A19 in Richtung Berlin gesperrt Fernbus vollbesetzt verunglückt - viele Verletzte

BRISANT | 17.08.2018 | 17:15 Uhr

Ein Flixbus liegt auf der A19 Rostock-Berlin im Graben.
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Auf der A19 ist im Landkreis Rostock am Morgen ein Fernreisebus verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen wurden sechs Menschen schwer und zehn leicht verletzt.

Untersuchung zur Unfallursache

Der Bus sei bei Linstow aus ungeklärter Ursache in einen Graben gefahren und umgekippt. Die Dekra hat am Unfallort Untersuchungen zur Unfallursache vorgenommen. Mit einem Ergebnis ist aber erst in ein paar Wochen zu rechnen, hieß es. Alkohol am Steuer kann als Ursache ausgeschlossen werden. Das ergab ein Atemalkoholtest beim Busfahrer.

Bus kam aus Schweden

Nach Angaben des Unternehmens "Flixbus" kam der Bus aus Schweden und hatte zwei Busfahrer an Bord. Die Buslinie, die der Flixbus benutzte, führte von Schweden über Dänemark und Rostock nach Berlin.

Der Fernbus, der auf der Autobahn A19 Rostock-Berlin in den Straßengraben stürzte, wird mit einem Kran geborgen.
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Sechs Schwerverletzte

63 Passagiere waren an Bord, so der Sprecher des Landkreises Rostock Michael Fengler. Nach ersten Erkenntnissen wurden sechs Menschen schwer und zehn leicht verletzt. Einer der Fahrgäste wurde eingeklemmt und musste aus dem Bus befreit werden. Die übrigen Insassen wurden von den Einsatzkräften betreut und in ein Sammelzentrum gebracht.

Informationstelefon für Angehörige Für Angehörige hat der Landkreis Rostock unter der Telefonnummer 0395 570872000 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Zahlreiche Rettungskräfte vor Ort

Rettungskräfte aus zwei umliegenden Landkreisen waren mit etwa 60 Einsatzkräften vor Ort, um die Businsassen zu versorgen. Auch vier Rettungshubschrauber wurden entsandt.

Mecklenburg-Vorpommern, Linstow: Ein Rettungshubschrauber startet auf der Autobahn A19 Rostock-Berlin mit Verletzten, die in einem verunglückten Flixbus saßen
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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 17. August 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. August 2018, 20:28 Uhr

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