Nach emotionalem Interview Herzogin Meghan kann wieder lächeln

BRISANT | 22.10.2019 | 17:15 Uhr

Auf diesen Auftritt hatten viele gewartet: Nach ihrem emotionalen Interview vom Wochenende nahm Herzogin Meghan am "One Young World"-Gipfel in der Royal Albert Hall teil.

Meghan Markle
Die Herzogin kann wieder lächeln. Bildrechte: imago images/PA Images

Applaus wischt die Tränen weg

Ihr ehrliches und tränenreiches Interview mit dem Fernsehsender ITV vom Wochenende hat die royalen Fans auf der ganzen Welt berührt. Herzogin Meghan hat sich tief in die Seele schauen lassen und erklärt, wie groß der Druck der britischen Boulevardpresse auf sie ist. Auf einer Konferenz in der Royal Albert Hall wurde Meghan am Dienstag (21.10.) mit tosendem Applaus begrüßt, und das tat offenbar gut. Sie strahlte über das ganze Gesicht.

Meghan Markle, währende des «One Young World Summit» in der Royal Albert Hall in London.
Herzogin Meghan in der Royal Albert Hall. Bildrechte: imago images

Ständige Beobachtung eine Belastung

In dem Interview vom Wochenende sah das noch anders aus, und eines wurde sehr deutlich: Herzogin Meghan leidet offenbar sehr unter ihrem Leben als junge Mutter im Rampenlicht. Im ITV-Interview sagte sie, dass ihr Mutter-Dasein unter ständiger Beobachtung eine Belastung sei. Die Frage, ob die vergangenen zwei Jahre "wirklich ein Kampf" waren, bejahte die 38-Jährige.

Der britische Prinz Harry (l), Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex
Herzogin Meghan schaut Prinz Harry an. (Archiv) Bildrechte: dpa

Herzogin Meghan: "Alle Frauen sind verletzlich"

Herzogin Meghan begründete die Aussage damit, dass sich nicht viele Menschen danach erkundigt hätten, wie es ihr nach ihrer Schwangerschaft und der Geburt ihres Sohnes Archie im Mai wirklich gehe. "Alle Frauen sind verletztlich - vor allem in der Schwangerschaft", so die 38-Jährige. "Hinter den Kulissen" seien ihre neuen Herausforderungen nicht einfach durchzustehen, fügte sie hinzu.

>>> Das Interview ist Teil des Dokumentarfilms "Harry and Meghan: An African Journey" des britischen Fernsehsenders ITV. Ausschnitte gibt es hier zu sehen. <<<

Herzogin Meghan setzt sich zur Wehr

Die Herzogin und ihr Ehemann Prinz Harry hatten britischen Boulevardmedien Anfang Oktober eine "unbarmherzige Kampagne" gegen sie vorgeworfen. Herzogin Meghan verklagte die britische Zeitung "Mail on Sunday" wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes. Meghan werde von der Boulevardpresse verfolgt wie einst seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris gestorben war, erklärte Harry in einem emotionalen Schreiben auf seiner Internetseite.

Prinz Harry und Meghan Markle
Prinz Harry und Herzogin Meghan. (Archiv) Bildrechte: IMAGO

Presse nimmt die Herzogin oft in die Mangel

Die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse hatte die frühere US-Schauspielerin zunächst mit Enthusiasmus in der britischen Königsfamilie willkommen geheißen. Später wurde die Berichterstattung zunehmend kritisch - und nahm unter anderem die zerstrittene Familie der 38-Jährigen in den USA ins Visier. Auch mutmaßliche Verstimmungen zwischen Herzogin Meghan und Herzogin Kate waren immer wieder Thema.

Quellen: ten/dpa/afp

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 23. Oktober 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2019, 17:51 Uhr

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