Britische Königin Sorge nach Corona-Infektion - Queen Elizabeth II. sagt Termine ab

Nur mild seien die Corona-Symptome bei Königin Elizabeth, hatte der Palast beruhigt. Die Queen setze leichte Arbeiten fort. Doch die Krankheit scheint die 95-Jährige stärker zu treffen als bisher angenommen.

Queen Elizabeth
Die 95-jährige Königin Elizabeth II. hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Bildrechte: imago images/i Images

Die Sorgen um die Gesundheit von Queen Elizabeth II. steigen. Wegen ihrer Corona-Erkrankung sagte die britische Königin am Dienstag alle geplanten Termine ab. "Da Ihre Majestät weiter leichte erkältungsähnliche Symptome verspürt, hat sie entschieden, ihre geplanten virtuellen Verabredungen heute nicht wahrzunehmen", heißt es aus dem Palast. Die 95-Jährige werde aber weiter "leichte Aufgaben" ausführen. Angesichts ihres hohen Alters und Gesundheitsproblemen in jüngerer Zeit zeigten sich Beobachter nun besorgt um das Wohlergehen der Monarchin.

"Milde, erkältungsähnliche Symptome"

Der Palast hatte die Corona-Erkrankung der Queen am Wochenende öffentlich gemacht. Das Staatsoberhaupt spüre "milde, erkältungsähnliche Symptome" hieß es. Sie wolle aber in der kommenden Woche in Windsor weiter "leichte Aufgaben" ausführen. Eine davon war am Montag, als sie dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wegen tödlicher Überschwemmungen in seinem Land kondolierte. Ob der traditionelle Mittwochs-Termin mit dem britischen Premierminister Boris Johnson wie geplant stattfindet, ist unklar. Darüber solle kurzfristig entschieden werden. Ein Ziel scheint jedenfalls der 2. März zu sein. Da will die Königin an einem Empfang für Diplomaten auf Schloss Windsor bei London teilnehmen.

Queen soll dreifach geimpft sein

Ihr Sohn, Thronfolger Prinz Charles, und seine Ehefrau Herzogin Camilla waren zuvor bereits positiv auf das Virus getestet worden. Jetzt sollen auch mehrere Beschäftigte nach BBC-Informationen infiziert sein. Dennoch überrascht die Infektion der Queen, die seit Beginn der Pandemie in aller Regel abgeschirmt auf Schloss Windsor weilt und zudem dreimal gegen das Coronavirus geimpft sein soll. Nur engste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten in der "HMS Bubble", wie die königliche Blase in den Medien genannt wird, Kontakt mit ihr.

(BRISANT/dpa)

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 22. Februar 2022 | 17:15 Uhr

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