Kraterrand des Ploski Tolbatschik, im Hintergrund der Ostry Tolbachik (3.682 Meter) im Wolkenmeer.
Bildrechte: Holger Lieberenz

BIWAK vom 16.07.-19.07. 2018 und am 21.07.2018, jeweils 19:50 Uhr im MDR FERNSEHEN Zwischen wilden Bären und rauchenden Vulkanen auf Kamtschatka

Kraterrand des Ploski Tolbatschik, im Hintergrund der Ostry Tolbachik (3.682 Meter) im Wolkenmeer.
Bildrechte: Holger Lieberenz

In Sibirien ist die Welt noch lange nicht zu Ende. Dahinter liegt ein Archipel, der als Ursprung allen Lebens auf der Erde gilt und den man getrost als das wirkliche "Ende der Welt" bezeichnen kann. Weil es dort teilweise aussieht wie auf dem Mond, weil die Wildnis unberührt und unzugänglich ist, weil es mehr freilaufende Bären gibt als in Alaska und weil feuerspeiende Berge die Landschaft zu einem schier überirdischen Amphitheater machen.

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Blick auf einen Vulkan aus einem Helikopter herraus. 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zwei Bären sitzen im Wasser und fressen einen Fisch. 1 min
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Das MDR-BIWAK-Team um Moderator Thorsten Kutschke ist zu einer Expedition nach Kamtschatka aufgebrochen, um Vulkane zu besteigen und die Bären hautnah zu beobachten. "Wildnis pur", so das Fazit von Thorsten Kutschke.

Man fühlt sich an manchen Orten wirklich wie auf einem anderen Planeten!

Thorsten Kutschke

Drei Wochen war das Fernsehteam auf der Halbinsel unterwegs, meist fernab der Zivilisation. Zu Fuß auf abenteuerlichen Trekkingpfaden, motorisiert auf alten LKW aus den Restbeständen der Sowjetarmee und auch mit dem Helikopter, der die Kameras bis auf über 5.000 Meter zum größten Vulkan Asiens geflogen hat.

Im "ganz wilden Osten"

Auf Kamtschatka zu trekken und Berge zu besteigen, das ist hartes Brot. Das Klima rau, die Wege weit, die Infrastruktur sowjetisch. Aber genau das macht die Exotik und den Reiz dieses Archipels aus - Kamtschatka ist im wahrsten Sinn des Wortes der "ganz wilde Osten". Und bietet den BIWAK-Zuschauern atemberaubend schöne und seltene Bilder.                                                        

BIWAK im Vulkangebiet in Kamtschatka

Das BIWAK-Team filmt auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk.
BIWAK-Expedition auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk. Der Awatschinski Vulkan ist zuletzt 1991 ausgebrochen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team filmt auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk.
BIWAK-Expedition auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk. Der Awatschinski Vulkan ist zuletzt 1991 ausgebrochen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Der Kraterrand Awatschinski Vulkan (2.741 Meter)
Der Kraterrand Awatschinski Vulkan (2.741 Meter): Der Krater der Awatscha hat einen Durchmesser von 350 Metern und war bis zu seiner Eruption 1991 etwa 220 Meter tief. Jetzt ist er mit Vulkanasche gefüllt. Bildrechte: Holger Lieberenz
Die Tolud-Hütte im nördlichen Vulkangebiet.
Die Tolud-Hütte ist eine der wenigen festen Unterkünfte im nördlichen Vulkangebiet. Sie wurde als Basisstation für Wissenschaftler errichtet. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team unterwegs im nördlichen Vulkangebiet:
Das BIWAK-Team unterwegs in den scheinbar endlosen Weiten des nördlichen Vulkangebiets. Hier gibt es keine Wegmarkierungen. Ohne kundige Führer oder GPS-Tracks ist eine Wegfindung fast unmöglich. Bildrechte: Holger Lieberenz
Interview mit Expeditionsköchin Lena Mikhailova
Kochmeisterin Lena Mikhailova im BIWAK-Interview. Die 25-Jährige ist in Kamtschatka aufgewachsen und seit acht Jahren immer wieder mit Gruppen unterwegs in der Wildnis. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team vor den Vulkanen Kamen und Bezymyanny. V.l.n.r.: Lena Poddubnaja, Anton Novin, Uwe Sowada, Thorsten Kutschke und Jens Richter
Was für eine Kulisse: Das BIWAK-Team vor den Vulkanen Kamen und Bezymyanny. V.l.n.r.: Lena Poddubnaja, Anton Novin, Uwe Sowada, Thorsten Kutschke und Jens Richter Bildrechte: Holger Lieberenz
Flußquerung des BIWAK-Teams am rauchenden Vulkan Bezymyannyy.
Trekking im nördlichen Vulkangebiet - am Vulkan Bezymyannyy: Flußquerung mit rauchendem Berg. Das Wetter im nördlichen Vulkangebiet ist rau, die Wege weit. Bildrechte: Holger Lieberenz
Trekking über eine blühende Tundrawiesen. Im Hintergrund der Vulkan Tolbatschik.
Hier geht es über Blühende Tundrawiesen. Im Hintergrund das Ziel der BIWAK-Expedition, der Vulkan Tolbatschik. Bildrechte: Holger Lieberenz
Trekking im nördlichen Vulkangebiet.
Das nördliche Vulkangebiet ist eine Wetterküche: Sonne, Regen, Schnee, extreme Winde, alles gleichzeitig. Wer hier unterwegs ist, braucht eine Portion Wetterglück und viel Optimismus. Bildrechte: Holger Lieberenz
Sonne strahlt durch tote Bäume am Tolbatschik - nördliches Vulkangebiet.
Die letzte Tolbatschik-Eruption in den Jahren 1975/76 war ein gewaltiges Naturereignis und einer der größten Vulkanausbrüche weltweit in den letzten 200 Jahren. Noch heute zeugen die Reste der Lärchenwälder von diesem Schauspiel. Bildrechte: Holger Lieberenz
Lavafeld am Tolbatschik - nördliches Vulkangebiet
Im Laufe der 72-tägigen Eruption entstand allein auf dem Gebiet der nördlichen Krater ein neun km² großes und 80m dickes Lavafeld. Eine Fläche von 400 km² verwandelte sich in eine Schlacken- und Asche-Wüste … eine beeindruckende Mondlandschaft! Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Expeditionsteam am Rand des 500 Meter tiefen Kraters am Ploski Tolbatschik (3.085 Meter).
Das BIWAK-Expeditionsteam am Rand des 500 Meter tiefen Kraters am Ploski Tolbatschik (3.085 Meter). Fünf Uhr morgens ging es los, 14 Uhr war der Kraterrand erreicht. Bildrechte: Holger Lieberenz
1.400 Meter Aufstieg zum Tolbatschik - durch Wolken, Nebel und Sturm.
1.400 Meter Aufstieg zum Tolbatschik - durch Wolken, Nebel und Sturm. Am Gipfel zeigt sich der Berg von seiner schönsten Seite. Bildrechte: Holger Lieberenz
Kraterrand des Ploski Tolbatschik, im Hintergrund der Ostry Tolbachik (3.682 Meter) im Wolkenmeer.
Kraterrand des Ploski Tolbatschik, im Hintergrund der Ostry Tolbachik (3.682 Meter) im Wolkenmeer. Bildrechte: Holger Lieberenz
BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke schaut aus dem Fenster des Flugzeugs Mi-8.
BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke kurz vor dem Start der Mi-8. Das Modell wird ständig weiterentwickelt und ist immer noch in Serienproduktion. Hier ein besonders schönes Exemplar. Der Hubschrauber bringt das BIWAK-Expeditionsteam den höchsten Vulkanen in Kamtschatka ganz nah. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Expeditionsteam im Vulkangebiet am Gipfel des Awatschinski ,v.l.n.r: Gunther Knaute, Thorsten Kutschke, Jens Richter, Holger Lieberenz, Uwe Sowada, Lena Poddubnaja, Anton Novin
Das BIWAK-Expeditionsteam im Vulkangebiet am Gipfel des Awatschinski ,v.l.n.r: Gunther Knaute, Thorsten Kutschke, Jens Richter, Holger Lieberenz, Uwe Sowada, Lena Poddubnaja, Anton Novin Bildrechte: Holger Lieberenz
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BIWAK vom 16.07.-19.07. 2018 und am 21.07.2018, jeweils 19:50 Uhr BIWAK im Bärenparadies in Kamtschatka

In Begleitung von Bärenexperten und Rangern folgt das BIWAK-Team exklusiven Pfaden im seit 2007 bestehenden Nationalpark und Schutzgebiet.
Das BIWAK-Team unterwegs auf Bärenpfaden: Der Kurilensee im Süden der russischen Halbinsel Kamtschatka ist ein Bärenparadies. In Begleitung von Bärenexperten und Rangern folgt das BIWAK-Team exklusiven Pfaden im seit 2007 bestehenden Nationalpark und Schutzgebiet. Bildrechte: Holger Lieberenz
In Begleitung von Bärenexperten und Rangern folgt das BIWAK-Team exklusiven Pfaden im seit 2007 bestehenden Nationalpark und Schutzgebiet.
Das BIWAK-Team unterwegs auf Bärenpfaden: Der Kurilensee im Süden der russischen Halbinsel Kamtschatka ist ein Bärenparadies. In Begleitung von Bärenexperten und Rangern folgt das BIWAK-Team exklusiven Pfaden im seit 2007 bestehenden Nationalpark und Schutzgebiet. Bildrechte: Holger Lieberenz
fachkundige Begleitung beim Filmteam.
Ohne fachkundige Begleitung geht hier nichts. Lucia Markovich aus Petropawlowsk ist staatlich geprüfte Führerin für das Bärenschutzgebiet. Seit fünf Jahren ist die 28-Jährige hier mit Gruppen unterwegs, ihr Traumjob. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Tatzenabdruck.
Doch so groß: 30.000 Bären soll es in den Wäldern und der Tundra Kamtschatkas geben. Dem nordamerikanischen Bruder Grizzly können sie an Größe und Gewicht locker das Wasser reichen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Bär steht im Wasser.
So schön. So nah. Das BIWAK-Team steht heute nicht auf der Speisekarte. Im Kurilensee und den umliegenden Flüssen gibt es genug Lachse, die aus dem Meer zum Laichen hierherkommen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Hinter einen Mann läuft ein Bär.
Moderation mal anders: Was für eine Erfahrung. Als BIWAK-Moderator kommt man rum, steht mit Ski in den Wüsten Namibias, läuft mit Pulka über das Eis des winterlichen Baikalsees, nun eine Moderation mit einem ausgewachsenen Bär. "Einzigartig", so Thorsten Kutschke. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Bär läuft vor einer Kulisse Menschen entlang.
Bären und Ranger - Begegnung mit Respekt: Im Nationalpark sind die Bären streng geschützt. Zentrum ist die Ozerny Ranger Station. Von hier aus starten geführte Touren zu den Bärenplätzen. Die Touren sind streng limitiert und müssen lange im Voraus gebucht werden. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Ranger mit Gummi- und Leuchtspur-Geschossen.
Hier wird ausdrücklich nicht scharf geschossen: Die Ranger sind mit Gummi- und Leuchtspur-Geschossen bewaffnet. Scharfe Munition ist tabu. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Bär im Wald.
Im Sommer verwandelt sich die Natur um den Kurilensee für vier Monate in ein grünes Paradies. Zum frischen Lachs frisst der Kamtschatka-Bär gern Beeren und Wildkräuter. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Filmteam filmt Bären.
Diese Brücke überspannt den einzigen Zufluss zum See. Jährlich wird sie von bis zu sechs Millionen Lachsen passiert, die aus dem Meer zum Laichen her kommen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Bärennachwuchs auf der sogenannten Lachszählbrücke.
Die sogenannte "Lachszählbrücke"  ist ein beliebter Ort für den Bärennachwuchs. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Bär beim fangen eines Fisches.
Jeder Kamtschatka-Bär hat seine eigene Taktik beim Lachsfang. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Bär frisst im Wasser.
Fang geglückt: Der Fisch wird Vorort verspeist. Die stark protein- wie fetthaltige Beute ist nur in der Laichzeit verfügbar. Ein Bär verspeist zwischen 15 und 20 Kilogramm am Tag. Bildrechte: Holger Lieberenz
Bärenkinder beim fressen.
Teilen macht Spaß: Bärenkinder bleiben meist sehr lange bei ihren Müttern. Erst wenn das Junge die Technik zur Jagd ausgefeilt hat, zieht es alleine los. Bis dahin wir der Fang geteilt. Bildrechte: Holger Lieberenz
Familienausflug: Der Naturschutz greift. Für die nächste Bären-Generation ist am Kurilensee gesorgt.
Familienausflug: Der Naturschutz greift. Für die nächste Bären-Generation ist am Kurilensee gesorgt. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Expeditions-Team auf den Bärenpfaden: Das Expeditions-Team v.l.n.r.: Lucia Markovich, Gunther Knaute, Holger Lieberenz, Anton Novin, Valery Gaze, Thorsten Kutschke, Uwe Sowada, Anna Babich, Jens Richter
Das BIWAK-Expeditions-Team auf den Bärenpfaden: Das Expeditions-Team v.l.n.r.: Lucia Markovich, Gunther Knaute, Holger Lieberenz, Anton Novin, Valery Gaze, Thorsten Kutschke, Uwe Sowada, Anna Babich, Jens Richter Bildrechte: Holger Lieberenz
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BIWAK vom 16.07.-19.07. 2018 und am 21.07.2018, jeweils 19:50 Uhr BIWAK im Bärenparadies in Kamtschatka

BIWAK im Bärenparadies in Kamtschatka

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