 3 min
Bildrechte: MDR/Holger Lieberenz