Britische Royals in Kapstadt Prinz Harry & Familie: Surfen als Therapie, seltene Meeresschnecken und Moschee-Besuch

BRISANT | 24.09.2019 | 17:15 Uhr

Am zweiten Tag ihrer Afrikareise besuchen Prinz Harry und Herzogin Meghan die Charity-Organisation "Waves for Change", die sich Kindern mit Gewalt-Erfahrung aus den Townships widmet. Danach trennen sich Harrys und Meghans Wege: Er macht sich bei einem Bootsausflug ein Bild von den Folgen der Wilderrei an einer seltenen Art von Meeresschnecken, sie eilt zu Baby Archie in die royale Unterkunft. Am Nachmittag steht ein gemeinsamer Besuch der ältesten Moschee Südafrikas im Protokoll.

Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Besuchen gemeinsam die älteste Moschee Südafrikas im Kapstadter Stadtteil Bo-Kaap: Prinz Harry & Herzogin Meghan Bildrechte: Getty Images

Zeitig aus den Federn mussten Prinz Harry und Gattin Meghan am zweiten Tag ihrer Südafrika-Reise. Bleibt zu hoffen, dass Baby Archie den beiden eine ruhige Nacht beschert hat. Denn der darf weiterschlafen, bleibt auch heute zunächst mit der Nanny in der royalen Unterkunft.

Afrikareise der britischen Royals (Tag 2) Prinz Harry & Herzogin Meghan in Kapstadt: Surftherapie, bedrohte Meeresschnecken & Moschee-Besuch

Am zweiten Tag ihrer Afrikareise besuchen Prinz Harry und Herzogin Meghan die Charity-Organisation "Waves for Change". Weitere Programmpunkte: vom Aussterben bedrohte Meeresschnecken und die älteste Moschee Südafrikas.

Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Am Morgen des zweiten Tages ihrer Afrikareise steht erneut der Besuch einer Charity-Organisation auf dem Programm. "Waves For Change" will Kindern und Jugendlichen aus Townships helfen, traumatische Erfahrungen aufgrund von Gewalt zu verarbeiten. Bildrechte: Getty Images
Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Am Morgen des zweiten Tages ihrer Afrikareise steht erneut der Besuch einer Charity-Organisation auf dem Programm. "Waves For Change" will Kindern und Jugendlichen aus Townships helfen, traumatische Erfahrungen aufgrund von Gewalt zu verarbeiten. Bildrechte: Getty Images
Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Auch hier werden die Royals mit offenen Armen empfangen. Für Prinz Archie, der auch Tag zwei in der royalen Unterkunft verbringt, gibt's ein Geschenk. Bildrechte: imago images/i Images
Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Wie die Arbeit von "Waves for Change" funktioniert, dürfen Harry und Meghan hautnah miterleben. Das Prinzenpaar ist eingeladen, an einer teambildenden Maßnahme teilzunehmen. Bildrechte: imago images/i Images
Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Gemeinsame lockernde Körperübungen stehen auf dem Programm. Die so genannte Powerhands-Zeremonie soll positive Energien ausstrahlen. Bildrechte: Getty Images
Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Nach einem letzten kurzen Moment der Zweisamkeit heißt es für das royale Paar, getrennte Wege zu gehen. Meghan eilt zu Baby Archie in die Unterkunft, Prinz Harry macht eine Bootsfahrt entlang der Küste, um sich ein Bild von den Folgen der Meeresschnecken-Wilderei zu machen. Bildrechte: imago images/i Images
Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Gemeinsam besucht das royale Paar am Nachmittag die berühmte Auwal-Moschee, die älteste Moschee Südafrikas. Bildrechte: Getty Images
Prinz Harray und Meghan, Herzogin von Sussex
Im trubeligen und bunten Viertel Bo-Kaamp wird an diesem Tag der so genannte Heritage Day gefeiert. Nur zu gern mischen sich Meghan und Harry unters feiernde Volk ... Bildrechte: imago images/PPE
Meghan, Herzogin von Sussex
... und werden einmal mehr mit offenen Armen empfangen. Immer wieder wird Meghan mit Blumen beschenkt - und herzt die Kinder auf der Straße. Bildrechte: imago images/PPE
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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 24. September 2019 | 17:15 Uhr

Surf-Therapien von "Waves for Change"

Herzogin Meghan machte sich derweil an der Seite ihres Gatten auf an den Monwabisi Beach. Das royale Outfit eher sportiv, Meghan in flachen Schuhen und Jeansjacke, Harry ohne Sakko im grünen Hemd. Nicht etwa zum Baden, sondern um einer weiteren Charity-Organisation ihre Aufwartung zu machen, fahren der Prinz und seine Liebste an den Strand: "Waves for Change" bietet Kindern und Jugendlichen aus den Townships Surf-Therapien an. Meist sind sie Opfer von Gewalt geworden, das Surfen soll ihnen dabei helfen, den posttraumatischen Stress zu verarbeiten.

Wie die Arbeit von "Waves of Change" im einzelnen abläuft, erleben Meghan und Harry hautnah bei einer Teambuilding-Maßnahme an der sie teilnehmen. Diese sogenannte Powerhands-Zeremonie soll positive Energie ausstrahlen.

Meghan und Prinz Harry in Afrika.
Nehmen an den teambildenden Maßnahmen der "Waves for Change"-Mitarbeiter teil: Prinz Harry & Herzogin Meghan Bildrechte: Getty Images

Bedrohte Meeresschneckenart

Für Meghan geht es nach dem Ausflug ans Meer zunächst zurück ins Hotel, wo sie von Baby Archie erwartet wird. Harry widmet sich derweil einem weiteren Herzensprojekt: dem Umwelt- und Tierschutz. Eigentlich stand eine Bootsfahrt zur Seal Island im Protokoll, doch dem machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ob der zu starken Windböen, schipperte der Prinz statt dessen die Küste entlang, um sich über die illegale Wilderei an einer Meeresschneckenart zu informieren.

Besuch in Südafrikas ältester Moschee

Wieder vereint, nehmen Prinz Harry und Herzogin Meghan am Nachmittag ihres zweiten Reisetages einen gemeinsamen Termin wahr: die Besichtigung der berühmten Auwal-Moschee. Der Besuch der ältesten Moschee Südafrikas ist mit einem Wechsel des Outfits der Royals verbunden: Meghan in einem wenig körperbetonten, fast bodenlangen, grünen Kleid, das Haar mit einem Schal verhüllt, der Prinz förmlich im sommerlichen Anzug. Kulturelles Highlight: Im Inneren der Moschee wird den beiden Royals das älteste Exemplar eines Koran in Südafrika gezeigt. Das Manuskript ist einst von einem auf der Gefängnisinsel Robben Island inhaftierten Iman aus dem Kopf verfasst worden.

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Afrikareise der britischen Royals (Tag 1) Prinz Harry & Herzogin Meghan in Kapstadt: Township Nyanga & District Six

Den ersten Tag in Kapstadt nutzen Prinz Harry und Herzogin Meghan, um zwei echte Brennpunkte zu besuchen: die Township Nyanga, eine der gefährlichsten Gegenden Südafrikas, und das Apartheids-Museum in District Six.

Prinz Harry und Herzogin Meghan in Kapstadt
Am ersten Tag ihrer Afrikareise besuchen Prinz Harry und Gattin Meghan die Township Nyanga in Kapstadt, wo sie aufs Herzlichste mit einem Tänzchen begrüßt werden. Die Township gilt als eine der gefährlichsten Gegenden des Landes gilt, wird aufgrund ihrer hohen Tötungsrate auch "Mordhauptstadt" bezeichnet.  Bildrechte: Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan in Kapstadt
Am ersten Tag ihrer Afrikareise besuchen Prinz Harry und Gattin Meghan die Township Nyanga in Kapstadt, wo sie aufs Herzlichste mit einem Tänzchen begrüßt werden. Die Township gilt als eine der gefährlichsten Gegenden des Landes gilt, wird aufgrund ihrer hohen Tötungsrate auch "Mordhauptstadt" bezeichnet.  Bildrechte: Getty Images
Harry gibt einem kleinen Jungen die Hand.
Die Aufmerksamkeit des royalen Paares gilt einmal mehr den Kindern. Bildrechte: imago images / i Images
Meghan und Harry mit Jugendlichen in Cape Town
Anlass ihres Besuchs in der Township Nyanga ist die Würdigung des so genannten Mbokodo-Projekts für Mädchen und junge Frauen. Im Rahmen des Projekts werden unter anderem Selbstverteidigungskurse angeboten. Bildrechte: imago images / i Images
Meghan und Harry mit Kindern und Jugendlichen in Cape Town
In einer emotionalen Rede richtete sich Herzogin Meghan als "farbige Frau und als eure Schwester" an die Bewohner der Townships und bekräftigte die Frauen des Mbokodo-Projekts in ihrer Arbeit: "Sie ist motivierend, inspirierend und wundervoll." Auch Harry griff zum Mikrofon: "Eure Stärke liegt in eurem Geiste, was für mich bedeutet, meine Frau zu ehren und zu beschützen und ein gutes Vorbild für meinen Sohn zu sein." Bildrechte: imago images / i Images
Meghan und Harry werden von Menschenmenge begrüßt
Nächste Station ihres ersten Tags in Kapstadt und einen Outfit-Wechsel später war der so genannte District Six. Einst ein multikultureller Stadtteil, in dem etwa 60.000 Menschen verschiedener Ethnien friedlich nebeneinander lebten, wurde das Gebiet in den 60er-Jahren als "nur für Weiße" deklariert und geräumt. Die dort seit Generationen lebenden nicht-weißen Menschen wurden in Townships umgesiedelt. Heute ist der District Six ein Beispiel von vielen für die rassistische Politik der Apartheid.

Meghan und Harry werden auch hier freudig begrüßt - und die Herzogin einmal mehr mit Blumen beschenkt.
Bildrechte: imago images / i Images
Meghan und Harry in Afrika
Ebenfalls auf dem Plan: Ein Besuch im District Six Museum in Kapstadt, das sich mit der Geschichte der Apartheid beschäftigt. Bildrechte: imago images / i Images
Meghans Schuhe
Wie sich Meghans Füße nach diesem langen Tag wohl fühlen? Während sie das Outfit für den zweiten Programmpunkt des Tages wechselte, blieben die Schuhe die gleichen. Hoffentlich ein gutes Zeichen ... Bildrechte: imago images / i Images
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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 24. September 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. September 2019, 18:41 Uhr

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