Symbolfoto - Ein Mann mit einem Messer in der Hand, steht hinter einer Frau.
Die 13-Jährige aus Gelsenkirchen hat sich die Straftat (zum Glück) wohl nur ausgedacht. (Symbolbild) Bildrechte: Colourbox.de

Keine Straftat Gelsenkirchen: Mädchen hat Spritzen-Attacke erfunden

Eine Meldung, die hohe Wellen geschlagen hat. In Gelsenkirchen hatte ein 13-jähriges Mädchen behauptet, von einem Unbekannten eine Spritze mit einer Flüssigkeit injiziert bekommen zu haben. Jetzt stellt sich heraus: Die Geschichte ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erfunden. Ein pubertäres Heischen nach Aufmerksamkeit? In jedem Fall ein Grund aufzuatmen.

Symbolfoto - Ein Mann mit einem Messer in der Hand, steht hinter einer Frau.
Die 13-Jährige aus Gelsenkirchen hat sich die Straftat (zum Glück) wohl nur ausgedacht. (Symbolbild) Bildrechte: Colourbox.de

Eltern in Gelsenkirchen können aufatmen

Eine Meldung, die hohe Wellen geschlagen und sicherlich viele Eltern im Großraum Gelsenkirchen beunruhigt hat. Eine 13-Jährige hatte behauptet, in der Gelsenkirchener Innenstadt von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und auf einen Parkplatz gelockt worden zu sein. Dort habe ihr der Täter eine Spritze mit einer unbekannten Substanz injiziert. Nach der mutmaßlichen Tat hatte das Mädchen Anwohner um Hilfe gebeten und über Unwohlsein geklagt. Sie war in ein Krankenhaus gebracht worden. Das Kind konnte den Ermittlern eine genaue Beschreibung des angeblichen Täters liefern.

Überfall und Spritzen-Angriff wohl nur ausgedacht

Jetzt stellt sich heraus: Die Geschichte der 13-Jährigen wahr wohl komplett erfunden. Davon geht zumindest die Polizei aus. Ein Gutachter habe bei den Untersuchungen festgestellt, dass sich das Kind die Verletzungen selbst zugefügt hatte, so die Polizei. Auch die serologische Untersuchung verlief ohne Befund. Jetzt wird die Schülerin erneut befragt.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 15. November 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. November 2019, 17:07 Uhr

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