Krisengespräch auf Sandringham Queen lässt Meghan und Harry gehen

Mit Spannung ist die Krisensitzung der Queen auf ihrem Landsitz Sandringham erwartet worden. Jetzt hat Königin Elizabeth II. gesprochen - und Lieblingsenkel Harry ihren Segen gegeben. Vorerst dürfen die Sussexes in Großbritannien und Kanada leben, doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Das soll erst in Kürze folgen.

Prinz Harry, Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex
Dürfen sich von ihren royalen Pflichten zurückziehen: Prinz Harry, Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex Bildrechte: dpa

Krisentreffen auf Landsitz Sandringham House

Eine Entscheidung, die nicht nur Royal-Fans mit Spannung erwartet haben: Königin Elizabeth II. hat Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Segen für ihre neuen Pläne gegeben. Vorab hatte das Paar via Instagram verkündet, sich von seinen royalen Pflichten zurückzuziehen - und künftig zumindest zeitweise in Nordamerika zu leben.

Kurzentschlossen hatte die Queen zur Krisensitzung auf ihren Landsitz Sandringham House geladen: ihre Enkel Harry und William sowie ihren Sohn Prinz Charles. Die Diskussionen seien "sehr konstruktiv" gewesen, ließ die Monarchin die Öffentlichkeit im Anschluss wissen. Man billige die Pläne des jungen Paars, obgleich es der königlichen Familie lieber gewesen wäre, wenn sie in Vollzeit arbeitende Mitglieder der Königsfamilie bleiben würden. Weitere Details sollen in Kürze folgen.

Vorderansicht von Schloss Sandringham, einem der Landsitze der Queen
Ort der Krisengespräche: Schloss Sandringham, Landsitz der Queen Bildrechte: dpa

Harry und William dementieren Bericht der "Times"

Vor dem Treffen hatten Harry und William scharfe Kritik am Bericht einer britischen Zeitung geübt. Die hatte negative Gerüchte über das Verhältnis der Brüder zueinander in die Welt gesetzt. "Für Brüder, die sich so sehr um die Fragen der psychischen Gesundheit sorgen, ist der Gebrauch von aufrührerischer Sprache auf diese Weise beleidigend und potenziell schädlich", so die Prinzen. Laut Deutscher Presse Agentur handelt es sich bei der gescholtenen Zeitung um die "Times". Die Zeitung hatte in ihrer Montagsausgabe behauptet, dass sich Prinz Harry und Herzogin Meghan von William schikaniert fühlen würden.

Prinz William und Prinz Harry
Dementieren die durch die "Times" gestreuten Gerüchte: Prinz Harry und Prinz William Bildrechte: IMAGO

Wollen künftig in Großbritannien und Kanada leben: Meghan und Harry

Der Herzog und die Herzogin von Sussex hatten Anfang Januar angekündigt, als Senior-Mitglieder der Royals zurückzutreten. Gemeint ist damit der innere Zirkel der königlichen Familie mit ihren zahlreichen Verpflichtungen. Ihre Zeit wollen sie künftig zwischen Großbritannien und Kanada aufteilen und finanziell unabhängig sein. Medienberichten zufolge hatte das Paar weder die Königin noch Harrys Vater Charles vorab in seine Entscheidung eingebunden.

Unklar sind weiterhin einzelne Details des sogenannten "Megxit". Unter anderem auch, wer für die Sicherheit des Paares in Kanada aufkommen wird. Kanadas Regierungschef Justin Trudeau sagte dem kanadischen TV-Sender "Global News" am Montagabend (Ortszeit), dass darüber zu diskutieren sei. Kanada gehört zum Commonwealth. Die britische Queen ist somit Staatsoberhaupt des Landes.

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 14. Januar 2020 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2020, 22:44 Uhr

Royales