Mutmaßlicher Clan-Bezug Polizei schnappt Verdächtigen nach Geldtransporter-Überfall

BRISANT | 04.12.2018 | 17:15 Uhr

Hinter dem Raubüberfall auf einen Geldtransporter in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes stecken möglicherweise Mitglieder eines arabischstämmigen Clans. Ein Verdächtiger mit mutmaßlichem Clan-Bezug wurde gefasst.

Ein Polizist sichert die Straße nahe der Stelle, wo eines der Fluchtfahrzeuge der Täter abgestellt ist
Ein Polizist sichert den Tatort. (Archiv) Bildrechte: dpa

Überfall am 19. Oktober

Sechs Wochen nach einem spektakulären Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Berlin hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter gefasst. Der 38-jährige Mann wurde bereits am vergangenen Freitag (30.11.) festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Er stehe unter dem dringenden Verdacht, zusammen mit vier anderen Männern am 19. Oktober in der Nähe des Alexanderplatzes den Geldtransporter überfallen und ausgeraubt zu haben.

Beweise in der Wohnung des Verdächtigen

Auf der Flucht schossen die Männer auf ein Polizeiauto. Dem Verdächtigen wird deshalb neben schwerem Raub auch versuchter Mord vorgeworfen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fand die Kriminalpolizei Beweise, die im Zusammenhang mit dem Überfall stehen. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft.

Bezug zu polizeibekanntem Clan

Der 38-Jährige soll in Beziehung zu einem der polizeibekannten Clans stehen, die in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Überfällen, Einbrüchen und Gewalttaten auffielen. Der Verdächtige ist kurdisch-libanesischer Herkunft, seine Staatsangehörigkeit ist ungeklärt.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 04. Dezember 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Dezember 2018, 13:15 Uhr

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