Tragischer Unfall Schwäbisch Gmünd: Dreijähriger Junge bei Kindergarten-Ausflug ertrunken?

Trauer in Schwäbisch Gmünd. Was als fröhlicher Ausflug einer Kita-Gruppe geplant war, endete tragisch. Ein dreijähriger Junge konnte sich unbemerkt von seinen Spielkameraden entfernen und ist vermutlich in der Rems ertrunken.

Kerzen, Blumen und Kuscheltiere stehen vor dem Eingang eines Spielplatzes nahe der Rems.
Bestürzung und Trauer in Schwäbisch Gmünd: Ein dreijähriger Junge ist vermutlich in der Rems ertrunken. Bildrechte: dpa

Es sollte ein fröhlicher Ausflug einer Kindergartengruppe in Schwäbisch Gmünd werden - und endete tragisch. Am Montag ist ein dreijähriger Junge vermutlich in der Rems ertrunken. Er war mit seiner Kita auf einem Spielplatz, der sich am Ufer des Flusses befindet. Unbemerkt soll sich das Kind von der 19-köpfigen Gruppe entfernt und ans Rems-Ufer begeben haben.

Suche sofort eingeleitet

Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, sei unmittelbar eine Suche eingeleitet und wenig später die Polizei informiert worden. Doch bevor die eintraf hatte eine der Betreuungspersonen bereits den im Fluss treibenden Körper des Jungen entdeckt. Das Kind starb wenig später im Krankenhaus.

Das Licht von einem Supermarkt fällt auf einen Spielplatz nahe der Rems.
Von den Aufsichtspersonen unbemerkt, konnte sich der Dreijährige von diesem Spielplatz entfernen. Bildrechte: dpa

Aufsichtspflicht verletzt?

Insgesamt drei Aufsichtspersonen waren für die 19 Kinder verantwortlich. Neben der Bewältigung der Trauer steht nun auch die Frage nach der Aufsichtspflicht im Raum. Die Polizei ermittelt. Zur Klärung der Todesursache soll das verstorbene Kind obduziert werden.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 21. Januar 2020 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2020, 20:22 Uhr

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