Mitten am Tag und in der Öffentlichkeit Berlin-Moabit: Fahrradfahrer soll Mann erschossen haben

BRISANT | 23.08.2019 | 17:15 Uhr

In Berlin-Moabit ist ein Mann erschossen worden - mitten am Tag und in der Öffentlichkeit. Laut Polizei handelt es sich bei dem Täter um einen Fahrradfahrer. Medienberichten zufolge gab es inzwischen eine Festnahme.

Einsatzkräfte der Polizei stehen neben einem Polizeifahrzeug
Mehrere Dutzend Polizisten waren vor Ort. Auch ein Hubschrauber und die Wasserschutzpolizei beteiligten sich an der Suche nach dem Täter und nach möglichen Spuren. Der Tatort liegt nur wenige Hundert Meter von der Spree entfernt. Bildrechte: dpa

Ein Fahrradfahrer soll in Berlin-Moabit am helllichten Tag in der Öffentlichkeit einen Mann erschossen haben. Das teilte die Polizei Berlin am Freitag über Twitter mit.

Zeugen alarmierten die Polizei

Der Polizei zufolge hatten Zeugen die Einsatzkräfte alarmiert. Sie hätten berichtet, dass im Bereich des Kleinen Tiergartens geschossen worden sei. Der Täter sei mit dem Fahrrad geflüchtet.

Tat aus dem Bereich der organisierten Kriminalität?

Medienberichten zufolge wurde inzwischen ein Mann festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Auch Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, der auch im Bereich der Clan-Kriminalität ermittelt, wurde gesehen. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine Tat aus dem Bereich der organisierten Kriminalität handelt.

Medienberichten zufolge durch Kopfschuss getötet

Medienberichten zufolge soll das Opfer durch einen Kopfschuss getötet worden sein. Die Leiche wurde zunächst in einem blauen Zelt abgeschirmt. Von außen war zu sehen, wie ein Ermittler in einem weißen Schutzanzug Spuren untersuchte.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 23. August 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. August 2019, 19:36 Uhr

Das könnte Sie auch interessieren