Artisten abgestürzt Hochseilprobe im "Weltweihnachtscircus" geht schief

Bei der Vorpremiere war die rekordverdächtige Aktion noch geglückt, doch bei der Generalprobe stürzte die Sieben-Mann-Pyramide der "Werner Guerrero"-Gruppe auf dem Hochseil im Zirkus zusammen.

Zwei Artisten verletzt

Mehrere Hochseilartisten sind am Mittwochabend (05.12.) bei der Generalprobe des "Weltweihnachtscircus" in Stuttgart aus rund sieben Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Zwei der Künstler verletzten sich nach Angaben des SWR trotz eines Sicherheitskissens leicht am Kopf. Demnach mussten sie ins Krankenhaus gebracht werden und wurden am Kopf genäht. Die Mitglieder der kolumbianischen "Werner Guerrero"-Gruppe hatten auf Fahrrädern in großer Höhe eine Pyramide gebildet. Das Unglück soll passiert sein, weil eine der Artistinnen ins Schwanken geriet.

Artisten der Werner Guerrero Truppe stürzen bei der Generalprobe mit Fahrrädern von einem Hochseil
Zwei der sieben Artisten sind beim Abbau der Pyramide abgestürzt Bildrechte: picture alliance/dpa

Weltrekord bei der Vorpremiere

Bei einer ähnlichen Aktion hatten sie bei der Vorpremiere für Journalisten in der Vorwoche noch einen Weltrekord aufgestellt. Dabei formierten sich die Artisten mit ihren Fahrrädern zu einer Sieben-Mann-Pyramide. Der Auftritt soll nach Angaben des SWR trotz des Unfalls Teil des Programms bei der Premiere des "Weltweihnachtscircus" am Donnerstagabend (19 Uhr) bleiben. Die Fahrrad-Pyramide auf dem Hochseil soll offenbar angepasst werden. Bis zum 6. Januar sind Aufführungen mit Pferden, verschiedenen Artisten und Clowns geplant.

 Artisten der Werner Guerrero Truppe treten bei der Generalprobe mit Fahrrädern auf einem Hochseil auf.
So sieht die Sieben-Mann-Pyramide aus. Bildrechte: picture alliance/dpa

ten/dpa

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 05. Dezember 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2019, 18:16 Uhr

Das könnte sie auch interessieren