Nach dem Tod der Queen: Prinz Andrew und Fergie adoptieren Corgis der Queen

Corgis begleiteten Queen Elizabeth seit ihrer Kindheit. Mit 18 Jahren bekam sie ihren ersten eigenen Welsh Corgi namens Susan geschenkt. Zuletzt hatte Elizabeth vier Hunde, die nach ihrem Tod nun ein neues Zuhause bei Prinz Andrew finden.

Lois, der Corgi
Ein Leben für die Krone...und für Corgis. Queen Elizabeth II. war bekennender Hundernarr. Bildrechte: dpa

Corgis sind genauso Markenzeichen der Queen wie knallig bunte Kostüme, Handtasche und Hut. Als wahrer Hundefan hielt Königin Elizabeth II. im Laufe ihres Lebens mehr als 30 Corgis – die meisten von ihnen stammten von Susan, dem ersten eigenen Hund der Queen ab. Susans letzter Nachkomme Willow starb 2018.

Queen Elizabeth als junges Mädchen kuschelt sich an einen Hund.
Ihre Tierliebe hielt ein Leben lang: Die kleine Elizabeth kuschelt sich an den Familien-Corgi. Bildrechte: Getty Images

Zuletzt lebten bei der Queen vier Hunde: die zwei Corgis Sandy und Muick, Cocker Spaniel Lissy und "Dorgi" (Corgi-Dackel) Candy. Der sorgte im Februar 2022 für Aufsehen, als er einen Fototermin auf Schloss Windsor sprengte, um sich von Frauchen Streicheleinheiten abzuholen.

Stellt sich nun die Frage: Was passiert nach Queen Elizabeths Tod mit den Vierbeinern? 

Andrew und Fergie kümmern sich um die royalen Hunde

Wer sich um das Wohl der Tiere gesorgt hat, kann aufatmen: Wie eine Sprecherin des Queen-Sohnes Prinz Andrew und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson am Sonntag erklärte, nehmen die beiden die Corgis Muick und Sandy auf. Das Magazin "Harper's Bazaar" zitierte zudem eine dem Duke of York nahestehende Quelle: "Die Corgis werden weiterhin bei der Royal Lodge mit dem Herzog und der Herzogin leben."

Prinz Andrew
Sandy, Muick, Candy und Lissy finden bei Prinz Andrew ein neues Zuhause. Bildrechte: dpa

Adelsexpertin Ingrid Seward vermutet im Interview mit "Daily Mail", dass sich der Duke und die Duchess of York auch Candy und Lissy annehmen werden.

Andrew und Fergie schenkten der Queen ihre letzten Hunde

Wie die "Harper’s Bazaar" außerdem schreibt, waren es auch Prinz Andrew und Fergie, die der Königin die Corgis als Welpen geschenkt hatten. "Es war die Herzogin, die die Welpen fand."

Der vierjährige Prinz Andrew
Von klein auf mit dabei: Auch Prinz Andrew wuchs mit Corgis auf. Bildrechte: IMAGO / United Archives International

Traurig: Muick war gemeinsam mit einem weiteren Welpen, Fergus, im Frühling 2021 auf Schloss Windsor eingezogen. Die Hunde sollten die Queen während der Corona-Quarantäne auf andere Gedanken bringen. Doch Fergus starb im Alter von fünf Monaten – ausgerechnet kurz nach Prinz Philips Tod. Andrew, seine Töchter Beatrice und Eugenie schenkten der Queen daraufhin am 10. Juni 2021 – dem Tag, an dem Philip 100 geworden wäre – Corgi Sandy als Trostpflaster.

Jack Russell statt Corgi: Diese Hunde liebt König Charles III.

Obwohl Neu-König Charles genau wie Prinz Andrew mit Corgis groß geworden ist, bevorzugt er eine andere Hunderasse: Er und seine Frau Camilla besitzen zwei Jack-Russell-Terrier, die auf die Namen Beth und Bluebell hören.

Camilla, Herzogin von Cornwall mit ihrem Hund Beth
Camilla mit Jack Russell Beth in Highgrove. Bildrechte: dpa

Brisant/dpa/Harper's Bazaar/Daily Mail

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 12. September 2022 | 17:15 Uhr

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