Prinz Harry und Meghan Markle
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Schwere Vorwürfe Herzogin Meghan verklagt "Mail on Sunday" - Harry prangert Zeitung an

BRISANT | 02.10.2019 | 17:15 Uhr

Meghan Markle verklagt wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes die britische Zeitung "Mail on Sunday". Das gab ihr Ehemann Prinz Harry am Dienstag bekannt und warf britischen Boulevardmedien eine "unbarmherzige Kampagne" gegen seine Frau vor.

Prinz Harry und Meghan Markle
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Meghan werde von der Boulevardpresse verfolgt wie einst seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris gestorben war. "Meine größte Angst ist, dass die Geschichte sich wiederholt", schrieb der Herzog von Sussex in einer Erklärung.

Harry fühlt sich an Tod von Lady Diana erinnert

Ich habe meine Mutter verloren und sehe jetzt, wie meine Frau Opfer der gleichen mächtigen Kräfte wird.

Prinz Harry Erklärung auf Sussex Royal

Die britische Boulevardpresse fahre Kampagnen gegen Menschen, ohne an die Folgen zu denken. Die "unbarmherzige Kampagne" gegen seine Frau sei während Meghans Schwangerschaft und nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes "eskaliert", erklärte der 35-Jährige. Die "unablässige Propaganda" sei für ihn und seine Frau sehr schmerzhaft.

Eine Tragödie und ihre Folgen Harrys Lehren aus dem frühen Tod seiner Mutter Diana

Harry und Lady Diana
Es sind Schock-Bilder, die Harrys Leben bis heute prägen. In diesem Wagen starb seine Mutter - Lady Diana - Ende August 1997 in Paris. Sie und ihr damaliger Begleiter Dodi Al Fayed waren auf der Flucht vor Paparazzi. Meghan fühle sich nun auch verfolgt, sagt Harry. Bildrechte: imago/E-PRESS PHOTO.com
Harry und Lady Diana
Es sind Schock-Bilder, die Harrys Leben bis heute prägen. In diesem Wagen starb seine Mutter - Lady Diana - Ende August 1997 in Paris. Sie und ihr damaliger Begleiter Dodi Al Fayed waren auf der Flucht vor Paparazzi. Meghan fühle sich nun auch verfolgt, sagt Harry. Bildrechte: imago/E-PRESS PHOTO.com
Harry und Lady Diana
Über Monate trauerte nicht nur ein ganzes Land, sondern die halbe Welt. Harry (m.), sein Bruder William (r.) und Prinz Charles laufen in London durch ein Meer von Blumen und Kondolenzschreiben am Buckingham Palace. "Meine größte Angst ist, dass die Geschichte sich wiederholt", schrieb der Herzog von Sussex in bewegenden Worten über seine Situation mit Meghan. Ein Alarmsignal! Bildrechte: imago/ZUMA Press
Harry und Lady Diana
Die enge Beziehung zu seiner Mutter prägte Harry. Sie war es, die ihn 1992 zum Schuleingang in Ludgrove begleitete. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Harry und Lady Diana
Royales Familienglück bestand für Harry und William oft aus Momenten mit ihrer Mutter. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Harry und Lady Diana
Auch die Königliche Geschenke-Ausstellung im Kensington-Palast zeigt, wie Lady Diana ihre Familie sah. Die Fotos, die 2017 Teil einer Ausstellung waren, sind einst als Geschenke an die Queen adressiert gewesen. Bildrechte: Getty Images
Harry und Lady Diana
Sie sind auf einem Schreibtisch drapiert, der einst Lady Diana gehörte. Es sind Momente, die bei Harry bis heute im Herzen verhaftet sind. Er will seine Familie besser vor ungewollten Einblicken schützen. Bildrechte: Getty Images
Prinz Harry und Meghan und ihr Sohn Archie Mountbatten-Windsor
Lange zierten sich die Sussex-Royals mit der Veröffentlichung von Bildern ihres Nachwuchses. Auf ihrem Social-Media-Kanal wurden schließlich doch erste Aufnahmen von Archie veröffentlicht. Hier können die Royals steuern, was an die Öffentlichkeit soll und was nicht. Erst auf ihrer jüngsten Afrikareise gewährten beide diese privaten Einblicke vor laufenden Kameras - fernab der aggressiven britischen Boulevardpresse. Bildrechte: Getty Images
Prinz Harry und Meghan Markle
Damit diese Familienidylle lange erhalten bleibt, stellt sich Harry vor seine Frau Meghan. Die will die "Mail on Sunday" nun verklagen. Die Zeitung habe Inhalte eines privaten Briefes seiner Frau rechtswidrig und "absichtlich zerstörerisch" veröffentlicht. Die "unbarmherzige Kampagne" gegen seine Frau sei während Meghans Schwangerschaft und nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes "eskaliert", erklärte der 35-Jährige. "Schmerzhaft" für das junge Glück, erklärte Harry. Bildrechte: Getty Images
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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 02. Oktober 2019 | 17:15 Uhr

Harry: Briefveröffentlichung rechtswidrig und "absichtlich zerstörerisch"

Mit Blick auf die Klage erklärte Prinz Harry, Inhalte eines privaten Briefes seiner Frau seien rechtswidrig und "absichtlich zerstörerisch" veröffentlicht worden. Angaben, um welchen Brief es sich handelt, machte Harry nicht. Die "Mail on Sunday" hatte aber einen handschriftlichen Brief veröffentlicht, den Meghan ihrem Vater Thomas Markle geschrieben hatte.

Im Visier der Boulevardpresse: Meghans zerstittene Familie in den USA

Die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse hatte die US-Schauspielerin zunächst mit Enthusiasmus in der britischen Königsfamilie willkommen geheißen. Später wurde die Berichterstattung zunehmend kritisch - und nahm unter anderem die zerstrittene Familie der 38-Jährigen in den USA ins Visier.

Quelle: dpa

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 02. Oktober 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. Oktober 2019, 15:36 Uhr

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