"Herzog von Edinburgh Rose" Eine Rose zum 100. Geburtstag: Queen gedenkt Prinz Philip

Am 10. Juni hätte der im April verstorbene Queen-Ehemann Prinz Philip seinen 100. Geburtstag gefeiert. Zu seinen Ehren hat Königin Elizabeth II. ihm jetzt eine nach ihm benannte Rose auf Schloss Windsor pflanzen lassen: die "Duke of Edinburgh rose".

Königin Elizabeth II. erhält eine Duke of Edinburgh-Rose von Keith Weed, Präsident der Royal Horticultural Society, auf Schloss Windsor.
Anlässlich des 100. Geburtstags ihres verstorbenen Ehemanns Prinz Philip hat Königin Elizabeth II. eine nach ihm benannte Rose pflanzen lassen. Bildrechte: imago images/i Images

Die britische Königin Elizabeth II. hat zu Ehren des 100. Geburtstags ihres erst kürzlich gestorbenen Ehemanns Prinz Philip eine nach ihm benannte Rose pflanzen lassen. "Sie sieht schön aus", sagte die Monarchin während der Pflanzaktion auf Schloss Windsor der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge.

Prinz Philip war im April nur wenige Wochen vor seinem Geburtstag in Windsor im Beisein seiner Familie gestorben. Am 10. Juni wäre er 100 Jahre alt geworden.

Königin Elisabeth II. betrachtet ein Beet in den Gärten von Schloss Windsor, wo sie eine Duke of Edinburgh-Rose erhielt, die ihr von Keith Weed, Präsident der Royal Horticultural Society, überreicht wurde (rechts).
Ihren Platz hat die "Herzog von Edinburgh Rose" im Garten von Schloss Windsor gefunden. Bildrechte: imago images/i Images

"Herzog von Edinburgh Rose" für den guten Zweck

Die pink-weiße Rose, die von der Royal Horticultural Society gezüchtet und für Königin Elizabeth II. eingepflanzt wurde, ist nach dem Herzog von Edinburgh benannt.

Unter diesem Namen soll die Rosen-Sorte auch in den Handel kommen. Vom Erlös werden jeweils einige Pfund an eine von Prinz Philip ins Leben gerufene Organisation gespendet, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt.

Duke of Edinburgh-Rose in Papier eingeschlagen.
Die "Herzog von Edinburgh Rose" soll künftig im Handel erhältlich sein. Bildrechte: imago images/i Images

"Geburtstage waren nicht unbedingt sein Ding"

Eine Aktion, die wohl ganz im Sinne des verstorbenen Prinzen gewesen wäre. Denn Geburtstagsfeiern waren nach Aussagen seines jüngsten Sohnes Prinz Edward keine große Leidenschaft des Herzogs von Edinburgh.

Geburtstage waren nicht unbedingt sein Ding. Er mochte all das Aufsehen und Klimbim nicht.

Prinz Edward BBC-Interview

Auf den 100. Geburtstag hätte er sich - im Gegensatz zu seiner Familie - nicht wirklich gefreut, sagte Prinz Edward in einem Interview mit der BBC. Die Familie hätte ihn gerne bei sich gehabt und gefeiert - nun versuche man, sich stattdessen an Philips langes Leben zu erinnern und dieses zu feiern.

dpa

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 10. Juni 2021 | 17:15 Uhr

Royales