Bildergalerie Die größten Schneekatastrophen der Geschichte

Jedes Jahr sorgen Schnee, Eis und Kälte für Ausnahmesituationen. Doch bereits mehrfach hat das Wetter in Deutschland und der Welt zu katastrophalen Zuständen geführt. Wir haben die größten Winterunglücke zusammengefasst.

Lawinenwinter 1916 - italienische Alpini am MG
Bei der Lawinenkatastrophe starben während des Ersten Weltkrieges in den Südalpen mehrere Tausend Soldaten infolge dutzender Lawinenabgänge, viele wurden durch Artilleriefeuer ausgelöst. Klimaforscher und Historiker der Universität Bern haben 2016 die Ereignisse aufgearbeitet und stufen sie zusammengefasst als eine der schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in Europa ein. Bildrechte: Österreichische Mediathek
Lawinenwinter 1916 - italienische Alpini am MG
Bei der Lawinenkatastrophe starben während des Ersten Weltkrieges in den Südalpen mehrere Tausend Soldaten infolge dutzender Lawinenabgänge, viele wurden durch Artilleriefeuer ausgelöst. Klimaforscher und Historiker der Universität Bern haben 2016 die Ereignisse aufgearbeitet und stufen sie zusammengefasst als eine der schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in Europa ein. Bildrechte: Österreichische Mediathek
Lawinenwinter 1951 - Räumung der Strasse von Zernez nach Brail
Im Winter 1951 fielen im Alpenraum große Mengen Schnee. Dadurch gingen zahlreiche Lawinen innerhalb kurzer Zeit spontan nieder. Viele davon an unüblicher Stelle oder in einer Mächtigkeit, dass es zu hohen Sachschäden und vielen Toten kam. Bildrechte: ETH-Bibliothek
Blick auf die gewaltigen Schneemassen, die sich wie ein Fluß einen Weg durch Landschaft gebahnt haben. Bei dem Lawinenunglück in Huascaran (Peru) am 11. Januar 1962 sind mehr als 3000 Menschen ums Leben gekommen.
Vom 6655 m hohen Nordgipfel des Nevado Huascarán (höchster Berg Perus) brachen in Folge eines starken Bebens (7,8 auf der Richter-Skala) gewaltige Fels- und Eismassen ab. Mehrere Orte wurden von der Gerölllawine überrollt. Schätzungen über die Zahl der Opfer bewegten sich zwischen 2.000 und 4.000 Menschen. Bildrechte: dpa
Lawinenwinter 1970
Auf dem Plateau d'Assy im französischen Department Haute-Savoie sterben im April 1970 insgesamt 74 Menschen - darunter 56 Kinder - unter den Schneemassen einer Lawine. Bildrechte: imago/ZUMA/Keystone
Sendungsbild
Die Schneekatastrophe in Norddeutschland zur Jahreswende 1978/1979 umfasste Schneefall mit Schneesturm von außergewöhnlichem Ausmaß. Am Nachmittag des 28. Dezember und in der Nacht stürzen die Temperaturen plötzlich um fast 30 Grad Celsius. Die Warm-Kalt-Front schiebt sich bedrohlich vom Norden in den Süden, vom Westen in den Osten, über die innerdeutsche Grenze hinweg. Ein physikalisches Wunder, das für die Betroffenen katastrophale Auswirkungen hat. Bildrechte: MDR/OZ
Beim Kälteeinbruch im Januar 1987 in Leipzig bemühen sich Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn, die eingeschneiten Güterwagen wieder fahrbereit zu machen.
Stundenlange Schneefälle und Eisregen sorgen in Norddeutschland für Verkehrschaos. Dutzende Orte werden von der Außenwelt abgeschnitten. Auch Nordrhein-Westfalen, Hessen und andere Bundesländer haben unter dem harten Winter zu leiden. Auch im Gebiet der damaligen DDR herrscht Dauerfrost. In Leipzig werden am 14. Januar minus 27,6 Grad gemessen. Bildrechte: dpa
Rettungsmannschaften durchsuchen am 24.2.1999 nach der verheerenden Lawinenkatastrophe in der österreichischen Urlauberhochburg Galtür Trümmer und Schnee nach Verschütteten.
Bei der Lawinenkatastrophe von Galtür im Februar 1999 wurden das Dorf österreichische Galtür und den Weiler Valzur teilweise verschüttet. Es war eines der größten Lawinenunglücke in der Geschichte Österreichs und gleichzeitig der Auslöser der größten Evakuierungsaktion mittels Hubschraubern. Bildrechte: dpa
Lawinenwinter 2002
Unter dem Gipfel des Dschimarai-Choch im Kasbek-Gebirgsmassiv im russischen Nordossetien hatte sich eine Eis- und Gerölllawine gelöst und rasten den Kolka-Gletscher und das Genaldon-Tal hinunter. Entlang des Weges riss sie Gletschereis, Bäume und Schlamm mit sich, kam erst nach 32 Kilometern am Eingang zur Karmadon-Schlucht mit rund 80 Millionen Kubikmetern Eis, Schnee und Schutt zu liegen. Dabei begrub sie das Bergdorf Nischni Karmadon unter sich. Bildrechte: imago stock&people
Helfer decken am Mittwoch (04.01.2006) in der eingestürtzten Eissporthalle in Bad Reichenhall den Sarg eines soeben gefundenen Verschütteten ab.
Der 2. Januar 2006 war einer der dunkelsten Tage in der Geschichte der Stadt Bad Reichenhall. Um 15:54 Uhr, wenige Minuten bevor die Halle geschlossen werden sollte, brach das Dach unter der tonnenschweren Schneelast. Drei Erwachsene und zwölf Kinder starben, 34 wurden verletzt. Bildrechte: dpa
Das am 25.01.2017 von Rettungskräften veröffentliche Foto zeigt Bergungsmaßnahmen an dem von einer Lawine verschüttete Hotel «Rigopiano» bei Farindola (Italien).
Beim Lawinenunglück im italienischen Farindola im Gran-Sasso-Massiv des Apennin wurde das Hotel Rigopiano zerstört. 29 Menschen wurden getötet, neun Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks innerhalb des Hotels befanden, konnten lebend geborgen werden, zwei Personen, die sich auf dem Hotelparkplatz aufhielten, konnten sich selbst aus dem Schnee befreien. Bildrechte: dpa
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