COVID-19 Sex in Corona-Zeiten - Das müssen Sie jetzt beachten!

Kontaktverbot und Abstandsregel - eine harte Bürde für Singles und Liebesbedürftige, die sich auch in Corona-Zeiten nach Sex und Zweisamkeit sehnen. Die New Yorker Stadtverwaltung hat dieses Problem auf dem Schirm - und gibt Liebestollen Tipps und Ratschläge mit auf die Partnersuche. Die hat sich BRISANT.DE natürlich nicht entgehen lassen ...

Die Füße eines Paars beim Sex.
Nur mit Vorsicht zu genießen: Sex in Corona-Zeiten! Bildrechte: IMAGO

Kontakte meiden, Abstandsregel einhalten - und wenn möglich zu Hause bleiben - so lautet die Devise, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Kein Shoppen, kein Smalltalk an der Bar, kein geheimer Tinder-Treff - für manchen Single kann das ganz schön hart werden. Was tun, wenn einen dennoch die Lust übermannt - und kein Partner mit im eigenen Haushalt lebt, der sie zu gern mit einem teilt?

Haben Sie Sex mit Menschen, die Ihnen nahestehen!

Der Stadtverwaltung von New York ist diese Problematik durchaus bewusst. Denn unter den zahlreichen Tipps, die sie ihren Bürgern gibt, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, wird auch das Sex-Problem thematisiert. Haben Sie Sex mit Menschen, die Ihnen nahestehen, lautet die Empfehlung der Gesundheitsbehörde. Aber ob man das auch wirklich will?

Safer Sex in Corona-Zeiten: Mach's dir selbst!

Sie selber sind ihr sicherster Sexualpartner, gibt die New Yorker Behörde ihren Bürgern mit auf den Weg. Denn - welch Weisheit - werde durch Masturbation kein COVID-19 verbreitet. Doch auch dabei heißt es, auf die Handhygiene zu achten. Gleiches gilt für Sexspielzeug. Nach und vor dem Sex sollten Dildo & Co. für mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife gewaschen werden - und schon steht der Lust am eigenen Körper nichts mehr im Wege.

Ein blauer Vibrator.
Nicht nur Hand-, auch Dildo-Hygiene ist in Corona-Zeiten Pflicht! Bildrechte: Colourbox.de

Die Triebe im eigenen Haushalt befriedigen

Die zweitsicherste Variante, um die Libido nicht zu vernachlässigen, ist Sex mit einer Person aus dem eigenen Haushalt. Ein Tipp, der mit Vorsicht zu genießen ist. Denn wenn's schief läuft mit dem WG-Mitbewohner oder Best Friend, dann kommt zur Corona-Krise auch noch die Wohnungssuche ...

Sex mit Personen außerhalb des Haushalts vermeiden

Zumindest für Menschen in Bayern, dem Saarland und in Sachsen ist jetzt Askese angesagt. Denn hier darf sich mit gar keinen Personen getroffen werden, die nicht zur Familie gehören und in einem anderen Haushalt leben. Doch auch die Bewohner aller anderen Bundesländer sollten sich zügeln. Denn, so die New Yorker Behörde, sollte Sex mit Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, vermieden werden. Will einem das so gar nicht gelingen, sollte man wenigstens so wenige Partner wie möglich haben und auf Sex mit Infizierten oder Menschen, die Symptome zeigen, verzichten. Nicht einmal Küssen ist erlaubt, denn beim direkten Tröpfchenaustausch überträgt sich das Coronavirus in Windeseile.

Paar beim Sex
Überträgt sich bereits beim Küssen in Windeseile: das Coronavirus Bildrechte: imago/Science Photo Library

Sex sells? In Corona-Zeiten nur online!

Ganz schlecht sieht es für Liebessuchende aus, die ihre potentiellen Sexpartner über Online-Plattformen finden. Ebenso für Menschen, die mit dem ältesten Gewerbe der Welt ihre Brötchen verdienen. Für beide Seiten heißt es jetzt nämlich: Pause einlegen. Übrigens: Letztere können ggf. auf Kurzarbeitergeld oder - als Freiberufler oder Selbständige - auf einen Obulus aus dem Rettungsfond der Bundesregierung hoffen. Sexsuchende sollten sich derweil in Video-Chats tummeln. Denn davon bekommt höchstens der PC ein paar Viren.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 08. April 2020 | 17:15 Uhr

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