Polizeibeamte und ein Bahnmitarbeiter stehen vor einem Sonderzug.
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Rund 750 Fans kontrolliert 19-Jährige im Fußball-Sonderzug missbraucht? 30-Jähriger unter Verdacht!

BRISANT| 16.04.2018 | 17:15 Uhr

Polizeibeamte und ein Bahnmitarbeiter stehen vor einem Sonderzug.
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Nachdem eine 19-Jährige in einem Fanzug von Borussia Mönchengladbach in der Nacht zum Sonntag (15.04.2018) sexuell missbraucht worden sein soll, sucht die Polizei einen 30-Jährigen aus Mönchengladbach.

Polizei: Personalien bekannt

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um einen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat. Von dem mutmaßlichen Täter und dem vermeintlichen 19-jährigen Opfer sei ein Foto im Zug gemacht worden, hieß es von der Polizei. Die Personalien des Mannes seien den Ermittlern bekannt. Er ist aber noch nicht festgenommen worden.

19-Jährige rief ihre Eltern an

Nach Angaben der Bundespolizei hatte sich die 19-Jährige nachts aus dem fahrenden Fanzug bei ihren Eltern gemeldet. Daraufhin holte die Polizei die junge Frau am nächstgelegenen Bahnhof in der Nähe von Frankfurt am Main aus dem Zug. Sie wurde in eine Klinik in Wiesbaden gebracht.

Massenkontrollen an mehreren Bahnhöfen

Anschließend nahmen die Beamten im Main-Taunus-Kreis die Personalien aller etwa 750 Passagiere auf. Der Zug war in Flörsheim von der Bundespolizei angehalten worden, nachdem der sexuelle Übergriff gemeldet worden war. Die Fußballfans wurden an den jeweiligen Bahnhöfen in Mainz-Mombach, Koblenz, Bonn und Mönchengladbach kontrolliert. Das Foto sei der Polizei erst nach den Massenkontrollen zugespielt worden, so der Sprecher.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 16. April 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. April 2018, 12:24 Uhr

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