Fürst Albert von Monaco, freudig winkend
Hat alle Kontinente bereist, engagiert sich für Klimaschutzmaßnahmen und hat auf seinen Expeditionen einen Logenplatz, um die Folgen des Klimawandels zu beobachten: Fürst Albert von Monaco. Bildrechte: dpa

Zu Gast in Dresden BRISANT trifft Fürst Albert von Monaco

BRISANT | 08.06.2018 | 17:15 Uhr

Hoher Besuch in Dresden: Albert II. von Monaco wird in der sächsischen Landeshauptstadt für sein Umwelt-Engagement mit dem Europäischer Kulturpreis geehrt. Mareile Höppner hat zuvor mit dem Monegassen-Fürst gesprochen.

Fürst Albert von Monaco, freudig winkend
Hat alle Kontinente bereist, engagiert sich für Klimaschutzmaßnahmen und hat auf seinen Expeditionen einen Logenplatz, um die Folgen des Klimawandels zu beobachten: Fürst Albert von Monaco. Bildrechte: dpa

Fürst Albert von Monaco bekommt in Dresden den Europäischer Kulturpreis überreicht. Die Auszeichnung nimmt er stellvertretend für seine eigene Stiftung und die Deutsche Meeresstiftung entgegen. Hintergrund ist sein unermüdliches Engagement für die Umwelt. Darüber hat BRISANT-Moderatorin Mareile Höppner mit dem Staatsoberhaupt gesprochen.

Unermüdlicher Einsatz für die Umwelt

Der Fürst kämpft schon lange für den Klimaschutz. Bereits beim Amtsantritt 2005 machte er deutlich, dass ihm der Umweltschutz am Herzen liegt. 2006 unterzeichnete Albert II. das Kyoto-Protokoll zur Reduzierung klimaschädigender Gase und gründete die "Prince Albert II. of Monaco Foundation". Die Stiftung fördert erneuerbare Energien, den Klimaschutz, Trinkwasseraufbereitung und den Artenschutz. Und er nahm an einer Nordpol-Expedition teil. Die mediale Aufmerksamkeit nutzte er, um auf die Probleme durch die Erderwärmung in dieser Region aufmerksam zu machen. 2009 reiste er auch zum Südpol.

Der Fürst unterstützt zudem die Organisation "Sea Shepherd Conservation Society". Die setzt sich gegen die Jagd auf Wale, Haie und Robben und gegen die Überfischung der Weltmeere ein. Zudem ist Fürst Albert Schirmherr der "Billion Tree Campaign" der UN-Umweltorganisation UNEP, die das Weltklima durch umfangreiche Wiederaufforstungen zu verbessern versucht.

Wir müssen unseren Kindern eine saubere Erde hinterlassen. Und ich will sagen, dass ich dafür alles getan habe.

Fürst Albert von Monaco

Ein Herz für Familie

Mit der Frau fürs Leben hat sich der "grüne Fürst" dagegen Zeit gelassen. Am 2. Juli 2011 ließ er Monacos Landsleute jubeln und heiratete die 20 Jahre jüngeren Charlène Wittstock. Am 10. Dezember 2014 brachte Fürstin Charlène dann den langersehnten Nachwuchs zur Welt - die Zwillinge Gabriella und Jacques. Gemeinsame Auftritte sind allerdings selten, so auch in Dresden. Der Fürst reist alleine zur Preisverleihung an.

Fürst Albert mit seiner Frau und den Zwillingen auf dem Balkon.
Die kleine Fürstenfamilie: Albert II. mit Charlène und den Zwillingen Jacques und Gabriella auf dem Balkon des Palastes. Bildrechte: dpa

Prominente Gäste von Daniel Brühl bis Peter Maffay

Neben Fürst Albert werden bei der feierlichen Gala in der Dresdner Frauenkirche viele weitere europäische Persönlichkeiten und Kulturschaffende geehrt. Auch Schauspieler Daniel Brühl, Weltstar Nana Mouskouri, die Dresdner Musikfestspiele, der Ausnahmetenor Piotr Beczala, die weltweit gefeierte Sopranistin Anja Hartero und Sänger Peter Maffay gehören zu den Preisträgern und Gästen. Bereits geehrt wurde das Ballet der Semperoper.

Daniel Brühl, 2016
Auch Daniel Brühl wird erwartet Bildrechte: dpa

Stichwort: Europäischer Kulturpreis Taurus Der Preis würdigt Menschen und Initiativen, deren Visionen und Kreativität beispielhaft das kulturelle Leben in Europa beeinflussen und dafür sorgen, dass das jahrhundertelange Erbe gepflegt wird. In diesem Jahr werden die Europäischen Kulturpreise erstmalig in Kooperation zwischen der Stiftung Frauenkirche und dem Europäischen Kulturforum e.V. vergeben. Die Preisträger 2018 und die Dresdner Frauenkirche stehen gleichermaßen für Frieden, Freiheit, kulturelle Vielfalt und für den Erhalt des Europäischen Kulturerbes.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 08. Juni 2018 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Juni 2018, 04:00 Uhr

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