Royaler Geburtstag Sieben überraschende Fakten, die Sie noch nicht über Prinz William wussten

Happy Birthday to His Royal Highness! Prinz William wird 40 Jahre alt. Anlässlich seines runden Geburtstages verraten wir sieben überraschende Fakten, die sie so garantiert noch nicht über den zukünftigen König Englands wussten.

Prinz William
Glückliches Geburtstagskind: Prinz William wird am 21. Juni 40 Jahre alt. Seine Frau Kate feierte ihren runden Geburtstag bereits im Januar. Bildrechte: dpa

Seit seiner Geburt am 21. Juni 1982 im Londoner Stadtteil Paddington steht Prinz William in der Öffentlichkeit. Trotz, dass der Royal ein Leben im Zeichen der Krone führt und somit quasi als Kulturgut der Briten gilt, versucht er sein Privatleben so gut es geht unter Verschluss zu halten. Mit Erfolg!

Nur wenig ist über William und seine kleine Familie bekannt – wenn sie nicht gerade für einen ihrer zahlreichen öffentlichen Termine im Rampenlicht stehen. Doch wir haben tief gegraben und sind auf sieben spannende wie lustige Fakten gestoßen, die Sie so vielleicht noch nicht über den Windsor wussten.

Prinz William, der 6 Monate alte Sohn des britischen Prinzen Charles und der Prinzessin Diana, 1982.
Royaler Wonneproppen: Prinz William 1982 bei einem seiner ersten Pressetermine. Es sollten viele folgen… (Archiv) Bildrechte: dpa

1. Berufswunsch Polizist

Seine Bestimmung wurde Prinz William in die Wiege gelegt, doch wie so viele kleine Jungs träumte William von einem ganz anderen Job: Im Alter von fünf Jahren wollte der Royal unbedingt Polizist werden. Der kindliche Berufswunsch hat einen besonders rührenden Hintergrund …

Prinz William wollte nämlich einst Polizist werden, um seine Mutter Diana zu beschützen. Das erzählte der Thronfolger 2016 der "Daily Mail2. Auslöser war ein Treffen des Fünfjährigen mit Motorrad-Polizisten. Die schenkten ihm eine Mini-Uniform – um den royalen Nachwuchs war es geschehen. Fortan stand für den damals noch jungen Prinzen fest: Ich werde Polizist!

Prinz William, links, und Prinz Harry als Kinder in geliehenen Polizeikostümen.
Berufswunsch Polizist: Als Kind wollte William nicht auf den Thron. Eine schicke Polizeiuniform war ihm viel lieber! (Archiv) Bildrechte: picture alliance/AP Photo | The Duke Of Cambridge Prince Harry

2. Prinz William: Frecher als Harry? 

Heute kennen wir William als seriösen Royal, der an der Seite seiner Frau Kate souverän das British Empire repräsentiert. Doch wie Royal-Autor Robert Lacey in seinem Buch "Battle of Brothers: William and Harry – The Inside Story of a Family in Tumult" erzählt, soll das nicht immer so gewesen sein. 

Prinzessin Diana hält Harry auf dem Balkon des Buckingham Palace in London, 1988.
Prinz Harry fiel bereits als Kind mit seinen Faxen auf (hier auf dem Arm seiner Mutter Diana). Doch war William vielleicht der eigentliche Wildfang? (Archiv) Bildrechte: dpa

William sei ein überaus wildes Kind gewesen, dass anderen Leuten allzu gern die Zunge rausstreckte. Dieser Umstand brachte William den Spitznamen "Seine königliche Frechheit" ein. 

3. Spitzname Dornröschen

Auch ein paar Jahre später fiel William während seiner Militärausbildung nicht gerade immer mit glänzenden Manieren und Pflichtbewusstsein auf: Angeblich schaffte es der Zweite in der Thronfolge nie pünktlich 5:30 Uhr aus dem Bett, weshalb er von seinen Kommandanten den Spitznamen "Dornröschen" verpasst bekam. 

4. Cindy Crawford war Prinz Williams Jugendschwarm

Seit zwanzig Jahren ist William schon mit seiner Kate zusammen. Doch im Teenager-Alter schwärmte er für jemand ganz anderen. Damals verdrehten ihm die legendären Supermodels der 90er-Jahre den Kopf. In der Dokumentation "Unsere Mutter Diana - ihr Leben und ihr Vermächtnis" berichtete William, dass er sogar einige Poster der Mannequins über seinem Bett hängen hatte. 

Seine Favoritin: Cindy Crawford. Und trotz aller Bürden, die die Last der Krone mit sich bringt, hat es eben auch hin und wieder Vorteile ein Royal zu sein: Denn zu seinem 13. Geburtstag organisierte seine Mum Diana eine Überraschungsparty für William, zu der sie niemanden Geringeres als die Supermodels Naomi Campbell, Claudia Schiffer und Christy Turlington einlud.

Nach Angaben Williams in "Unsere Mutter Diana - ihr Leben und ihr Vermächtnis" sei er damals rot angelaufen und hätte gar nicht gewusst, was er sagen sollte. Etwas später traf er übrigens auch endlich auf Cindy. Das Model besuchte Prinz William und seine Familie auf Wunsch von Prinzessin Diana.

5. Diese Frauen datete William vor Kate

Man kann sich gar keine andere Frau als Kate an der Seite Williams vorstellen. Doch bevor sich die beiden im Jahr 2002 verliebten, konnte William schon auf eine stattliche Dating-Historie zurückblicken. 

Seine erste Freundin war – nach Angaben der "Daily Mail" – seine entfernte Cousine Davina Duckworth Chad. Ihre Mutter Elizabeth war eine Cousine ersten Grades von Prinzessin Diana, ihr Bruder James Stallmeister der Queen und ihr Vater Anthony ist ein Freund von Prinz Charles. 

2000 – nachdem William sein Abitur in der Tasche hatte – folgte Davina die heutige Musical-Sängerin Rose Farquhar. Ein Jahr später traf sich William mit Arabella Musgrave – übrigens die Nichte seiner Stiefmutter Camilla. Die Beziehung soll ein Jahr gehalten haben. Seine letzte Freundin vor Kate soll Olivia Hunt gewesen sein. Sie studierte ebenfalls in Schottland, allerdings an der Edinburgh University.

Pikant: Wie Royal-Expertin Katie Nicholl 2010 in ihrem Buch "William and Harry: Behind the Palace Walls" schrieb, soll 2004 ausgerechnet Isabella Calthorpe – die Halbschwester von Harrys Ex-Freundin Cressida Bonas (2012-2014) – eine Krise zwischen William und Kate ausgelöst haben: Isabella soll einer der Gründe für eine kurze Beziehungspause von Prinz William und Kate gewesen sein. Laut "Vanity Fair" hatte Isabella allerdings kein Interesse an einer Beziehung, weshalb Kate und William einige Wochen später wieder ein Paar wurden.

Isabella Calthorpe
Isabella Calthorpe, die Halbschwester von Harrys Ex-Freundin Cressida Bonas, brachte William und Kate angeblich fast auseinander. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Allstar

Übrigens scheint William zu seinen Ex-Freundinnen ein sehr gutes Verhältnis zu pflegen. Sowohl Davina, als auch Olivia standen auf der Gästeliste von William und Kates Hochzeit.

6. Royaler Riese

Prinz William kam also schon immer gut bei Frauen an. Auch heute noch ist er für viele Frauen weltweit ein wahrer Traumprinz. Mit einem Gardemaß von 1,91 Meter auch kein Wunder. Daneben wirkt seine Frau Kate mit 1,75 Meter direkt klein.

Seine stattliche Erscheinung hat William übrigens sicher den Genen seiner Familie mütterlicherseits zu verdanken. Prinzessin Diana maß ganze 1,78 Meter – Modelgröße! Prinz Charles kommt auf 1,77 Meter. Bruder Harry muss sich mit seinen 1,86 Meter auch nicht verstecken. 

7. Prinz William litt an Depressionen 

Nicht nur Meghan und Harry, sondern auch Kate und William setzen sich seit vielen Jahren für das Thema Mental Health ein. Denn sowohl Harry als auch William gaben bereits offen zu, dass sie in der Vergangenheit psychologische Hilfe in Anspruch genommen haben. 

2021 berichtete Prinz William in einem Interview mit der Apple-Fitness+-Serie "Time to Walk", von einem traumatischen Ereignis, das ihn in eine psychische Krise stürzte. Denn bevor sich Prinz William voll und ganz auf seine royalen Pflichten konzentrierte, war er als Rettungspilot bei der "Royal Air Force" tätig. Ein schlimmer Unfall hätte William damals sehr belastet. Dabei rettete er das Leben eines schwer verletzten Jungen, der nur wenig älter als sein eigener Sohn George gewesen sei.

Oberleutnant Prinz William als Copilot eines Rettungshubschraubers, 2011.
Williams Zeit bei der Royal Air Force bestand aus Höhen und Tiefen, die der Prinz mit professioneller Hilfe aufarbeitete. (Archiv) Bildrechte: dpa

Noch Wochen danach kämpfte William mit Ängsten und Depressionen. Gespräche mit Kollegen, der betroffenen Familie und Psychologen haben ihm aber nach eigenen Aussagen geholfen, aus seiner psychischen Krise herauszufinden. 

Film: William und Kate - Die Zukunft des britischen Königshauses

Sie sind die Hoffnungsträger der britischen Monarchie: Mit einer ihrer Mischung aus Tradition und Moderne sind William und Kate die perfekten Repräsentanten der königlichen Familie. Vergessen scheinen die Zeiten, in denen das britische Volk dem charmanten "Wild Guy" Harry den Vorzug gab vor seinem älteren Bruder, den man für vergleichsweise langweilig hielt. Spätestens in Zeiten von Brexit und Corona erweist sich Williams und Kates unaufgeregte Beständigkeit als Vorteil.

Den Film "William und Kate: Die Zukunft der britischen Königshauses" gibt es hier in der ARD-Mediathek zu sehen.


(BRISANT)

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 18. Juni 2022 | 17:10 Uhr

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