Pilotprojekt in Mecklenburg-Vorpommern Corona-Impfung beim Hausarzt

Nun geht es plötzlich doch. Mecklenburg-Vorpommern lässt das Impfen gegen Corona beim Hausarzt zu. Vorausgesetzt, es gibt genügend Impfstoff. Zehn Praxen beteiligen sich am Pilotprojekt.

Ein älteres Ehepaar erhält in einer Hausarztpraxis ihre Corona-Schutzimpfung.
Initiator der Aktion, Fabian Holbe, mit den ersten Impfwilligen. Bildrechte: dpa

Mecklenburg-Vorpommern lässt Senioren über 80 Jahre nun auch in Hausarztpraxen impfen. Zunächst einmal pro Woche sollen bis zu 24 Menschen geimpft werden - je nach bereitstehender Impfstoffmenge. Das Angebot gilt in zehn Arztpraxen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Geimpft wird außerhalb der normalen Sprechzeiten.

Ziel sei es, insbesondere älteren Bewohnern ländlicher Regionen kurze Wege zum Impfen zu gewährleisten, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Mittwoch. Die Impftermine für die Hausarztpraxen werden telefonisch über die Landes-Hotline vergeben, meldet der NDR.

Initiator dieses Vorstoßes war der Allgemeinmediziner Fabian Holbe, der zusammen mit weiteren Landärzten zuvor in Impfteams Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen geimpft hatte.

Mecklenburg-Vorpommern hat mit knapp 3,6 Prozent die bundesweit höchste Impfquote, gemessen an der Erstimpfung. Schlusslicht in Niedersachsen mit 2 Prozent.

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(dpa, ndr)

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 03. Februar 2021 | 17:15 Uhr

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