Nach dem Terror-Anschlag Prinz William besucht Opfer in Neuseeland

BRISANT | 25.04.2019 | 17:15 Uhr

Prinz William ist zu seinem dritten Besuch in Neuseeland eingetroffen. Der Besuch steht unter dem Eindruck des Terroranschlages von Christchurch. Gleich nach der Ankunft begab sich der Thronfolger in ein Krankenhaus, um Opfer zu besuchen.

Prinz William in Neuseeland
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Prinz William spendet jungem Anschlagsopfer Trost

Knapp sechs Wochen nach dem Terrorangriff auf zwei Moscheen in Neuseeland mit 50 Todesopfern war Prinz William am Krankenbett eines muslimischen Mädchens, das bei dem Anschlag verletzt worden war. Der Besuch des Kinderkrankenhauses in Auckland war der Auftakt seines zweitägigen Aufenthalts in dem Pazifikstaat. Für Prinz William ist es bereits der dritte Besuch in Neuseeland. Seine Großmutter Queen Elizabeth II. ist offizielles Staatsoberhaupt.

In der Kinderklinik traf William die fünf Jahre alte Alen Alsati, die immer noch stationär behandelt werden muss, und ihren Vater Wasseim. Das Mädchen war nach Angaben des Kensington-Palastes erst in dieser Woche aus dem Koma erwacht. Auf einem Video, das vom Palast über Twitter verbreitet wurde, ist zu sehen, wie sich William und die kleine Neuseeländerin unterhalten. Der Thronfolger erzählt dem Mädchen, dass er eine Tochter etwa im gleichen Alter habe, die Charlotte heiße. Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana of Cambridge - so der komplette Name - ist in Neuseeland, ebenso wie der Rest der Familie, nicht dabei.

Nach dem Besuch des Krankenhauses nahm Prinz William am sogenannten Anzac-Tag zu Ehren der im Ersten Weltkrieg getöteten neuseeländischen und australischen Soldaten teil. Bei der Gedenkfeier in Auckland legte er einen Kranz nieder.

Prinz William in Neuseeland
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Besuch des Anschlagsortes in Christchurch

Anschließend flog William nach Christchurch weiter. Dort traf er auf Polizisten und Rettungskräfte, die unmittelbar nach dem Anschlag geholfen hatten. Am Freitag (26.04.) will er sich in der Stadt mit weiteren Verletzten und auch mit Hinterbliebenen treffen. Auch die beiden Moscheen möchte er besichtigen.

Bei dem Anschlag am 15. März wurden insgesamt 50 Menschen getötet und mehrere Dutzend verletzt. Als mutmaßlicher Täter sitzt ein 28 Jahre alter Rassist und Rechtsextremist aus Australien, der seit längerer Zeit in Neuseeland wohnt, in Untersuchungshaft. Ihm droht lebenslange Haft.

Prinz William in Neuseeland
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Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 25. April 2019 | 17:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2019, 18:40 Uhr

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