Mehrere Stunden im Meer getrieben Hose als Rettungsweste rettet Deutschem das Leben

BRISANT | 13.03.2019 | 17:15 Uhr

Arne Murke aus Norddeutschland stürzt von einer Yacht und treibt stundenlang vor der Küste Neuseelands im Meer. Ein Hosen-Trick rettet dem 30-Jährigen schließlich das Leben!

Eigentlich wollte Arne Murke aus Norddeutschland mit seinem Bruder gegen Honorar eine Yacht von Neuseeland aus nach Brasilien überführen. Doch rund 40 Kilometer von der Küste entfernt wird der 30-Jährige auf rauer See plötzlich von dem losen Mastbaum getroffen und stürzt - nur mit Jeans und T-Shirt bekleidet - ins Meer. Sein Bruder setzt einen Notruf ab. Doch die Küstenwache entdeckt den unterkühlten Segler erst mehr als drei Stunden später.

Jeans als eine Art Schwimmweste genutzt

Überlebt hat der 30-Jährige dank eines Tricks. Mitten im Ozean treibend erinnerte sich Murke an "Survival-Videos" der amerikanischen Navy aus dem Internet. Darin wird erklärt, wie man eine verknotete Jeans in eine "provosorische Schwimmweste" verwandeln kann, indem man Luft in sie hineindrückt und sich damit etwas Auftrieb verschafft. Dank seiner Jeans hat er es geschafft, stundenlang an der Oberfläche zu bleiben.

So funktioniert der Trick mit der Jeans

Keine Rettungsweste angelegt

Dass Murke allerdings ohne Rettungsweste an Deck zugange war, das ist für Antke Reemts von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) unverständlich. Mit Rettungsweste könne man nicht nur sehr viel länger überleben, man werde zudem viel besser gesehen, sagt die Expertin.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 13. März 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2019, 20:08 Uhr

Das könnte Sie auch interessieren